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    • Erich Pekar
      Teilnehmer
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      #36075 |

      http://derstandard.at/2000046964959/Rekord-Laser-schickt-Daten-mit-1-72-Terabit-pro-Sekunde

      Technologie könnte helfen, künftig ein “globales Highspeed-Internet” zu realisieren

      Die Erschließung des ländlichen Raums mit Breitbandinternet ist ein mitunter forderndes Unterfangen. Abgelegenheit und schwer zugängliches Gelände sind Hindernisse für den Ausbau kabelbasierter Lösungen. In einigen ruralen Gemeinden ist die per Kupferleitung verfügbare Bandbreite niedrig. Der Ausbau des LTE-Netzes hat die Situation verbessert, dennoch gibt es in vielen Regionen Europas Nachholbedarf.
      An einer Technologie, die die weitere Erschließung solcher Gebiete erleichtern könnte und dabei noch deutlich höhere Bandbreiten liefern könnte, erproben derzeit Forscher des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR). Sie setzen darauf, unterversorgte Areale künftig über geostationäre Satelliten zu versorgen. Diese erhalten ihre Verbindung per Laser über eine Bodenstation, die ganz normal an das Netz angebunden ist.
      Bei einem Testlauf konnte man nun einen neuen Rekord bei der Laserübertragung aufstellen. Vom oberbayrischen Weilheim schickte man Daten auf den Hohenpeißenberg über eine Luftlinie von 10,45 Kilometer. Dabei erreichte man eine Übertragungsgeschwindigkeit von 1,72 Terabit pro Sekunde. Das entspricht rund 215 Gigabyte pro Sekunde bzw. rund achteinhalb vollen Blu-ray Discs (Single Layer).

      Dazu ein Kommentar aus dem Form im “derStandard.at” :

      Latency ist hier das Hauptproblem, da sich ein geostationärer Satellit 72000 km von der Erdoberfläche befindet, das alleine sind schon mindestens 240ms, realistisch eher 270ms. Durch weitere Verzögerungen in der Datenübertragung, weiteres Routing, Verarbeitung ist man dann hier schnell einmal auf 400ms zwischen zwei Endpunkten. Das ist für viele Protokolle und Applikationen im heutigen Internet einfach nicht ausreichend (Beispiel VoIP).

      Natürlich eine interessante Technik mit unzähligen Anwendungsmöglichkeiten aber gegen Land und See gestützte Glasfaserkabel führ einfach kein Weg herum. Für kürzere und kleinere Backbone Strecken in entlegene Gebiete sind moderne Funkstrecken

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