• Erich Pekar
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    #24777 |

    ( die Menüleiste des Editors fehlt bzw ist nicht sichtbar – das Erstellen dieses Beitrages wird damit nicht gerade leichter ! )

    http://derstandard.at/2000029209451/Microsoft-Neue-Prozessoren-unterstuetzten-nur-mehr-Windows-10

    Neue CPUs werden nur mehr die jeweils aktuellste Windows-Version unterstützen
    Microsoft hat bekannt gegeben, dass neue Prozessoren-Generationen in Zukunft mit mehr die jeweils aktuellste Windows-Version unterstützen. Das betrifft vor allem Unternehmenskunden, bei denen es öfter vorkommt, dass ältere Betriebssysteme auf neuer Hardware über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden. Die kommenden Prozessoren-Generationen Intel Kaby Lake, Qualcomm 8996 und AMD Bristol Ridge werden also ausschließlich nur mehr Windows 10 unterstützen.
    ….

    Einen größeren – für die Hardwarehersteller möglicherweise sogar geschäftsschädigenden – Unsinn habe ich schon länger nicht gelesen. Vielleicht wollte sich hier nur ein Autor dieses Artikels bei Microsoft “einschmeicheln”.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass derartiger Unsinn in der Standard-Redaktion erfunden worden sein sollte – auch wenn sinnstörende Schreibfehler ( “mit” statt “nur” ) in diesem Artikel enthalten sind. Oder werden derartige Artikel gar schon nur mehr von Robotern verfasst, deren Softwarerealease sich halt noch im Beta-Stadium befindet ?

    Inhaltlich korrekter dürfte da wohl folgende Meldung sein :
    Microsoft hat in einem aktuellen Blog-Eintrag bekanntgegeben, dass ausschließlich Windows 10 die kommenden Architekturen von AMD und Intel unterstützt. Kaby Lake und Bristol Ridge laufen demnach nicht mehr mit älteren Windows-Versionen. Schon Skylake-Systeme mit Windows 7 und 8.1 sollen nur bis 2017 den vollen Microsoft-Support erhalten.

    Da bedeutete, dass Microsoft und AMD die CPU-Architekturen ihre neuesten Prozessoren so grundsätzlich ändern, dass sie nicht mehr “abwärtskompatibel” zur Ur-Architektur der x86 Fanilie (bzw deren Erweiterungen) sein werden. Im Zuge der technischen Weiterentwicklung kann das schon Sinn machen, sich irgendwann von “altem Ballast” zu befreien, bringt aber für alle Entwickler unter Umständen Probleme, da auch Compiler, Librariers und Treiber diese neuen Architekturen unterstützen müssen und nicht alle Entwickler nur für allerneueste Hardware entwickeln und daher auch alte Entwicklungswerkzeuge weiter gewartet werden müssen.
    Für den Endverbraucher (der nicht selber kompilierte Programme schreibt) bzw. Käufer von Komplettsystemen wird das weitstgehend ohne Folgen bleiben und beedeutet jedenfalls nicht, dass mit neuester Hardware nur mehr Windows 10 verwendet werden kann.
    jene User. die ihre Kiste (primär PC-Standgeräte) mit anderen Einschubkarten (z.B. andere Grafikarte) austatten, müssen dann noch genauer prüfen, ob zur gewünschten Hardware auch die richtigen Treiber ( nicht nur für das auf diesem PC Betriebssystem , sondern auch für die richtige CPU-Architektur, unter der dieses Betriebsysten auf diesem PC läuft ) angeboten werden.
    Die Ausage “für INTEL-Architetur” – mit der bisher nur x86-Architektur mit 32 Bit oder 64 Bit gemeint war) allein wird dann nicht mehr reichen. Und Intel 64 Bit war bisher stes “abwärtskompatibel” zu 32 Bit , wenn auch mächtige 64 Bit-Befehle von 32 Bit x86 -progarmmen nicht genutzt werden konten.
    Die neue Intel bzw. AMD Architektur ist zufolge der vorliegenden Meldungen pffensichtlich nicht mehr abwärtskompatibel, das bedeutet , dass für x86-Architektur geschriebene Programme nicht mehr auif CPUs dieser neuen Architektur laufen werden.

    Einfacher wird die Auswahl individueller Software damit jedenfalls nicht werden – vermutlich wird das auch die letzen Skeptiker “überzeugen” ihre Software doch auschließlich nur über die Stores des Herstellers des jeweiligen Betriebsystems zu beziehen.
    Vielleicht war aber auch das eine wichtige (vielleicht sogar die wichtigste) “Triebfeder” hinter dieser Hardware-Innovation ?

    Alle Nutzer von Script-Programmen ( java-script, php, perl , … ) können aber “aufatmen”: Für die Ausführung von Script.Programmen muss lediglichg die jeweilige virtuelle Maschine (samt allenfalls erforderlicher nativer-Bibliotheken) für die neuen Architekturen zur Verfügung stehen. Die Script- Programme selbst müssen wegen der Einfuhrung neuer (Hardware-) CPU-Architekturen nicht geändert werden – sei laufen ja auf einer virtuellen CPU.

    Bitte umgehend um Korrektur, wenn ich hier etwas vollkommen falsch verstanden oder wiedergegeben haben sollte !

    http://www.pcgameshardware.de/Windows-10-Software-259581/News/neue-CPUs-nicht-mit-Windows-7-und-81-1183434/

    https://blogs.windows.com/windowsexperience/2016/01/15/windows-10-embracing-silicon-innovation/

     

  • Fritz Stockhammer
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    #24921 |

    Ich bin schon neugierig, wie Apple / die Linux und die BSD Community darauf reagieren!

  • Erich Pekar
    Teilnehmer
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    #24929 |

    Meiner Meinung nach wird das diese Communities nur dann berühren, wenn für deren jeweilige Betriebsysteme (bzw. Entwicklungssysteme) nicht auch bald (gleichzeitig mit Windows) funktionsfähige Compiler und Debugger zur Verfügung stehen sollten. Soferne Intel und Microsoft nicht eien “Exclusivitäts”-Vertrag abgeschlossen haben, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Ausschluss bestimmter Betriebssysteme bzw. Commmunities – und damit allenfalls geringere Absatzzahlen – im Sinne von Intel sein könnten.

  • Fritz Stockhammer
    Teilnehmer
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    #24959 |

    Soweit ich Apple kenne, werden die als Early Bird die neuen Prozessoren und Chipsätze erhalten, vermutlich noch vor den anderen Motherboardherstellern.

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