Transportschicht

Die Transportschicht übernimmt die Aufgabe, die Daten der Anwendung auf die Reise zu schicken und der Anwendung einen Port bekannt zu geben, Es ist dies ein Auftrag für den Empfänger, welches dortige Programm sich um die Daten kümmern soll, denn auf jedem Host gibt es viele Anwendungen, die alle auf Aufträge warten.

Im Wesentlichen gibt es zwei Portokolle:

  • UDP (User Datagram Protocol): verbindungslos, ungesichert, ungeschützt
  • TCP (Transmission Control Protocol): gesicherte Zustellung

Das UDP-Protokoll kennt keine Wiederholung einer eventuell fehlerhaften Zustellung. Es wird immer dann angewendet, wenn es keinen Sinn hätte, ein beschädigtes oder verlorenes Paket noch einmal zu senden. Das ist bei allen Echtzeitübertragungen der Fall. Es gibt eine Obergrenze für die maximal zulässige Datenlänge.

Das TCP-Protokoll dagegen zerteilt die Daten in Pakete und sorgt dafür, dass diese am Empfangsort in der richtigen Reihenfolge wieder zusammengesetzt werden und erst dann an die Anwendung weitergegeben werden, wenn sie vollständig und fehlerfrei sind. Entsprechend hat dieses Protokoll einen größeren Overhead.

DNS

Das Domain Name System ist eine verteilte Datenbank, die zu einer gegebenen sprechenden Adresse die zugehörige IP-Adresse liefert.

Ein Beispiel für einen solchen Eintrag für eine Domäne (Zone) im Server für die Domäne fiala.cc:

                A        194.50.115.163
*               A        194.50.115.163
mail            A        194.50.115.131
portal          A        194.50.115.163
blog            CNAME    ghs.google.com
franz           CNAME    ghs.google.com
ftp             CNAME    ftp.ccc.at
mytech          CNAME    ghs.google.com
owgfr4rrk32g    CNAME    gv-4c72ufndjzztef.dv.googlehosted.com
www             CNAME    ghs.google.com
                MX       [21], mail.fiala.cc
                NS       ns1.ccc.at
                NS       ns2.ccc.at

Man kann bei jeder Domäne beliebige weitere Namen voranstellen. Man muss in der Liste angeben, welche folgende Adresse (CNAME) oder welche IP-Adresse (A) verwendet werden soll. Wenn also jemand im Browser eingibt mail.fiala.cc, wird der Inhalt der Adresse 194.50.115.131 angezeigt, wenn er eingibt franz.fiala.cc, geht es bei der Adresse ghs.google.com weiter.

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)

Ein Betriebssystem oder ein Router kann einen DHCP-Server enthalten, der an neu angeschlossene Geräte automatisch die Konfigurationsdaten übermittelt, sofern diese Geräte auf “automatisch beziehen” eingestellt sind.

  • Ports: 67, 68 /UDP
  • Zuweisung der Netzkonfiguration an eine zu konfigurierende Schnittstelle
  • Betriebsart „manuell“
  • Es werden feste IP-Adressen zu festn MAC-Adressen zugeordnet (Server-Raum)
  • Betriebsart „automatisch“
  • IP-Adressen werden automatisch an eine MAC-Adresse gebunden und der Zustand bleibt gespeichert (spielt eine geringere Rolle)
  • Betriebsart „dynamisch“
  • Wie „automatisch“ aber mit einer festgelegten Dauer einer solche Zuordnung „Lease-Time“

 

 

Franz Fiala

Präsident Clubcomputer / Herausgeber PCNEWS bei ClubComputer.at
Franz ist pensionierter HTL Lehrer (TGM), Präsident von ClubComputer, Herausgeber der Clubzeitung PCNEWS und betreut unser Clubtelefon und Internet Support. Er ist leidenschaftlicher Rapid Wien Fan.

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