Ansicht von 15 Antwort-Themen
    • Erich Pekar
      Teilnehmer
      Post count: 135
      #25127 |

      Egal, wie wir das “Ding” nennen wollen :

      Wenn wir bzw. alle (potentiellen) Teilnehmer dieses “Ding” auch “auf die Füsse stellen” wollen und vielleicht auch den einen oder anderen Nutzen daraus ziehen wollen, ist doch etwas mehr Vorbereitung dazu erforderlich, als sich nur über Namen den Kopf zu zerbrechen.

      Habt ihr irgendwelche (realisierbare) inhaltliche Ideen, was wir in dieses “Ding” da packen könnten ?

      Jeder von Euch hat vielleicht schon irgendwelche Mikrocontroller-Plattformen beschafft, damit gespielt/gebastelt, oder hat nur welche daheim “herumliegen”, weil er noch nicht mehr Zeit dafür gehabt hat.
      Wenig Sinn würde das “Ding” vermutlich für jeden von uns machen, wenn jeder mit einer anderen Hardwareplattform kommt, einen anderen Sensor-Bus verwenden will und irgendwelche Sensoren, Grundbegriffe der Elektronik oder von  Datenblattinhalten noch gar nicht kennt.

      Je nach Interessenslage und “gemeinsamem Wissen” bzw. Fähigkeiten sollten wir sinnvolle Inhalte und Voraussetzungen für das “Ding” vielleicht doch erst hier im Portal gemeinsam erörtern/diskutieren/vorbereiten, bevor wir unsere Bastelkisten zusammenpacken und uns zum gemeinsamen “Ding” treffen.

    • Tristan Malweger
      Teilnehmer
      Post count: 4
      #25137 |

      Ich würde gerne eine Heizungssreuerung verwirklichen. Bin aber derzeit wenig bis keine Zeit um was auf die Beine zu stellen.

    • Erich Pekar
      Teilnehmer
      Post count: 135
      #25154 |

      Hast du Dir die Anforderungen an diese Heizungsteuerung schon überlegt ?
      Brauchst Du  zur Formulierung dieser Anforderungen  einige Zeilen oder mehrere Seiten Text ?

      Ich glaube schon diese so “einfach” erscheinende Idee  könnte vermutlich schon in zahlreiche  Detailprojekte aufgespalten werden und ist daher in Summe genommen möglicherweis schon  für ein einzelnes “Ding”  ( ich wurde dafür die Bezeichnung Workshop  nehmen ) zu hochgegriffen.

      Für mich stellt sich insbesonders die Frage, ob wir in einem ersten Workshop – sofern diesem dann überhaupt weitere folgen werden  – nicht viel grundlegendere  Dinge “behandeln” sollten :

      Wie z.b. welcheEntwicklungsumgebungen gibt es,. kann ich verwenden – werden wir gemeinsam verwenden ?
      Wie gehe ich mit den verschiedenen Sensor-Anschlußtechniken um ( analog, SPI, I2C, standard SingleLine, proprietäres SingleLine …. ) ?
      Wie kan ich Funk für den Anschluss von Sensoren verwenden ?
      Adressierung mehrerer gleichartiger Sensoren in den verschiedenen Anschlußtechniken ?
      Bis zu welcher Anschlußlänge kann die jeweilige Anschlusstechnik verwendet werden  ?

      Welche Hardwareplattformen gibts, stehen uns ( jedem Teilnehmer ) zur Verfügung, wollen wir verwenden ?

      Welche Verdrahtungstechniken oder Steckboards sollen/wollen wir verwenden ?
      Welche Messgeräte oder Displays brauchen wir ?

      Wenn die Teilnehmer in einem derartigen Workshop unterschiedliche  Hardwareplattformen , Verdrahtungstechniken, Entwickungsumgebungen und vielleicht sogar ganze Projekte  behandeln wollen, werden wir vermutlich für (fast) jedes dieser Themen  ein eigenes Workshop benötigen .

      Nachdem  in diesen Workshops kein ( bzw. nicht primär ein) Frontalvortrag stattfinden soll, sondern die Teilnehmer selbst aktiv  werde sollten, wäre ein Hauptthema  für jedes Workshop wohl sinnvoll. Je nach Komplexität und Wunsch könnte ein derartiges Hauptthema aber auch über mehreren aufeinanderfolgenden  Workshops stehen.

      Die Idee ist nun, dass (im Idealfall) jeder Teilnehmer zum Hauptthema  einen Beitrag liefert
      – allfällige eigene Erfahrungen dazu,
      – eine Musteraufbau erklären und/oder  Testen ….

      und die anderen Teilnehmer praktische Vorführungen  gleich auch selbst nachbauen und probieren können.

      Das würde dann aber bedeuten, dass ein derartiger Musteraufbau – zumindest zu Beginn – nicht zu komplex sein sollte.

      Martin Wesissenböck ( – unser voraussichtlicher Quartiergeber für die Workshops – ) wird diese Vorstellung von einem Workshop vermutlich zu banal vorkommen, da von ihm die Idee stammt,  sich gleich mit WiFi Devices  wie z.B.  dem ESP8266 vom EspressIf zu beschäftigen.

      Was sagt Ihr dazu , bzw. welche weitere und vielleicht sogar bessere Ideen gibt’s noch dazu ?

      Was sollten wir unbedingt beachten ?

       

    • Tristan Malweger
      Teilnehmer
      Post count: 4
      #25167 |

      Themen im Zusammenhang mit HZ-Steuerung

      -Nicht kabelgebundene Sensoren (Bluetooth, WiFi, Funk)

      -Protokolle

      -Logging über Server

      – Einrichtung eines solchen Servers

      -Bedienerpaneel

      – Visualisierung

      – Smartphone-Bedienung

    • Erich Pekar
      Teilnehmer
      Post count: 135
      #25180 |

      Nicht kabelgebundene Sensoren (Bluetooth, WiFi, Funk) könnte ich mir ganz gut vorstellen – auch wenn ich mir selber dort Mangels eigener (Bastel-) Erfahrung erst das erforderliche Know-How erarbeiten müsste .

      Für “nicht kabelgebundene Sensoren” ist aber meiner Meinung nach Vorausetzung, dass das Kapitel “kabelgebundenene Sensoren” bereits “abgehakt” werden kann, denn Sensoren sind üblicherweise Baulemente ohne jedes Kabel und müssen auch erst an ein WiFi-Device herangegführt werden.

      Auch ist die Frage des Gehäuses für kleine und kleinste Devices (inklusive der benötigten Energieversorgung)  – zumindest für mich – eine auch nicht gerade triviale Frage, vor allem wenn alles “selber gebastelt” werden muss  und tatsächlich keine Standardgehäuse ( aus dem Katalog eines Lieferanten ) verfügbar sind.
      Diese Gehäuse  dürfen die Funktion der benötigten Sensoren nicht beeinrächtigen , sollen diese  vor Staub, Schmutz, Wasser, Insekten, direkter Soneneinstrahlung, mechanischer Beschädigung .. schützen, aber gleichzeitig leicht montierbar und nicht klobig bzw, in der beabsichtigten Einsatzumgebung unauffällig bis hübsch wirken, über erforderliche dichtbare Durchführungen/ Öffnungen für doch benötigte physiche Leitungen verfügen, beim ersten Öffnen des Gehäuses nicht bereits wieder zerstört werden  und – natürlich – fast nichts kosten.

      Auch die anderen Detailthemen deiner Liste sind sicher auch für andere Projekte interessant und könnten/sollten daher auch ausgehend von der erforderlichen Wissenbasis bzw. “Elementar-Lösungen” bis zur von Dir benötigten Komplexität allmählich aufgebaut werden.

      Auch ist die Umsetzumg der Steurungsanforderungen ( was soll die Heizungsregelung alles “können” )  ein nicht uinteressantes Thema, das allerdings (fast) vollkommen entkoppelt von irgendwelchen Hardwaredetails behandelt werden könnte und eher mit Vorgangsweisen zur (“allgemeinen”) Softwareentwicklung hinsichtlich der möglichen Komplexität – wenn wir “quick and dirty” hier einmal außer Betracht lassen wollen – vergleichbar ist.

      Hinsichtlich der Teilnehmerzahlen wären wir aber erst 2,
      viel weniger könnten wir für irgendein “Dings” ( bzw. Workshop ) gar nicht sein.

    • Richard Drechsler
      Teilnehmer
      Post count: 13
      #25227 |

      Ich habe mich aus Zeitgründen noch nicht eingemischt, aber wir sind zumindest zu dritt.

      Meiner Meinung nach kann man das Thema, wie Erich geschrieben hat, zuerst einmal von der Sensorik her angehen – das ist sicherlich ein Arduino-lastiges Thema.

      Grundsätzlich habe ich auch nichts dagegen, den ESP8266 mit einzubeziehen – entweder als WiFi-Schnittstelle für den Arduino, um Sensordaten zu übertragen oder auch “native” als eigenständiger Controller mit integriertem WiFi, ich habe ein paar Module zu Hause, mit denen wir uns beschäftigen können.

      Bin auch gerne bereit, mich vorab einzuarbeiten.

      Die Visualisierung und das Logging ist ein Thema z.B. für RasPi und FHEM o.ä., das wäre ein zweiter Schritt auf Basis des ersten Workshops…

       

    • Erich Pekar
      Teilnehmer
      Post count: 135
      #25415 |

      @Richard :
      Ich habe den “Number-Cruncher” ( Mathe-Coprocessor ) in meinem  Bastel-Haufen wieder gefunden und nun (hoffentlich) besser verwahrt. Auch der wartet bei mir auf’s erste Kennenlernen – ist aber daher sicher kein Thema für ein Workshop.

      Viel mehr Interessenten, als uns drei,  habe ich bisher noch nicht kennengelernt.
      Für Martin Weissenböck werden vermutlich “Anfänger-Workshops” nicht sonderlich interssant sein.

      Als  Martin uns vor einem Jahr in der damaligen ClubComputer-Neujahrsklausur  dieses Thema ( Arduino) näher gebracht hat, hatte ich den Eindruck, dass es ca. 10  Interessenten tatsächlich geben könnte.

    • Tristan Malweger
      Teilnehmer
      Post count: 4
      #25433 |

      Ich habe so eine Plichtenheft im Kopf und es währe eine Erweiterung zu dem was ich mit Simens!Logo schon einmal verwirklicht habe. Die Grundlagen könnten wir Step by Step erarbeiten bzw. mit neuen Ideen erweitern. Des weiteren würde ich gerne gekauftes hacken und für Projekte wie diese “missbrauchen”.

    • Erich Pekar
      Teilnehmer
      Post count: 135
      #25514 |

      Bei Pflichtenheften hat vermutlich jeder andere Vorstellungen, was eine “ideale” Heizungssteuerung ist und was diese daher “können” soll.
      Auch werden sich diese Anforderungen je nach Anwendungsfall – Temperierung eines Aquariums/ Heizung eines Einfamilienhauses – wohl erheblich unterscheiden.
      Darüber in einem (allenfalls auch mehreren) Workshops erst diskutieren zu wollen, wird unser individuelles Interesse an Mikrocontrollern, Sensoren und Protokollen wohl eher nicht “befriedigen”.

      Hacks von Gekauften wären sicher nicht uninteressant aber vermutlich wegen zu großer Vielfalt proprietärer (Funk-) Protokolle oder angewendeter Verschlüsselungstechniken eher zu aufwendig bzw. “unrentabel” – einen Versuch wär’s aber vielleicht wert.
      Bei Gekauftem denke ich z.B. an fernbedienbare (geschaltetet) Steckdosen und Temperatursensoren von Wetterstationen – wie sie in nahezu jedem Elektronik-Shop zu finden sind. Ein erfolreicher Hack wäre hier durchaus interssant, da beim Eigenbau derartiger Geräte wir vermutlich allein fürs benötigte Gehäuse schon mehr zahlen müssten, als das gesamte Gerät in irgendeinem Shop vermutlich kosten würde.

    • Richard Drechsler
      Teilnehmer
      Post count: 13
      #25544 |

      Ich glaube, wir sollten die Ziele nicht zu theoretisch und zu hoch stecken – der Spaß am Basteln sollte nach meinem Dafürhalten überwiegen.

      Wir “Alten” neigen eher dazu ein ausgefeiltes Konzept bis zum letzten Detail (Gehäuse etc.) durchzuplanen. Weil ich selbst dazu neige, habe ich zwar viele Ideen, aber zum Teil noch nicht einmal “Teilergebnisse”.

      Vielleicht sollten wir uns von den jungen Hackern etwas abschauen, die ohne Bedenken einfach einmal drauflos “machen” – ein gutes Mittelmaß wäre vielleicht das Ziel.

      Definieren wir die Grundidee mit den grob umrissenen Zielen, setzen wir uns überschaubare Aufgaben, für die wir auch die Vorbereitung mit angemessenem Aufwand durchführen können.

      Wenn einmal eine Teilaufgabe auf die eine oder andere Weise gelöst ist, kann man sie ja adaptieren und variieren.

      Im Zuge der Bearbeitung ergibt sich zwangsläufig eine Diskussion und Brainstorming “am Objekt” …

      <span style=”line-height: 1.5;”> </span>Aus den Teilerfolgen können wir dann ein ganzes Gerät bzw. System zusammenbauen.

      Dann suchen wir uns die jeweils passende Hardware aus (Arduino Mini, Arduino nano oder sonstiges) und kümmern uns am Schluss um das Gehäuse.

      Die Prototypen würde ich zuerst einmal mit Steckbrettaufbauten realisieren, damit wir einmal erste Erfolgserlebnisse haben. Löten auf Lochraster und “Luxus”varianten mit gefertigten Platinen sind dann eine logische Folge.

      z.B.

      – Definieren eines einfachen Funkprotokolls für eigene Sensoren und Aktoren oder “Verbiegen” eines gehackten Protokolls

      – Breadboardaufbau und Programmierung eines Senders und Empfängers für einen bestimmten Zweck – z.B. Schalten oder Analogwertübertragung
      – Aufbau eines Empfängers, der einen Heizkörper-Thermo-Stellantrieb mittels PWM gemäß empfangenem Analogwert stellt.
      – Aufbau eines Empfängers für gehacktes Protokoll für einen Außentemperatursensor einer Wetterstation (z.b. Orgeon Scientific – einen Sensor zum Probieren kann ich zur Verfügung stellen).
      – Aufbau eines Funk-Temperaturfühlers mit verschiedenen Fühlern (1-wire, analog <span style=”font-weight: bold; color: #6a6a6a; font-family: arial, sans-serif; font-size: small; line-height: 18.2px;”>TMP35</span><span style=”color: #545454; font-family: arial, sans-serif; font-size: small; line-height: 18.2px;”>/TMP36/TMP37, I2C, DHT22) </span>für Raumtemperatur, Vorlauftemperatur etc.
      – Annahme von Einstellwerten über serielle Schnittstelle, Funkfernbedienung, sonstige Eingabeelemente
      – Ausgabe von Messwerten und Statusmeldungen über serielle Schnittstelle, Display etc.

      Die Frage nach dem Gehäuse löst sich manchmal von selbst, da der Einbauplatz vielleicht sogar versteckt ist…

      Beispielsweise hat sich meine Funk-Lichtsteuerung schlussendlich hinter dem Fernseher und dem Vorhang versteckt. Damit haben kleine Abzweigkästen (80x80mm) aus dem Bauhaus als Gehäuse völlig ausgereicht (billig, stabil, isolierend) …

      (Ich würde gerne ein Foto dvon hier einfügen, habe aber keine Ahnung wie ich das vom lokalen Laufwerk aus hier einlesen soll – was erwartet der “Bild einfügen/ändern” – Dialog von mir??? – Der manuell eingefügte Pfad hat jedenfalls nicht funktionert…)

      Was ich bisher herausgefunden habe, können wir sicherlich auf fertige Funksteckdosen bzw. Schaltaktoren von Intertechno, Conrad RSL sowie Sensoren von manchen Wetterstationen zurückgreifen. Damit habe ich schon ein wenig beschäftigt.

      Schwieriger wird es mit Funk-Stellantrieben für die Heizung. Eventuell lässt sich der FS20-Stellantrieb von ELV hacken – für das FS20-Protokoll zum Schalten von Funksteckdosen habe ich schon eine Library geschrieben. – Wie es mit Anlaogwerten aussieht, müssen wir noch herausfinden.

       

    • Tristan Malweger
      Teilnehmer
      Post count: 4
      #25599 |

      Ich hatte eigentlich das Pflichtenheft nur als roten Faden für das erarbeiten der Grundlagen gedacht offen für verschiedene möglichkeiten für ein und die selbe Aufgabe. Ich habe für das Beispielprojekt nur einen Temeraturempfinlichen Widerstand aus einem alten digitalen Teermometer ausgebaut und verwendet und hat super funktioniert. Es gibt auch andere Möglichkeiten  Temperatur abzunehmen. Und für mich sollte das Forschen und Ausprobieren im Vordergrund stehen und jeder kann aus den Erkenntnissen was für seine Projekte herausziehen.

    • Erich Pekar
      Teilnehmer
      Post count: 135
      #27872 |

      @Richard :
      Da habe ich mich vielleicht nicht ganz verständlich machen können :
      Mir geht es nicht um Ausarbeitung von “Konzepten bis ins Detail”, aber wenn wir eine “Schaltung” bauen , dann sollte jeder  Beteiligte wissen, warum wir das so tun und sich vor Allem dabei nicht ausgeschlossen fühlen, weil er vielleicht nur mehr “Bahnhof” versteht.
      Und dieses “Warum”  sollte nichts mit “Woodoo” zu tun haben, sondern auch eine halbweg vernünftige Begründung  haben.
      Wenn wir davon ausgehen könnten, dass alle interessierten potentiellen Teilnehmer  an diesen Workshops  zumindest irgendwann  einmal eine elektrotechnische Ausbildung gehabt haben, mit elektronischen Bauelementen  schon selbst gearbeitet haben, und wissen, welche Informationen aus technischen Datenblättern für den eigenen “Versuchsaufbau” wichtig sein könnten, dan könnten wir uns die halbe Diskussion hier schon ersparen.
      Ich bin aber der Meinung dass wir auch jene Interessierten  nicht auschließen sollten, die allenfalls über derartige Vorkenntnisse nicht verfügen.
      In den Maker-Communities (gerade auch der Jungen) habe ich manchmal anhand der im Internet gefundenen Projektbeschreibungen und Fragestellungen den Eindruck, dass hier  – zumindest manchmal – Personen involviert sein dürften,  die selbst die Begriffe “Strom” bzw. “Spannung” nicht verstanden haben.
      Wenn wir solche Personen auch unter den Workshop-Interessenten haben sollten, so möchte ich  sie nicht “ausschließen”  aber schon vorher – und das könnte  ja hier in diesem Forum geschehen – bereits aufmerksam  machen, dass bestimmte Vorkenntnisse/Fertigkeiten/Erfahrungen  “dienlich” wären,. wenn sie auch vollen persönlichen Nutzen und eigene “Erfolge” aus den Workshops mitnehmen wollen.
      Als Mindestnutzen für Elektronik/Mikrocontroller – “Novizen”  könnten diesen ja entsprechende Infos ( bzw. Links ) vermittelt werden, wo sie weiterführende Infos ( allenfalls auch Ausbildungsmöglichkeiten oder Kurse ) finden könnten.
      Nicht ohne Grund werden ja selbst im Arduino -Portal ( der neuerdins nur mehr innerhalb der USA so bezeichnet  werden darf  und außerhalb der USA nun  Genuino genannt werden muss )  Links zu Grundlagen der Elektronik ( inklusive  Lötanleitungen , von einfach bis SMD  ) angeboten ( http://playground.arduino.cc/Main/ElectroInfoResources ).

      Ich würde im Inhalt der Workshops schon mehr erwarten als nur 2 Blackboxes  (genannt Mikrocontroller bzw . Sensor oder Sonstiges – was auch immer ) über die richtigen Pins miteinander zu verbinden , ein fertiges Programm von einer Projektseite zu laden und dann zu hoffen, dass der Aufbau auch das tut, was von ihm eigentlich – zumindest laut Projektbeschreibung im Internet – zu erwarten gewesen wäre. Bei einer deratigen Vorgangswesie wäre es vermutlich schon ein Erfolg, wenn die beiden “Black-Boxes” nach diesem Projekt überhaupt noch weiterverwendbar wären.

      Ich plädiere daher für eine “systematische” herangehensweise an Projekte und Sicherstellung, dass die erforderlichen “Basics” von allen “Mitbastlern” auch “verstanden” oder zumindest schon einmal gehört worden sind. Die ersten “Projekte”  sollten daher  über nicht zu große Komplexität verfügen und sich im Wesentlichen auf  “Basics” beschränken.
      Das schließt aber nicht aus dass wir hier im forum auch komplexere “Projekte” bereits andiskutieren, vorbereiten und testen könnten.
      Auch schlage ich, vor für jedes Projekt ( egal ob “basic” oder “komplex” ) einen eigenen Thread ( hier im Forum ) zu starten.
      Falls dieses Projekt auch in einem Workshop  gemeinsam “entwickelt” werden sollte, wäre es sinnvoll, wenn sich einer der “Projektmitglieder”  sich bereits als Moderator um das jeweilige Workshop bemühen könnte.

      Alleding ist obiger “Strukturierngsvorschlag” für bisher  ca. 3-4 Interessenten  vermutlich etwas übertrieben.

      Wir sollten uns daher auf ein gemeinsames Projekt  konzentrieren, denn sonst sitzt jeder von uns in seinem eigenen Workshop und dann (allein) zu Hause – so wie bisher vermutlich auch schon.

      Eine Anleitung zum Hochladen von Bildern gibt’s  hier :

      https://clubcomputer.at/gruppen/clubcomputer-technik-administration/forum/topic/menueleiste-im-forum-editor-fehlt-weiterhin-bzw-bezeichnungen-bleiben-unsichtbar/#post-25378

       

       

       

       

       

    • Erich Pekar
      Teilnehmer
      Post count: 135
      #27917 |

      Für Arduino-Projekte ( aber nicht nur für diese ) gibt’s hier interessante Inhalte :

        https://forum.arduino.cc/index.php#c2

      Zum Thema “Sensoren” findet ihr hier interessante Anregungen, Fragen und oft auch Antworten :

      https://forum.arduino.cc/index.php?board=10.0

      In obigen Foren  überwiegen sogar die nicht Arduino-spezifischen  Diskussionen  und Fragestellungen und die dort zu findenden Informationen können daher häufig  unabhängig von der verwendeten Hardwareplattform ( bzw. unbhängig vom Typ des Mikrocontrollers )  eingesetzt werden, da überwiegend allgemeine – elektrotechnische Fragen, Fragen der Übertragungsprotokolle  und physikalische Zusammenhänge  zur Messung ( bzw. zu Genauigkeit, Linearisierung … ) bestimmter physikalischer Größen erörtert werden.
      Diese allgemeinen – nicht Controller-spezifischen – Informationen sind  daher genauso für Raspberry-Enthusiasten anwendbar.

       

      Entsprechende Foren  für die Raspberry-Anhänger gibt’s hier :

      https://www.raspberrypi.org/forums/ 

      zufolge der  größeren Komplexität  der Raspberry-Plattform ( und installierbarer “vollwertiger” Betriebsysteme )  haben die dortigen Projekte aber  auch größere Komplexität  und sind die entsprechenden Anwendungen eher mit PC-Anwendungen vergleichbar.

      Insbesonders ist diesen Foren auch entnehmbar, mit welchen Projekten bzw. Basteleien sich Arduino-Enthusiasten oder Raspberry-Fans sonstwo gerade beschäftigen

       

    • Erich Pekar
      Teilnehmer
      Post count: 135
      #31498 |

      @Richard :

      Nachtrag : Anleitung zum Hochladen von Bildern

       

      Hier eine kurze Anleitung zum Hochladen von Dokumenten:
      Die Berechtigung dazu muss beim Einrichten der Gruppe (des Forums) korrekt vergeben worden sein.


      In der Menüleiste jedes Forums ( im Screenshot hier oberhalb gelb markiert) befindet sich der Button “Dokumente”: Nach linkem Mausklick auf Button “Dokumente” erscheint der hier beispielhaft abgebildetet Inhalt – mit weiteren Infos zu bereits hochgeladen Dokumenten und dem Button “Ein neues Dokument hochladen” ( ganz unten links im Screenshot – rot hervorgehoben ).

      Klick auf diesen Button – und einfach den Anweisungen dort folgen.

      PS: Hoffentlich kannst Du das Bild (mit den gelb bzw. rot markierten Stellen  auch sehen.

       

       

       

    • Erich Pekar
      Teilnehmer
      Post count: 135
      #31799 |

      Für “mein” Projekt  “Oberlichtensteuerung für intelligentes Lüften” habe ich den Sensor-Anschluss und die Aktuator-Ansteuerung hinsichtlich der Sensor-Protokolle und erforderlichen Arduino-Programme in ersten Tests  ( nur am Steckbrett ) erfolgreich durchführen können.
      .
      In den Sensoreinheiten sind vorgesehen : Luftdruck, Feuchtigkeit, Temperatur   – den Anschluss dieser  Sensoren an den Arduino UNO habe ich am Steckbrett erfolgreich getestet.
      .
      An den Oberlichten :
      Lagesensor oder Distanzsensor  ( beide  allerdings noch nicht getestet ) zur beliebig weiten ( bzw. engen ) Öffnung der Oberlichten – innerhalb ihres maximal möglichen Öffnungswinkels.
      .
      Aktuator für Oberlichten  :
      Die Bedienung meiner 2 Oberlichten erfolgt jeweils über einen 230 Volt Motor mit entsprechendem Getriebe. Den  habe ich mir anlässlich des Fenstertausches von der Fensterfirma  gleich mit montieren lassen. Die Ansteuerung des Motors erfolgt über Funk-Jalousienschalter (up/down) nach dem gleichen Funkprotokoll ( und mit dem gleichen Funkschalter ), wie für funkgesteuerte Steckdosen. Für die Ansteuerung dieser Funkschalter habe ich eine fertige Arduino-Library gefunden und heute erfolgreich getestet – sogar die Funkreichweite war auf Anhieb ausreichend.  Meine Funksteckdosen und Oberlichten können daher nun  grundsätzlich über Arduino-Uno gesteuert werden.
      .
      Im “Projekt” angedacht habe ich nun 6 Sensoreinheiten(  jeweils mit Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur )  davon 3 Einheiten für den Außenbereich ( vor den Fenstern bzw. Oberlichten ) und 3 Einheiten für den Innenbereich ( jeweils in den Räumen  mit den jeweiligen Fenstern/Oberlichten ) . Die Verbindung  der Sensoreinheiten zur zentralen Steuerung  wird voraussichtlich verkabelt  ( auch durch die geschlossenene Fenster hindurch ) erfolgen . Ich denke dabei  an so etwas ähnliches wir Flachbandkabel, die an den Fensterfalz angepasst werden ( im geschlossenen Fenster dort eingeklemmt werden ) und kaum in der Höhe auftragen. Sie sollten lediglich so robust sein,. dass sie nicht nach jedem Fensterputzen gleich wieder erneuert werden müssen.

      Wie dann  die Logik für die Luftdruck / Temperatur/ Feuchtigkeitsüberwachung zur Steuerung der Fenster bzw für ein “Erinnerungssignal” für manuell zu bedienende Fenster auschauen wird, damit beschäftige ich mich erst dann, wenn ich einen Prototyp ( samt Gehäuse)  einer Sensoreinheit zusammengebastelt habe. Allenfalls könnten einige Sensoreinheiten auch gleich mit Lichtsensor und Infrarotsensor ergänzt werden.

       

       

       

       

    • Richard Drechsler
      Teilnehmer
      Post count: 13
      #31970 |

      Hiermit liefere ich die Bilder nach, die ich nun dank Erichs Anleitung einfügen kann.

      Ich wollte nur zeigen, dass in vielen Fällen das Gehäuse optisch nicht so ansprechend sein muss, weil es ohnehin versteckt eingebaut wird. -Hier z.B. mein Funkgateway, das mit der Heimautomatisierungszentrale über Ethernet kommniziert und zu Funktastern, und -schaltern und -dimmern über 433 MHz-Module:

      Funkgateway hinter dem Fernseher

      Als gehäuse dient eine Abzweigdose aus dem Baumarkt – im Normalfall vom Fernseher verdeckt.

      Funkgateway - ohne Deckel

       

      Oberhalb des Wohnzimmerfensters Fenster habe ich einen 3-fach Funkschalter von Intertechno in einer großen Abbzweigdose und den RGBW-Dimmer in einer kleinen Abzweigdose.

      Daneben sitzen die Steckdosen für die Netzgeräte der Fenster-Dekobeleuchtung:

      Geräte hinter dem Vorhang

      Geräte hinter dem Vorhang – die Leitungen sind die Überlängen der Dekobeleuchtung.

      RGBW-Dimmer

      Eigenbau-Funk-RGBW-Dimmer mit Arduino Mini Pro 5V und 4 MOS-FETs.

      Fenster mit Dekobeleuchtung

      Die Technik sieht meine Frau im Normalfall nicht, und das ist für den Hausfrieden auch besser so 😉

       

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