Georgie hat eine Anleitung geschrieben, wie man ein Profilbild auf clubcomputer.at hochladen kann. Das Bild dient uns dazu, dass wir uns besser merken, welcher Name zu welchem Gesicht gehört. Außerdem planen wir, die nächste Auflage der Clubkarten mit einem Bild zu versehen und das Hochladen der Bilder ist ein erster Schritt dazu.

Eigentlich wollte ich Georgies Anleitung folgen, doch möchte ich stattdessen auf eine andere Art hinweisen, mit der man auch sein Profilbild auf die ClubComputer-Seite bringen kann, nämlich mit einem so genannten “Gravatar”. Der folgenden Anleitung muss man nicht folgen, Georgies Anleitung ist ausreichend. Wenn sich aber jemand mehr im Internet herumtreibt oder etwa eine eigene WordPress-Seite betreibt, für den ist ein Gravatar eine interessante Alternative.

Wir, bei ClubComputer, benutzen WordPress, und WordPress ist das am weitesten verbreitete CMS (Content Management System). WordPress erlaubt das Hochladen von Profilbildern, die einen Benutzer dieser Seite beschreiben. Georgie hat beschrieben, wie man ein solches Foto auf das eigene Profil bringt. Link  [WordPress in der Grundausrüstung kann das übrigens nicht, man muss dazu das PlugIn BuddyPress installieren. WordPress arbeitet in der Grundinstallation mit dem Gravatar-Konzept, um Profilbilder zu verwalten.]

Avatare

Symbolbilder, die einen Benutzer charakterisieren, nennt man Avatare. Das können reale Bilder sein aber auch einfach irgendwelche Bilder, die man eben mit dem Benutzer in Verbindung bringt. Unsere Profilbilder auf clubcomputer.at sind Avatare.

Wer sich im Internet “herumtreibt” und bei verschiedenen Seiten mitdiskutiert, wird bald erkennen, dass viele der “Wissenden” auf verschiedenen Seiten dieselbe Identität zu haben scheinen, denn ihr Symbolbild ist immer dasselbe. Klar könnte man sich bei jeder Seite anmelden und dort immer dasselbe Bild uploaden, aber es gibt die Einrichtung des Gravatars, mit dem man diesen Vorgang vereinfachen kann.

Gravatar

Ein Gravatar ist ein weltweit benutzbarer Avatar (Globally Recognized Avatar). Es ist ein Dienst, der zwischen einer E-Mail-Adresse und einem Bild eine Verknüpfung herstellt. Beim Anmelden mit dieser E-Mail-Adresse bei einer Webseite, die mit der Gravatar-Seite in Beziehung steht, wird das Bild automatisch eingeblendet, ein neuerliches Hochladen ist nicht mehr nötig.

Mein Account bei ClubComputer

Wenn ich die Seite von ClubComputer nutze, dann meist als Administrator. Als Clubmitglied nutze ich die Seite nur zum Testen. Der Beitrag von Georgie war nun der Anlass, meinen Account als Mitglied mit einem Bild zu versehen. Hier ist der Ausgangspunkt: Ich bin mit meiner ClubID ffiala{at}clubcomputer.at. angemeldet:

Man sieht, dass das Symbolbild rechts vom Namen leer ist.

Die folgenden Bilder zeigen, wie man aus einer gegeben Adresse (Im Beispiel ffiala{at}clubcomputer.at) und einem Bild einen weltweit nutzbaren Gravatar herstellt, der nach Fertigstellung automatisch im Profil von ClubComputer aber auch überall dort aufscheint, wo man sich mit derselben Adresse anmeldet (sofern diese Seite das Gravatar-Konzept implementiert hat, aber das sind alle WordPress-Seiten, also sehr sehr viele).

de.gravatar.com

Die Seite gravatar.com verwaltet ein “Vokabelheft”, bestehend aus E-Mail-Adressen und dazugehörigen Bildern. So schaut das Logo von gravatar.com aus:

Die Seite wordpress.com (und alle anderen WordPress-Seiten, auch clubcomputer.at) verwaltet User-Accounts. Wenn der User ein Bild hochlädt, ladet das Bild bei gravatar.com. wordpress.com (und alle anderen WordPress-Seiten, auch die von ClubComputer) holt sich nach dem Einloggen das Bild aus der Gravatar-Datenbank.

Wer also hier weitermacht, muss wissen, dass er ein Konto bei wordpress.com anlegt und dass sein Bild mit E-Mail-Adresse bei gravatar.com gespeichert ist.

Immer, wenn man sich irgendwo im Internet mit der bei gravatar.com hinterlegten E-Mail-Adresse registriert, kann dieses Seite das Bild automatisch von gravatar.com holen, vorausgesetzt, die Seite kooperiert mit gravatar.com (automatisch bei WordPress-Seiten). Weiters sind auch so prominente Seiten wie github und stackoverflow beteiligt.

Das Gravatar-Konzept steht in Konkurrenz zu einem Google-Account oder einem Microsoft-Account. Auch dort werden Profilbilder hochgeladen.

Anlegen eines Gravatars

Man besucht die Seite https://de.gravatar.com. Die Seite ist eigentlich nur eine erklärende Seite, die für Entwickler wichtig ist. Für den Enduser gibt es ein einführendes Video in das Wesen eines Gravatars,

Die Gravatar-Seite ist für uns nur eine Einstiegsseite, die bei einem Klick auf “Anmelden” zur Seite https://wordpress.com weiterleitet, wo man dann ein Konto anlegt. Die nächste Seite ist in englischer Sprache, bietet aber auch Deutsch an.

Diesen Service wollen wir nutzen und klicken drauf. Einige Augenblicke dauert das Umschalten und danach könnten wir uns anmelden, wenn wir ein Konto hätten. Haben wir aber nicht und daher klicken wir auf “Erstelle ein Konto”:

Eine Alternative wäre “Weiter mit Google”. Dabei nutzt man aus, dass die meisten Internet-Benutzer bereits ein Google-Konto haben und dort eventuell schon ein Bild hochgeladen haben, daher würde man sogar den Upload des Bildes ersparen. Klickt man also auf die Google-Option, kommt man zu einer Anmeldemaske, für die man seine Google-ID angeben muss.

Ich verfolge den Google-Weg nicht weiter, weil vielleicht doch nicht alle eine Google-Konto besitzen und wähle (beim vorigen Bild) “Erstelle ein Konto”, denn dann sind wir sicher, dass Google nichts von diesem Konto weiß (?), für den Fall, dass man das nicht will.

Die folgende Maske ist nicht ganz klar beschriftet. Es steht hier: “Registriere dich für Gravatar mit einem WordPress.com-Konto”. Richtig wäre: “Du legst mit diesen Angaben ein WordPress.com-Konto an”.

Für den Fall, dass jemand bereits ein WordPress-Konto hast, muss man in der letzten Zeile “jetzt anmelden” wählen. Ein WordPress-Konto haben in der Regel alle Betreiber von WordPress-Seiten, wenn sie sich bei Foren registriert haben oder spätestens, wenn sie das PlugIn JetPack installieren, denn dieses PlugIn funktioniert ohne ein solches Konto nicht in vollem Umfang.

Ich selbst habe bereits ein WordPress-Konto und der Username ffiala ist dafür schon vergeben. Daher muss ich einen neuen Usernamen ffialaclc wählen.

Der folgende Schirm ist nicht unwichtig, denn es dauert tatsächlich eine Weile, bis sich die Seite wieder meldet.

Der Grund ist, dass eine Mail versendet wird und man über einen Link in dieser Mail die eigene Adresse bestätigen muss. Hier sieht man diese Mail:

Bestätigt man die Mail, wird man korrekt zur WordPress.com-Seite weitergeleitet, deren Profil allerdings noch leer ist.

Ich füllte also den Fragebogen aus und ergänzte die Angaben mit einem Bild:

Damit ist der Gravatar erstellt und man kann die Seite von WordPress wieder verlassen.  Beachtet bitte, dass für diesen Vorgang des Hochladens eines Bildes die Seite von ClubComputer gar nicht benutzt wurde.

Täterää

Ob diese Prozedur erfolgreich war, testet man durch einen Besuch bei clubcomputer.at. Man loggt sich mit der ClubID ein (mit dieser Adresse muss man auch den Gravatar angelegt haben) und sieht nun folgendes:

In der Kopfzeile erscheint jetzt das bei gravatar.com gespeicherte Bild. Will man es größer sehen, öffnet man die Profilseite:

Alle WordPress-Seiten haben über den Gravatar ein verbindendes Element für alle Benutzer. Mit einem Gravatar ist man als angemeldeter Benutzer immer als derselbe erkennbar.

Ein Gravatar ist nun nicht jedermanns Sache, weil Seiten miteinander verknüpft werden und Gravatar.com weiß, wo überall man eingeloggt ist. Profile können angelegt werden. Wie das eben im Internet so ist. Wer das nicht will, sollte bei Georgies Methode bleiben. Es ist aber auch spannend zu sehen, wie WordPress durch seine zahlreichen Installationen über die Gravatare ein weltweites User-Netzwerk errichtet hat.

Links

Dieser Beitrag wurde von Georgie sehr genau korrekturgelesen! Danke!

Franz Fiala

Präsident Clubcomputer / Herausgeber PCNEWS bei ClubComputer.at
Franz ist pensionierter HTL Lehrer (TGM), Präsident von ClubComputer, Herausgeber der Clubzeitung PCNEWS und betreut unser Clubtelefon und Internet Support. Er ist leidenschaftlicher Rapid Wien Fan.

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