• Erich Pekar
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    #65379 |

    http://derstandard.at/2000071833270/The-Wall-Warum-Samsungs-Drei-Meter-TV-die-Fernsehzukunft-ist

    Die MicroLED-Technologie übertrifft OLED-Displays – bis zum Massenmarkt dürften aber noch ein paar Jahre vergehen

    auf der größten Elektronikmesse CES. Samsung hat dort einen neuen Fernseher mit dem etwas theatralischen Namen The Wall vorgestellt. Bemerkenswert ist das Gerät nicht nur ob seiner Größe – der Bildschirm misst 146 Zoll bzw. 3,71 Meter in der Diagonale – sondern auch aufgrund seiner neuen Technologie. Mit MicroLED läutet das Unternehmen den nächsten Trend am Fernsehermarkt ein.

    The Wall ist modular und lässt sich in der Größe anpassen. Je nachdem wieviel Platz man etwa an der Wohnzimmerwand hat.

    Einen Preis und weitere Details hat der Hersteller noch nicht genannt. The Wall wird aber preislich wohl im Luxus-Segment angesiedelt sein.

    Dazu ein Kommentar aus dem Forum im derstandard.at

    “Bei einem MicroLED gibt es im Gegensatz zu herkömmlichen LEDs keine Hintergrundbeleuchtung.”
    Hier sind wohl “herkömmliche LCDs” gemeint. Die nutzen LEDs als Hintergrundbeleuchtung.

    “Beim MicroLED kommt anders als beim OLED auch kein anorganisches Material zum Einsatz.”
    Das O in OLED steht für organisch, also müsste es heißen “es kommt kein organisches Material zum Einsatz”.

    “Jede LED besteht aus einem roten, grünen und blauen Subpixel”
    Eine LED leuchtet in genau einer Farbe, also müsste es korrekt heißen: “Jedes Pixel besteht aus jeweils einer roten, einer grünen und einer blauen LED als Subpixel”

    Der technische Hintergrund der aktuellen Bildschirmtechnologien dürfte möglicherweise durch den Autor dieses Artikels noch nicht verstanden worden sein oder er hatte zum Schreiben dieses Artikles überhaupt keine Zeit, auch nicht zum nochmaligen Durchlesen des eigenen Entwurfes.

    Stellt sich nur die Frage wer in Zukunft überhaupt noch “Fernsehgeräte” brauchen wird – auch wenn die neusten Fernsehgeräte  schon mehr Ähnlichkeit mit vormaligen “Personalcomputern” als mit damaligen Fernsehgeräten haben.
    Der Vorteil der aktuellen (und offenbar auch zukünftigen) Fernsehgeräte ist leider sehr einseitig nur auf Seite der Hersteller zu suchen : Denn zur Nutzung auch nur der kleinsten technischen Weiterentwicklung muss sich der Verbraucher stets ein komplett neues Gerät zulegen, statt nur den von der aktuellen Änderung betroffenen Modulteil selbst zu tauschen oder tauschen zu lassen.
    Die bisher noch verbliebenen Nutzer von Fernsehgeräten mussten diesbezüglich bereits mehrfach negative Erfahrungen anlässlich der  Änderung der Empfangstechniken (analog -> DVBT -> DVBT2) in den letzten Jahren machen.
    Möglicherweise soll nun diese Wegwerf-Mentalität auch auf die Größe der Bildschirme ausgedehnt werden : Vielleicht sollen gar nur mehr Bildschirme mit 3,7-Meter Diagonale produziert und verkauft werden und dann erst beim Händler oder gar beim (bzw. durch den Verbraucher) auf die tatsächlich benötigte Größe “zurechtgestutzt” werden – und die nicht benötigten “Schnipsel” (?) der Bildschirmfläche dann etwa gleich nach dem Kauf im Müll als Elektronikschrott entsorgt werden ?

    Ich hoffe, dass ich da nur etwas nicht richtig verstanden habe : Denn nachhaltig (im Sinne der Vermeidung von Elektronikschrott und sparsamem Umgang mit Rohstoffen ) wäre ein solches Konzept für ein zukünftiges Massenrodukt jedenfalls nicht  – auch wenn’s (zunächst) nur für die immer kleiner werdende Anzahl der Klienten im Luxussegment gedacht sein sollte.

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