• Erich Pekar
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    #34892 |

    Hin und wieder finde ich 3 D-Drucker für Privatanwender bei Händlern wie z.B.bei  Saturn oder auch Conrad.

    Mittlerweile gibt es im 3. Bezirk in der Landstraßer Hauptstraße in der Nähe der Kreuzung mit der Neulinggasse auch ein eigenes Shop , das nur 3D-Druck/Scan-Services, 3D-Drucker/Scanner und  das erforderliche Verbrauchsmaterial ( “Filaments”) anbietet.

    Hier der Link zu dessen Homepage :  https://www.3dee.at

    Soweit ich dort durch die Auslage sehen konnte, werden als Demo-Objekte auch dort lediglich Staubfänger ohne irgendeinen sonstigen praktischen Nutzen ausgestellt.
    Möglicherweise hängt die Eignung der ausgedruckten Objekte  für andere Aufgaben als dem Staubfang  auch mit dem niedrigen Erweichungspunkt ( irgendwo zwischen 50 und 100 °C ) des verwendeten “Toners” ( =der Filamente) zusammen.
    Wenn allerdings mit diesen Materialien nicht einmal Gehäuse für z.B. Außensensoren irgendwelcher Art  gedruckt werden können, die wenigstens einen Tag in praller Sonne ohne Verformung überstehen können, dann erscheint mir der praktische Nutzen dieser 3D-Drucktechnologien derzeit mehr  als fraglich zu sein.
    Denn um auf Gegenständen Staub ablagern zu lassen, muss ich mir diese nicht erst mit Geräten um 500 – 3.000 € ausdrucken lassen.

    Fraglos hat aber diese Technologie auch für private “Bastler” (Newspeak : “Maker”) sicher noch Entwicklungsmöglichkeiten – auch wenn die Preise dafür wahrscheinlich noch lange in eher “astronomischen” Höhen bleiben werden.

    In industriellen Bereichen sollen ja auch schon  an Metalldrucker gedacht werden  bzw, Prototypen existieren, mit denen durchaus auch belastbare (und komplexe) Metallteile für Fahrzeuge oder sogar Flugzeuge  gedruckt werden können.
    Allerdings werden dafür Materialien (Metallpulver) und Schmelztechniken ( Hochleistungslaser)  verwendet, die  bei unsachgemäßem Umgang nicht geringe Gefahren für nicht einschlägig fachlich ausgebildete Anwender mit sich bringen könnten – Preise/Kosten  brauchen für solche Geräte daher gleich gar nicht näher betrachtet werden.

    Ich wäre derzeit ja schon mit brauchbaren temperaturstabilen (Elektronik-) Gehäusen beliebiger Form  – z.B. auch für den Außeneinsatz im Freien – zufrieden.

    Hat irgendwer von Euch schon eigene Erfahrungen mit solchen Druckern bzw. deren Ergebnissen ( und mit der erforderlichen Infrastruktur zur Erstellung der Steuerdaten für den Druck ) ?

     

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