• Erich Pekar
    Teilnehmer
    Post count: 135
    #35987 |

    Ich experimentiere gerade mit meinem Raspberry unter Debian mit Claws als Mail-Client und bin dabei auf einige “Seltsamkeiten”  gestoßen,  die vermutlich nicht nur auf Unwissenheit zurückzuführen sind.

    Ich habe auf meinem Raspberry ( am ADSL-Festnetz) mit Claws den Clienten für meinen Mail-Account bei meinem Festnetzanbieter  eingerichtet. Nach Anfangsschwierigkeiten die primär auf Missverständnisse  in der Bedienung der Benutzeroberfläche von Claws zurückzuführen waren – in welchem Feld die Adresse des Empfängers einzutragen ist – konnte ich Claws im Festnetz mit meinem Mail-Account des Festnetzanbieters erfolgreich verwenden – ein Testmail wurde erfolgreich gesendet und empfangen.
    Interessanterweise funktioniert der Client  aber beim Umstecken des Netzanschlusses des  PI auf ein Funkmodem  eines Mobil-Anbieters  nicht mehr – obwohl der Intnetzugang selbst einwandfrei am PI funktioniert  – Aufruf bekannter Interetseiten ist o.k.
    Die Fehleranalyse des Claws-Logs zeigt als Meldung, dass der Mail-Versand von der IP-Adresse xxxx ( Internet-Adresse die dem Mobilnetzanbieters zugeordnet ist) nicht zulässig ist – und dies obwohl als Mail-Ausgangsserver weiterhin der Servername des Mailservers des Festnetzanbieters eingetragen ist und ich daher als IP -Adresse des Mail-Versenders die Adresse des Mail-Ausgangsservers meines Festnetz-Anbieters erwarten würde.

    Vielleicht hängt dieses “Problem” aber auch mit einer anderen Beobachtung zusammen :

    Ich war bisher der Meinung, das ich meine öffentliche IP-Adresse (die im WAN sichtbare Adresse meines Internetanschlusses ) ohne Zuhilfenahme externer Dienstleister (wie z.B. http://www.myipadress.com ) über das WEB-Interface des Modems/Routers einsehen kann.

    Das scheint aber nur für Festnetzanschlüsse zu gelten, denn nur an meinem Festnetzanschluss finde ich die WAN-Adresse  (die mir von externen Dienstleistern angezeigt wird)  auch über das WEB-Interface meines Modems/Routers.
    Im Falle meines Mobilnetzanbieters finde ich in den Modemdaten eine andere WAN-Adresse, als mir von externen Dienstleistern angezeigt wird.

    Entwedert filtert mein Mobilnetzanbieter den Mailausgangsserver meines Festnetzanbieters und erreiche ich daher meinen Mailausgagserver beim Festnetzanbieter aus diesem Grund gar nicht , oder kann der Mailserver meines Festnetzanbieters  meinen Mail-Clienten im Netz des Mobilnetzbetreibers nicht “erkennen/verifizieren” (?) weil die  IP-Adresse des Versenders nicht eindeutig festgestellt werden konnte und daher  der Mailserver des Festnetzanbieters die Verarbeitung ( Versendung) des Mails ablehnt.

    Wenn das nicht nur auf Konfigurations- bzw. Verständnisfehler von mir zurückzuführen sein sollte, so würde sich die “integrierte” Mail-Kommunikation durch gemeinsame Verwaltung aller EMail-Accounts über einen einzigen Mail-Clienten vermutlich bald erübrigen, da nur mehr der jeweilige Mail-Dienst des Providers des gerade benutzten Netztes verwendet werden müsste.

    Hat jemand von Euch ähnliche Beobachtungen gemacht ?

     

  • Herbert Dobsak
    Teilnehmer
    Post count: 17
    #36033 |

    Ich habe auf meinem Raspberry ( am ADSL-Festnetz) mit Claws den Clienten für meinen Mail-Account bei meinem Festnetzanbieter  eingerichtet.

    Dein Provider ist also A1
    Die haben eine ausfühliche Hilfe für das Einrichten am PC, nur nicht für Claws 😉
    https://www.a1.net/hilfe-kontakt/article/Vertrag-Services/E-Mail/E-Mail-einrichten/Wie-kann-ich-meine-E-Mail-Adresse-am-PC-einrichten-/500000000007404/500000000027525

    Interessanterweise funktioniert der Client  aber beim Umstecken des Netzanschlusses des  PI auf ein Funkmodem  eines Mobil-Anbieters  nicht mehr

    AFAIK darf man bei A1 zum Mail senden beim SMTP-Server keine Authentifizierung einschalten. Wenn man nicht im A1-Netz ist muss man die Authentifizierung einschalten.

    HTH Herbert

  • Erich Pekar
    Teilnehmer
    Post count: 135
    #36051 |

    Claws auf A1-Festnetz  – auch mit den Mail-Servereinstellungen für secure mail – ist nicht das Problem – das funktioniert bei mir auch am Raspberry.

    In meinem A1-Router wird als WLAN -IP Adresse  auch jene Adresse angezeigt, die  von Services wie MyIP an mich zurückgemeldet werden.

    Claws  im Funk-Netz meines Mobil-Anbieters (nicht A1, mit den Einstellungen für den Mail-Account einer Mailbox beim Mobil-Anbieter) funkioniert aber nicht – auch nicht mit den Mail-Servereinstellungen für A1.

    In meinem Funkrouter wird als WLAN-IP  Adresse eine 10. … Adresse (die eigentlich nur für den Gebrauch innerhalb lokaler Netze vorgesehen ist ) angezeigt. Von MyIP wird allerdings eine andere Adresse ( 178. …. ) als meine öffentliche Internet-Adresse (WAN) zurückgemeldet.
    Im Fehlerprotokoll zu den misslungenen Mail-Sendeversuchen wird auch genau diese 10. … IP-Adresse als Fehlerursache  ausgewiesen, da sie dem sendenden Mail-Server  nicht bekannt  sei .

    Meine Interpretation :

    1. mein Funk-Router ist defekt oder gehackt
    Denn für die WAN-Adresse darf niemals eine 10. … IP-Adresse aufscheinen ,
    sonder muss immer die vom MyIP ( und anderen Dienstleistern ) zurückgemeldete
    WAN-IP Adresse angezeigt werden.
    Gegen einen Defekt spricht  das Erscheinen der gleichen WAN-IP 10. … auf einem andern von mir getesteten Funk-Router.
    Daher auch meine Frage an euch  : Wird auf euren Funkroutern als WAN-IP die vom MyIP (und anderen) zurückgemeldete IP-Adresse angezeigt, oder seht auch ihr  in euren Funkroutern dort eine andere Adresse ?

    2. mein Funk-Zugang wird  von Dritten mitgehört
    ( Man in Middle, zwischen meinem Funkmodem und meinem offiziellen Internetzugang mit einer WAN-IP != 10. …     ) vermutlich in unmittelbarer Umgebung der Hardware meines Mobil-Providers .
    3. Fehler (?)in der Konfiguration meines Funk-Zuganges zum Internet durch meinen Mobilnetz  – Provider
    Vielleicht hat ein Netzwerkspezialist dazu  weitere Infos ?

     

     

     

     

     

     

     

  • Erich Pekar
    Teilnehmer
    Post count: 135
    #36065 |

    Mittlerweile habe ich einen Screenshot  einer Funk-Router  Admin-Einstellung gefunden wo unter WLAN -IP ebenfalls eine 10. ….IP-Adresse zu finden war.

    Möglicherweise wird von den Mobilnetzbetreibern im Funknetz-Zubringer immer eine “Lokale” IP-Adresse aus dem 10. …  – Bereich vergeben und die “eigentliche” WLAN-IP erst beim Einstieg in das Festnetz beim FunkNetz-Provider vergeben und gar nie an den Client übermittelt ?

    Tatsache bleibt  aber , das mein “Claws” Mail-Client  im Funknetz nicht funktioniert und im Mail-Protokoll als Fehlerursache genau jenen “unbekannte”  10. … IP-Adresse  angeführt wird, die als WLAN-IP  in  meinem Funkrouter angeführt wird.

    Kann daher  auf Mobil-Zugängen zum Internet immer nur der WEB-Mail Client verwendet werden  und darf daher dort gar kein eigener Mail-Client – wie z.B.  Claws – verwendet werden  – und insbesonders auch über Scripts (und ohne Http) gar keine Mail-Kommunikation  durchgeführt werden ?

     

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