• Erich Pekar
    Teilnehmer
    Post count: 135
    #32284 |

    Nachdem schon längere Zeit der Rasbperry Pi unter Technik-Interessierten bzw. “Bastlern” im mer wieder Thema ist. habe ich mir so ein Ding nun auch zugelegt ( erworben in Wien über den Ladentisch, alles lagernd) und es gestern erstmals erfolgreich gebootet.
    Meine Grundaustattung besteht nun aus
    dem Raspberry Pi 3 (ca 45.-)
    einem weißen schraubenlosen Kunststoffgehäus (ca 10.-) als mechanischer und elektrischer Schutz für das Nano-Motherboard des Rasbperry,
    dem Raspberry Netzteil 5V/2A (ca. 13.- ),
    einem HDMI-Kabel (1m um 5.-) zum Anschluss meines vorhandenen LCD-Schirms
    eines Steckerdapters (USB – PS2 um ca 8.-) zum Anschluss einer vorhandenen PS2-Tastatur an den Raspberry,
    einer 32 GByte Micro SD ( ca. 16.- )
    samt passendem SD-Card (Multi/Universal-) Reader/Writer (ca.22.-)

    In Summe also ca. 119 Euro.

    An bereits bestehender Infrastruktur verwende ich einen vorhandenen LCD-Schirm und eine vorhandene PS2-Tastatur.
    Um Zugang zu Informationen zum Rasbperry ( z.B. https://www.raspberrypi.org/ )zu erhalten, aber auch für den Download eines Betriebssystem-Images (https://www.raspberrypi.org/downloads/) und das Beschreiben der micro-SD-Card ist eine “normale” PC-Ausstattung (Laptop, Tablett.. ) mit Internetzugang erforderlich.

    Für meine ersten Schritte mit dem Raspberry habe ich mir ein Image des Betriebssystems Raspbian RASPIAN JESSIE (basierend auf Debian-Linux, https://www.raspbian.org/) heruntergeladen (https://downloads.raspberrypi.org/raspbian_latest).
    Ergebnis dieses Downloads ist das ZIP-File 2016-03-18-raspbian-jessie.zip (Größe 1.365.001 KB).
    Mit dem auf https://www.raspberrypi.org/downloads/raspbian/ bereitgestellten SAH1-Hash kann das Download-Ergebnis verifiziert werden.
    Nach dem Entpacken steht das Image-File 2016-03-18-raspbian-jessie.img (3.939.328 kB) zum Schreiben auf die SD-Card zur Verfügung.
    Unter https://www.raspberrypi.org/documentation/installation/installing-images/README.md sind detaillierte Informationen für die Installation eines Betriebsystems auf dem Rasbperry zu finden.
    Zum Schreiben des Image auf die SD wird unter Windows der Win32DiskImager benötigt, möglichereweise tut’s aber auch ein anderes Tool, das Plattenimages im Format “.img” kennt.
    Win32DiskImager kann von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ heruntergeladen werden-leider gibt’s aber dort weder Hash-Codes noch sind die Dateien signiert, um wenigstens den Autor eindeutig identifizieren zu können. Man könnte sich daher leider über diesen Weg alles Mögliche “einfangen”.
    Vor dem Schreiben des Images unbedingt auf die richtige Drivebezeichnung (des Slots mit der SD-Card ) achten, es könnten sonst Inhalte von anderen Platten unwiederbringlich gelöscht werden !
    Die beschriebene Karte dann in den Slot (mit den Kontaktfklächen zum Board des Raspberry zeigend) stecken, den Raspberry dann an die verschiedenen Kabel (HDMI zum Bildschirm, microUSB zum Netzgerät, USB/PS2 zur Tastatur, USB zur Maus, LAN-Kabel zum Router/Gateway ) , anstecken und halbwegs sicher dann an diesem Kabelgewirr “irgendwie” baumeln lassen.
    Netzgerät anstecken und Daumen drücken.
    Nach wenigen Sekunden erscheint dann die Abfolge der Initialsierungs- und Startmeldungen, wie bei jeder anderen Linux-Disttribution auch – mit dem einzigen Unterschied, dass ganz oben am Bildschirm 4 Himbeeren angezeigt werden.
    Nach diesem Bootvorgang erscheint eine spartanische aber funktionelle grafische Desktopoberfläche wobei in der ersten Zeile links oben auf das Menü (mit Standardprogrammen usw. ) und rechts oben auf Statusinformationen (Uhrzeit, Speichernutzung, CPU-Nutzung, WIFI-Status) zugegriffen werden kann.

    Libre-Office ist gleich in der Standarkonfiguration mit an Board. Ein erster Aufruf von Libre-Writer zeigt kaum merkbare Unterschiede zum Performanceverhalten “großer” PCs.
    Es sind auch einige Programmiertools – z.b. Grafische Programmierung (Scratch – ähnlich ARDUBlock der Arduino-ID allerdings ohne der dort verfügbaren Templates) in der Strandadinstallatin enthalten.

    Auch WEB-Surfen war auf Anhieb möglich – allerdings mit deutlich sichtbarer Performance-Einschränkung z.B. beim raschen Scrollen durch die Seiten auf derStandard.at. Standbilder wurden durchaus brauchbar abgezeigt, wie es mit Bewegtbildformaten ausschaut wäre noch zu testen. Für MPEG2 und VC1 gibt’s lizensierbare Software-Decoder die um ca 3.- erworben werden können und an die Seriennummer des jeweiligen Boards gebunden werden müssen.

    Fortsetzung beabsichtigt.

  • Erich Pekar
    Teilnehmer
    Post count: 135
    #32291 |

    Bemerkenswert :

    Energieverbrauch  3,89 W bzw. 7,99VA  ( gemessen auf der 240 Volt-Seite des Netzgerätes )  beim  Browsen mit dem Epiphany-Browser während des Abspielens eines YouTube -Videos.

  • Fritz Stockhammer
    Teilnehmer
    Post count: 155
    #32318 |

    Benötigt man diesem SD-Card Reader eigentlich zusätzlich dazu?

    einer 32 GByte Micro SD ( ca. 16.- )
    samt passendem SD-Card (Multi/Universal-) Reader/Writer (ca.22.-)

    Ich überlege schon länger mir einen Raspi oder Odroid (leistungsfähigere Modelle) anzuschaffen.

  • Richard Drechsler
    Teilnehmer
    Post count: 13
    #32328 |

    Den zusätzlichen SD-Card Reader benötigst du nur dann, wenn du keinen passenden im PC oder Notebook oder extern per USB hast (z.B. weil er zu alt ist, um 32GB SDHC Karten zu erkennen).

    Ansonsten funktioniert jeder, mit dem du deine SD bzw. microSD Karten üblicherweise lesen und beschreiben kannst.

    Du benötigst ihn, wenn du das Raspian Image oder NOOBS auf die Karte spielst, bevor du sie in den RasPi steckst.

     

     

  • Erich Pekar
    Teilnehmer
    Post count: 135
    #32755 |

    Auch ich musste mir für das Schreiben des Betriebssystems  auf eine 32 GByte SD-Card  einen neuen Reader/Writer zulegen, da meine Hardware schon als “uralt” einzustufen ist und über keine aktuellen  Reader/Writer für SD-Cards verfügt.
    Der Raspberry selbst  kann mit 32 GByte Cards umgehen – zumindest erkennt er das auf diese Cards geschriebene Betriebssystem.

    Das Mounten des ungenutzen Speicherplatzes als zusätzliches Drive oder die Erweiterung der bestehenden Partition,  um den gesamten Speicherplatz der Card  auch durch  den Rasbperry nutzen zu können, habe ich noch nicht versucht.

     

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