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    • Erich Pekar
      Teilnehmer
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      #30687 |

      http://derstandard.at/2000030434436/USB-C-Fehlerhafte-Kabel-werden-zum-russischen-Roulette
      Können zu bleibenden Schäden an Geräten führen – Google-Entwickler endet mit defektem Laptop

      Der USB-C-Standard bietet zahlreiche Vorteile: Die Einsteckrichtung ist dank des symmetrischen Aufbaus egal, und über entsprechende Kabel kann deutlich mehr Strom transportiert werden, womit sich die Schnittstelle auch zum Laden von Laptops eignet.

      Beim Test des USB-C auf USB-A-Kabel des Herstellers Surjtech wurden nicht nur zwei USB-Analysegeräte sondern auch das Chromebook Pixel (2015) von Leung dauerhaft beschädigt – und zwar direkt nach dem Anstecken. Grund hierfür ist ein Fehler in der Verkabelung, wie er in einer Besprechung auf Amazon ausführt. Der Online-Händler hat das Kabel mittlerweile aus dem Programm genommen.

      Mehr als die Hälfte sämtlicher Kabel halten sich nicht an die offizielle Spezifikation. Nicht alle davon sind so gefährlich wie jenes Kabel von Surjtech, das Versprochene leisten sie aber nicht.

      Die Entwicklung der Anschlusstechnik von Geräten – über pyhsische Leitungen als auch drahtlos(“durch die Luft”) – hat scheinbar bereits einen Punkt erreicht, an dem wir uns mehr Probleme einhandeln, als wir durch damit verbundene Erleichterungen in der Bedienung/Verwendung der Geräte selbst erzielen können.
      Offenbar können wirklich interessante Innovationen nur mehr über diesen Weg (“neuartige Verbindungstechnik”) den Kunden verkauft werden.

      In Zusammenhang mit der höheren Stromlieferfähigkeit der USB-C Verbindungen bin ich irgendwo ( die genaue Quelle muss ich bei Gelegenheit hier noch nachtragen ) auch auf die Info gestoßen, dass damit nunmehr auch elektrische (Lade-) Leistungen von bis zu 50 Watt über diese (ungepolten !!) USB-C Verbinder geliefert weren könnten. Dies würde dann bei 5 Volt einen Maximalstrom von 10 Ampere benötigen, der seinerseits wieder wesentlich höhere Kupferquerschnitte als bisher bei USB-Verbindungen üblich, erforderlich macht. Dass bei zu geringen Kabelquerschnitten oder nicht funktionierender automatischer Identifikation der Eigenschaften (z.B. Energie-übertragungskapazität) des angeschlossenen USB-C Kabels dies dann auch zu Überhitzung oder sogar Brandgefahr der beteiligten Verbindungsleitungen (auch innerhalb der Geräte ) führen könnte, ist leider zu befürchten.
      Wenn dann diese USB-C Kabel, wegen des benötigten starken (und vermutlich auch wesentlich steiferen) Kabels, gar nicht mehr beim Gerät (in der gleichen Tasche ) verwahrt bzw. transportiert werden können, dann verzichte ich doch lieber auf diese erhöhte Stromlieferfähigkeit und verwende – wie bisher schon – lieber separate Lade- bzw. Netz-geräte und habe dann dafür ein dünneres, flexibleres, leichter verstaubares und jedenfalls nicht so “gefährliches” USB-Kabel.

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