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    • Erich Pekar
      Teilnehmer
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      #33848 |

      Smart Clothes: Batterien, die man sich sticken kann

      http://derstandard.at/2000040927494/Smart-Clothes-Batterien-die-man-sich-sticken-kann

      Von Sensorbettwäsche bis zur Textilelektrode im Autoakku: Ein Unternehmens-Spin-off der Uni Innsbruck will smarte Textilien marktfähig machen.

      Von intelligenten Jeans, die als Eingabegerät für das Smartphone dienen, bis zu T-Shirts, die Puls, Atemfrequenz und Muskelaktivität messen: Smart Clothes, also mit elektronischen Anwendungen kombinierte Textilien, sollen künftig Teil unserer Garderobe sein. Die Einsatzgebiete der Technologien liegen aber nicht nur am menschlichen Körper. Im Bereich technischer Textilien werden – von Heizelementen bis zum Textilbeton – neue Funktionalitäten in den verschiedensten Bereichen erschlossen.

      Die Verarbeitung nichttextiler Materialen wie Fäden und Drähte aus Glasfaser, Kupfer oder Stahl in technischen Textilien ist eine große Herausforderung. Um bestehende Maschinen verwenden zu können, bedarf es einer Modifikation.

      Ein anderes Projekt des Unternehmens geht noch weiter weg von dem, was man sich landläufig unter Textilien vorstellt. In den Vorarlberger Stickereien könnten künftig 3-D-Elektroden gefertigt werden, die in Batterien, Akkus und Brennstoffzellen für mehr Effizienz sorgen. Die dreidimensionalen Strukturen ersetzen in den Akkus beschichtete Folien als Stromkollektoren. “Die 3-D-Elektroden durchdringen die Zellmasse. Die Folien schwimmen dagegen einfach nur oben auf”, beschreibt Fröis.

      Wie’s zu dem Titel “Smart Clothes: Batterien, die man sich sticken kann” gekommen ist, bleibt mir ein Rätsel. Er hat mit den Inhalt des Artikels überhaupt nichts zu tun und erweckt sogar vollkommen falsche Assoziationen beim Leser.
      Ja, es gibt Batterien (bzw. Batteriegehäuse) die man sich selbst aufsticken kann, diese werden von Firmen wie z.B. Adafruit und anderen der Maker-Gemeinde für entsprechende Projekte und Produkte angeboten – auch in diesen Bereichen gibt es Anwendungen und StartUps. Das Bild im Standardartikel bezieht sich offenbar auf eine derartiges “Maker-Projekt”.
      Das hat aber rein gar nichts mit High-Tech Textilien zu tun, die selber in irgendeiner Weise als Kontakt-Elektroden oder Sensoren wirken und deren kommerzielle zu erwartende Einsatzbereiche durchaus respektable Zukunftsaussichten haben.
      Wenn schon halbwegs ernst zunehmende Zeitungen hier nicht präzise unterscheiden können, wie sollen das dann erst unsere politischen Entscheidungsträger und die von ihnen verwalteten Förderungstöpfe können ?

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