• Erich Pekar
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    http://derstandard.at/2000050222808/Hair-Coach-Warum-eine-Haarbuerste-angeblich-Sensoren-und-WLAN-braucht

    Withings hat auf der CES eine smarte Haarbürste mit App-Anbindung vorgestellt
    Zahnbürsten, Wagen, Schwangerschaftstests, Kinderspielzeug, Laufschuhe – im Hype um das Internet of Things scheinen Hersteller so gut wie kein Halten mehr zu kennen, Alltagsgegenstände zu vernetzen. Auf der CES haben die Nokia-Tochter Withings, Kérastase und L’Oréal gemeinsam die erste Haarbürste vorgestellt, die sich mit einem Smartphone verbinden lässt. Vollgestopft mit Sensoren soll sie eine “umfassende Auswertung der Haare” bieten. Das Datensammeln beginnt mit dem ersten Bürstenstrich.

    Die Hair Coach gehört zweifellos zu den skurrileren Produkten, die mit Sensoren und App-Anbindung ausgestattet werden. “Unter 200 US-Dollar” soll sie kosten und Mitte des Jahres auf den Markt kommen. Ob für eine Haaranalyse und Pflegetipps nicht auch ein Besuch bei einem guten Friseur reicht, müssen jeden Kunden entscheiden, die so viel Geld dafür ausgeben wollen.

    Als Bastelprojekt ja vielleicht ganz amüsant und vielleicht sogar lehrreich für die Beteiligten am Projekt – aber als kommerzielles Produkt ?
    Dagegen wäre ja ein Kühlschrank mit Internetanbindung geradezu ein “lebensnotwendiges” Produkt.
    Wer sich um diesen Preis eine simple Haarbürste leisten kann, der könnte sich sicher auch einen “Leib-Friseur” leisten, mit dem er sich dann sogar auch – aber nicht nur – über das Wetter unterhalten könnte.

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