• Erich Pekar
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    Post count: 135
    #33095 |

    Neues Update sorgt für Bluescreens bei Surface Book und Pro 4

    http://derstandard.at/2000035453311/Neues-Update-sorgt-fuer-Bluescreens-bei-Surface-Book-und-Pro

    System erkennt fehlerhafte Downloads nicht – Grundproblem soll im Sommer gelöst werden

    Weniger glücklich ist die bisherige Update-Geschichte der Geräte. In der Vergangenheit kam es infolge von Aktualisierungen öfters zu Problemen, dazu kämpfte man eine Zeit lang mit fehlerhaften Treibern für die Intel-Grafikchips und nicht funktionierendem Standby-Modus.

    Ein Windows-Entwickler schaltete sich schließlich ein und nannte das Problem. Der Update-Service führt derzeit keine ausreichenden Integritäts-Checks durch. Es kann also passieren, dass ein Treiber fehlerhaft heruntergeladen wird, ohne dass Windows 10 dies bemerkt. Weil auch der Plug’n’Play-Dienst keine derartige Kontrolle ausführt, versucht das System schließlich, die korrumpierte Steuersoftware zu nutzen. Das führt schließlich zu den Abstürzen.

    Bis zur Behebung des Grundproblems – also des fehlenden Integritätschecks – müssen sich Nutzer jedoch noch eine Weile gedulden. Dieser soll im Sommer im Rahmen des “Geburtstags-Updates” für Windows 10 in das Betriebssystem integriert werden.

    Dem Autor dürfte allerdings entgangen sein, das von derartigen Blue Screens  auch zahlreiche  andere ( nicht MS-spezifische) Hardwareplattformen betroffen sein dürften.

    Meinen eigenen Beobachtungen zufolge, dürfte aber ein fehlerhafter ( bzw. kompromittierter ) Download nicht die alleinige Ursache dieses Problems sein, sondern sind vermutlich in Windows 10  selbst immer (auch) noch gravierende Softwarefehler enthalten, die – gemeinsam mit bestimmten Hardwarekonfigurationen – zu diesen Blue-Screens  führen können. Derartige Blue-Screens treten nämlich auch bei Neuinstallationen von Windows 10 aus verifizierten ( geprüfte SAH1 Signatur ) MSDN-Downloads auf.

    So erhalte ich regelmäßig  beim Start  von Windows 10 einen derartigen Blue Screen  mit der Fehlermeldung DPC_WATCHDOG_VIOLATION und dann wird mein PC nochmals gestartet – dann allerdings ohne Blue Screen oder sonstige Fehlermeldung. Diese Blue Screens  werden in zahlreichen Foren bereits seit Freigabe von Windows 10 mit unterschiedlichsten Fehlermeldungen beschrieben und sind offenbar bis zum heutigen Tag immer noch nicht – z.B. durch eindeutige Hinweise auf mögliche Fehlerursachen – beherrschbar.
    Ich kann  mich allerdings nicht erinnern, unter Windows 7 jemals selbst einen Blue Screen gesehen zu haben oder irgendwo  in Foren über gravierende Probleme mit derartigen Abstützen gelesen zu haben.

    Auch ist in meiner Hardwarekonfiguration der Standby-Modus  – trotz ausreichendem Platz  auf der Platte für das Speicherabbild – nicht möglich : Der PC wird dabei jedes mal unmittelbar sofort wieder automatisch gestartet.

    Auffällig ist in meinem Geräte-Manager, dass ich nirgends irgendeinen Hinweis auf SATA-Devices finden kann, obwohl aber meine SATA-Platte offenbar richtig angesprochen wird, im Gerätemanager unter “Disk-Drives” korrekt aufgelistet ist und im Filemanager und auch im Disk-Management keinerlei Fehler  bemerkbar sind.
    Allerdings gibt es vom Hersteller meines Motherboards nur Treiberunterstützung bis zu Windows 7.  Hier vermute ich auch eine mögliche Ursache meiner Probleme.

    Unverständlich bleibt allerdings,  warum es dann von Microsoft keinen Hardwarekompatibilitäts-Check  gibt, der vor jeder Installation  bzw. vor jedem Update  automatisch durchgeführt wird und bei Problemen ein lesbares und zielführendes Fehlerprotokoll liefert, in dem problematische Hardwarekomponenten oder nicht mehr aktuelle Geräte-Treiber explizit  aufgelistet werden.

    Wenn nun die Hardwareanforderungen für Windows  10 im Laufe der Zeit immer höher werden (wegen des “Fortschrittes”  auch höher  werden müssen, siehe z.B. auch
    http://derstandard.at/2000037046122/Windows-10-Microsoft-will-noch-mehr-Werbung-im-Startmenue-anzeigen ) und fehlerhafte/problematische  Updates nicht “ausgelassen” werden können, wird Microsoft am Ende dieser Entwicklung über gar keine Kunden  seines Betriebssystems mehr verfügen.

     

     

     

  • Fritz Stockhammer
    Teilnehmer
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    #33107 |

    Wieder ein Grund mehr und um Windows einen Bogen zu machen und auf Alternativen wie Mac oder Linux auszuweichen.

  • Georg georgie Tsamis
    Keymaster
    Post count: 17
    #33112 |

     

    Wieder ein Grund mehr und um Windows einen Bogen zu machen und auf Alternativen wie Mac oder Linux auszuweichen.

    Ich habe drei Notebooks, 2xDELL und 1xMedionAkoya, und hatte auf diesen Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 und habe nun auf allen dreien Windows 10 laufen, und habe nicht die geringsten Probleme mit Bluescreens. Alles läuft wie am Schnürchen. Auch die Updates und Upgrades laufen perfekt.

    Ein Grund mehr bei Windows 10 zu bleiben 🙂

  • Fritz Stockhammer
    Teilnehmer
    Post count: 155
    #33118 |

    Und wer betreibt Windows ohne Virenscanner?

  • Erich Pekar
    Teilnehmer
    Post count: 135
    #33124 |

    Die beschriebenen Blue-Screens stehen ziemlich sicher nicht in Zusamenhang mit Schadsoftware, sonder haben ihe Ursache eher in nicht kompatibler Hardware  bzw. nicht aktualisierten Gerätetreibern – z.B. weil für durchaus noch benötigte Interfacekarten z.B. für IDE PLatten  oder alte  DVD-Laufwerke von den Herstellern keine Geräte-Treiber für Windows 10 mehr geliefert werden. Gleiches gilt auch für Motherboards bzw. deren Systemkomponenten und die für dieselben benötigten betriebssystemspezifischen  Treiber.

    Ich habe bisher die Blue – Screens  auch nur mir der ursrünglichen – bereits  1 Jahr alten – Version von Windows 10 Pro 64 Bit beobachtet.
    Vor einigen Tagen habe ich auch die Version 1511 ( Buildnummer ?)  update Feb  2016 installiert, in dieser Version  habe ich auch auf meiner, sicher problematischen und alten,  Hardware  (ohne explizite Windows 10 Zertifizierung des Motherboards und einiger Interfacekarten) noch keinen Blue-Sreens beobachtet.

    Offenbar fällt in der Diskussion über deratige Probleme (auch im Internet) Microsoft nun die eigene Marketingstrategie der koninuierlichen  Updates “auf den Kopf”, weil ab nun überhaupt nicht mehr nach verschiedenene Windows “Versionen” mit unterschiedlichen Kompatibilitätsproblemen für “ältere” Hardware unterschieden werden kann – obwohl im MSDN-Subscriber Download  sehr wohl unterschiedliche “Versionen” ( nicht nur nach Sprache und Bit-Anzahl ) des einen Windows 10  angeboten werden. Die einzige Unterscheidung ist nun die eher “längliche” Build-Nummer , die nun anstelle der Windows -“Version” tritt, weil es ja nach dem Marketing-Konzept   keinen “Nachfolger”, sondern lediglich “kontinuerliche” – und nicht optionale (dafür aber sicher mit stetig steigenden Hardwareanforderungen verbundene ) – Updates  für Windows 10 geben wird.
    Das bedeutet insbesonders, dass Microsoft dann den Windows Nutzern vorschreiben kann (und – ganz im Sinne des “Fortschrittes” – dies auch tun wird ) , wann  die Hardware und dann gleich – wie auch bei jedem anderen Gerätetyp ( Laptop, Tablet , Phone … ) – das  gesamte Gerät ( und nicht nur einzelne seiner Komponeneten ) verschrottet werden muss.
    Offenbar sehen darin gerade PC-Hersteller in Ermangelung tatsächlicher technischer Innovationen   die einzige Chance,   ihren Geräteumsatz auch in Zukunft sicherzustellen.
    Die Hersteller anderer Geräte-Typen haben mittelerweile eine viel einfachere Lösung zur Sicherstelleung ihrer Umsätze trotz fehlender technischer Innovationen gefunden  : den fest eingebauten Akku –  allenfalls auch in Verbindung mit rutschsicheren Beschichtungen der Gerätegehäuse. Wenn nicht nach 2-5 Jahren zumindest schon der Akku defekt ist, dann wird jedenfalls die rutschsichere Beschichtung in dieser Zeit sicher so unansehnlich (klebrig  und Schmutz anziehend), dass selbst der größte “Fortschrittsverweigerer” sein Gerät dann gerne gegen ein neueres austauscht.

    In Zusammenhang  mir den Blue-Screens und anderen – eher kryptischen – Fehlermeldungen  richtet  sich  meine Kritik eher gegen den Umstand, dass es bis zum heutigen Tage  Microsoft offenbar nicht der Mühe Wert gefunden hat , Analysetools zur Verfügung zu stellen, die  vorhandenene Hardwareplattformen  (auch jene auf denen schon Windows 10 installiert ist)  auf allfällige  (vielleicht auch “versteckte”) Inkompatibilitäten testen zu können, um so rechtzeitig vor gröberen Problemen durch Austausch auch nur  einzelner Systemkomponenten ( und nicht gleich des ganzen PC ) schützen zu können.

    Wegen der koninuierlichen (und nicht optionalen) Updates kommt meiner Meinung nach Windows 10 nun auch nicht mehr als Client für Maschinensteuerungen oder Messeinrichtungen in Frage, da dort die Kosten dieser PC-Peripherie  zumeist wesentlich höher sind  und durch die Hersteller dieser Systeme  häufig auch nicht die allerneuesten Betriebssysteme  unterstützt werden. Was aber, wenn nach einem Update  dann die gesamte Anlage nicht mehr funktioniert ?

    Aus gleichem Grund ( kontinuierliche Updates ?? ) ist daher  Windows 10 IoT aus meiner Sicht  auch nicht für professionelle Anwendungen z.B. durch StartUps im Anwendungsbereich  “Internet of Things” geeignet.
    Oder sind die Updates bei Windows 10 IoT optional – können daher durch den Anwender/Designer auch verhindert werden ?

     

     

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