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    • Erich Pekar
      Teilnehmer
      Post count: 135
      #42041 |

      Dass es mit dem Microsoft-Konzept des “einzigen Windows 10” – ohne explizit nachfolgende Betriebsystem-Releases ( wie z.B. einem “Windows 11” )  – Probleme  geben wird, habe ich schon von Anbeginn  vermutet – dass es aber so “schlimm” werden wird, konnte auch ich mir nicht vorstellen.
      Da wird immer wieder betont, dass jeder User dafür sorgen sollte, dass sein Rechner auf Letztstand sein sollte , um möglichst wenig Angriffsflächen für Schadsoftware zu bieten  und Microsoft  hat angeblich auch aus diesem Grund auf das Konzept des einen Windows  mit häufigen kleinen Updates und einem großen Update in jedem Jahr umgestelt und dann das :

      Ich habe wiedr einmal die Aktualität des Betriebsystems auf meinen Rechnern überprüft

      – das Standgerät meldet “Your device is up to date – Last checked Today , 11:03 ”
      – der Laptop meldet “Ihr Gerät ist auf dem neuesten Stand – Letzte Überpüfung heute, 11:04”

      Soweit – so gut. Alles akuell. Keine Fehler  oder Problemmeldungen.

      Nicht verstanden habe ich aber schon immer nicht, warum nicht an dieser Stelle gleich auch die auf dem Gerät als aktuell erkannte Version/Buildnummer mitangezeigt wird. Am fehlenden Platz für die Anzeige oder der technischen Komplexität  dieser Versionsabfrage kann’s  hier  doch wohl nicht liegen  ?

      Also erledigte ich diese  Versionsabfrage  mit  winver.exe selbst.
      Das Ergebnis habe ich hier unten als Screenshot von den jeweiligen Geräten mit den 2 übereinadergelegten Fenstern der Update-Anfrage und des Ergebnisses  von winver dargestellt.

      Windows10_1update        Windows10_2update

      aktuelle Version:

      Version 1703 ( OS Build 15063.483 )

      Version 1607 ( Build 14393.1480 )

      Beide Versionen zum gleichen Zeitpunkt als “aktuell”  bezeichnen, halte ich doch für etwas “kühn”.

      Obige Abfragen wurden am gleichen Tag , fast zum selben Zeitpunkt  und über den selben Internetzugang durchgeführt.

      In der Anzeige  “System” wird

      hier ein                                                              und hier ein

      Windows 10 Pro                                            Windows 10 Pro
      Version 1703                                                  ohne Versions-Angabe
      Build 15063.483                                           ohne Build-Angabe

      Product-ID
      Product ID  1      ungleich       Product ID 2

      Bezugsquelle :

      MSDN-ABO                                                   mit Gerät gekauft

      Falls es Update-Probleme geben sollte, würde ich in obiger Update Meldung ( “Ihr Gerät ist auf neuestem Stand” ) irgendwelche Hinweise auf Fehler , inkompatible (daher  zu ersetzende )  Hardwarekomponenten oder auf installierte – aber inkompatible-  Softwarekomponenten von Drittherstellern erwarten.

      Wie soll mit solchen Updatemeldungen  ein reiner Benutzer/Besitzer von Geräten (ohne “Nerd”-Status) überhaupt auf die Idee kommen, dass seine Konfiguration nicht  aktuell sein könnte ?

      Habt ihr  irgendwelche Ideen, wie ich das Betriebssystem auf meinem Laptop wirklich auf aktuellen Stand bringen könnte ?
      Microsoft selbst  schafft’s weder mit den Bordmitteln von Windows 10 (automatische  Updates ) aber auch nicht mit den separat herunterladbaren Update-Paketen – die ich für das fehlgeschlagene KB 4025339 versucht habe.

      Oder hat Microsoft sein Konzept des “einen Windows” ohnehin schon lange aufgegeben und muss nun für jeden Hardware-Partner – zumindest einen gewisse Zeit lang – dessen verkaufte Hardwareplattformen unterstützen und ist aus diesem Grund das neueste Window 10 nur mehr auf sehr wenigen Hardwareplattformen überhaupt einsetzbar ?

      Und ist daher   Version 1607 ( Build 14393.1480 ) für meinen ( eigentlich recht neuen) Laptop wohl vielleicht tatsächlich das aktuellste (noch mögliche, lauffähige) Windows 10, dieser Build aber gegenüber dem aktuellsten Build von Window 10 aber bereits sehr veraltet ?

      So kann man natürlich auch Inkompatibilitäten ( bzw. Schwächen des eigenen Marketing-Konzeptes)  verschleiern  und Microsoft-Endbenutzer veräppeln – solange es solche überhaupt noch gibt.

      Apple würde solchen Microsoft-Flüchtlingen sicher “Asyl” gewähren.

       

       

       

       

      Anhänge:
    • Fritz Stockhammer
      Teilnehmer
      Post count: 155
      #42074 |

      Was mich an Windows stört(e):
      1.) Die vielen Varianten der Lizenzierung und damit der verschiedenen Optionen und Zusatzpaketen. Das gehört bereinigt – eine Lizenz für Alles!
      2.) Die unsäglichen Update-Orgien, wenn z.B. das System längere Zeit nicht in Betrieb war.
      3.) Die Konzeption der Registry sollte grundlegend überdacht und überarbeitet werden. Beim Mac ist es z.B. möglich das System neu drüber zu installieren, alle bereits installierten Programme und User mitsamt ihren Daten bleiben davon unberührt erhalten.

      Microsoft sollte mal einen Blick auf die UNIXoiden OS (UNIX, LINUX, macOS = Darwin) werfen, die kommen ohne Registry aus und funktionieren trotzdem einwandfrei.

      Wenn man zu den UNIXoiden (UNIX, LINUX, macOS = Darwin) noch iOS (fußt ebenfalls auf Darwin) und Android hinzurechnet, ist UNIX gegenüber Windows schon in der Überzahl.

      PS: Windows als Handy-OS wird eben „begraben“!

    • Erich Pekar
      Teilnehmer
      Post count: 135
      #42078 |

      Mein (derzeitiges) Problem mit Windows 10 besteht in der absolut undurchsichtigen “Release-Politik” von Microsoft: Es sollte doch ursprünglich nur mehr ein (einziges) Windows 10 geben und nicht mehrere Versionen nebeneinander, die parallel gewartet werden müssen.

      Tatsächlich gibt es aber derzeit ( zufolge der Infos auf https://technet.microsoft.com/en-us/windows/release-info.aspx ) 9 Windows 10 “Servicing options” ( “long-Term Servicing Branch Version 1507” vom 29.7.2015 bis “Current Branch Version 1703” vom 11.4.2017) – alle mit “Latest revision date” vom Juni oder Juli 2017 mit 4 “Current Branches” (= Versionen) von Windows 10 : Version 1507, 1511, 1607, und 1703.
      Diese 4 Versionen werden von Micrososft offenbar gleichzeitig und parallel gepflegt.
      Von “einem einzigen Windows 10” kann daher wirklich nicht gesprochen werden. Das war offenbar immer schon nur ein Marketing-Trick, um den Kunden die monatlichen – und nicht ablehnbaren – Updates schmackhaft zu machen. Hauptursache für 4 parallel gewartete Versionen von Windows 10 werden vermutlich aber Inkompatobilitäten bestimmter (auch neuerer) Hardwarekonfigurationen sein, die sonst zur Folge gehabt hätten, dass User ihre Hardware jedes Jahr austauschen müssten , um weiterhin Windows 10 nutzen zu können – oder Microsoft sonst jedes Jahr einen erheblichen Anteil ihrer Windows 10-User gleich wieder verloren hätten.

      Von Microsoft empfohlen wird die allerneueste Version 1703 OS build 15063.483 vom 11.4.2017 mit latest revision date am 11.7.2017. – also jene Version, die auf meinem PC installert ist und dort daher zu recht als “up to date” ausgewiesen wird.

      Auf meinem Laptop ist allerdings Version 1607 Build 14393.1480 installiert und wird dort trotzdem auch als “aktuell” bezeichnet. Dieser Build ist allerdings nur hinsichtlich der Version 1607 aktuell, nicht aber hinsichtlich der allerletzten Änderungen an Windows 10 – für die es ja mittlerweile eine höhere Versionsnummer (= neuere, aktuellere, Version) gibt.

      Mein Hauptkritikpunkt :
      Auf meinem Laptop wird Windows 10 Version 1607 Build 14393.1480 als “aktuell” ausgewiesen und erweckt mit dieser Info im Update-Center beim User den Eindruck, das dies die aktuellste Windows 10 Version wäre – dies aber (zufolge der Infos auf obiger Web-Page) definitiv nicht ist.

      Es stellt sich daher die Frage, warum auf meinem Laptop nicht die allerneueste Windowsd 10 Version (und das ist Version 1703) durch die Update-Prozesse installiert wird.

      Meine Vermutung:
      Igendwelche -beim Update-Versuch erkannten- Inkompatibilitäten in meiner Laptop-Konfiguration erlauben es nicht, den Update auf die allerneueste Windows 10 Version zu installeren .

      Mein Ärger :
      Warumn wird im Windows-Update beim Update-Status nicht auf die nicht aktuelle Windows Version hingewiesen und irgendein halbwegs brauchbarer Hinweis auf die Ursache für das abgebrochenen Update gemacht und unbedarfte User damit im Glauben belassen, dass auf ihrem System bereits die allerneueste Version von Windows 10 laufen würde ?

    • Walter Reich
      Teilnehmer
      Post count: 1
      #42082 |

      Wer so genau hinsieht, sieht vieles. 😉
      Zwei Beträge zu diesem Thema aus dem Web, nicht die neuersten, jedoch bestimmt noch gültig.

      Link1        Link2

      Zusammenfassend: ältere Geräte bekommen den Update noch nicht automatisch, besonders betroffen ‘mobile Geräte’ (Laptops und so neumodisches Zeugs)
      Bei Link eins wird beschrieben (auf einem Link aus dem Text) wie man das Update trotzdem bekommen kann.

      Ich bin ein unbedarfter User der das Web fragt: “warum habe ich windows 10 1703 noch nicht bekommen” daraus entstand diese Antwort.

    • Erich Pekar
      Teilnehmer
      Post count: 135
      #42095 |

      Ich wollte mit meinen Versuchen, meinen Laptop auf aktuellsten Softwarestand zu bringen, hauptsächlich verhindern, dass diese Updates genau dann heruntergeladen werden, wenn ich nur beschränktes Datenvolumen (über mein Funkmodem) zur Verfügung habe und ich nicht meinen Festnetzzugang mit unbeschränktem Datenvolumen nutzen kann.
      Nun ist mir aber genau das passiert : Während meines Urlaubes wurde mein gesamtes Datenvolumen (für mein Funkmodem) durch den Download des aktuellsten Windows 10 Updates restlos verbraucht.
      Immerhin ist nun mein Laptop tatsächlich mit der neuesten Wiondows 10 Version (Version 1703, Build 15063.483) ausgestattet und scheint weiterhin propblemlos zu funktionieren.

      Nebenbei habe damit noch in Erfahrung gebracht, dass das nun separat ausgewiesene EU-Roaming Datenvolumen von 2 GByte auch im Innland verbraucht werden kann und somit mein gesamtes im Innland nutzbare Datenvolumen nun offenbar – ohne das marketing-technisch an die “Große Glocke ” zu hängen von 4 GByte auf 6 GByte augestockt wurde – auch nicht schlecht.

      Wenn mir dieses Windows-Update aber umittelbar vor einer beruflichen Präsentation mit erforderlichem Internet-Zugriff dazwischen gekommen wäre, dann wäre damit nicht wenig Stress verbunden gewesen !

    • Erich Pekar
      Teilnehmer
      Post count: 135
      #42099 |

      Korrektur zu den Datenvolumina für EU-Roaming meines Providers:
      In den AGB steht eindeutig, dass die 2200 MB nicht zusätzlich bereitgestellt werden – wie irrtümlich von mir zufolge der Verbrauchsanzeige der Datenvolumina der App meines Providers geglaubt. Vielmehr wird es innerhalb des verkauften Datenvolumens von 4 GByte bereitgestellt. Es bleibt somit das nutzbare Gesamtvolumen von 4 GByte unverändert und wird nicht durch die 2,2 GByte für EU-Datenroaming erweitert.
      Hier noch der Screenshot dieser APP meines Providers zur Anzeige der verbrauchten Datenvolumnina:

      Datenvolumina für EU-Roaming

      Wenn das Inlands-Datenvolumen verbraucht ist, dann ist auch das Datenvolumen für EU-Roaming verbraucht !
      In der Anzeige der App ist dieser Zusammenhang für mich aber nicht erkennbar.   Es müsste dort in der Beschriftung nach Verbrauch aller 4000 MB im Innland stehen : 0 EU-MB ( tatsächlicher Verbrauch für EU-Roaming ) von 0 MB ( dem noch verfügbaren Rest des Datenvolumens von 4000 MB).

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