Nach einem Update von Windows 10 Pro zeigt die Windows-Spezifikation in Start -> Einstellungen -> System die Version 20H2 an.

Beim Start kündigt sich Edge mit einer neuen Version an und das auch mit einem neuen Symbol. So präsentierte sich Edge nach dem Systemneustart:

Microsoft Edge nach dem Neustart

Man wird nach dem ersten Start durch eine Folge von Grundeinstellungen geleitet, die in der folgenden Galerie gezeigt werden:

Webseiten vorlesen

Nun ist die Ankündigung einer neuen Software nichts Ungewöhnliches, doch in diesem Fall ist mir die Funktion “Laut vorlesen” aufgefallen, die die Barrierefreiheit von Edge verbessert.

Aktivieren der Vorlesefunktion

Einstellungen (Alt+f) -> Laut vorlesen (Strg+Umschalt+u)

Nach Klicken des Tastenkürzels blendet sich oben am Fensterrand eine neue Menüzeile ein, in der Mitte mit Rückwärts – Vorwärts/Pause – Vorwärts und rechts mit weiteren Optionen.

Man kann die Funktion auch über das Kontextmenü aktivieren, das Vorlesen startet dann an der Stelle, die man mit der Maus angeklickt hat.

Optionen

Die Optionen sind die Sprecherstimme (Tanja, Hedda, Michael, Katja, Stefan) und die Sprechgeschwindigkeit.

Wenn sich auf der Seite ein langer Artikel befindet, ist die Vorlesefunktion nicht unpraktisch, denn das Vorlesesystem scrollt automatisch weiter.

Will man etwas überspringen, wählt man das Symbol “Vorwärts” (=nächster Absatz). Dass diese Funktion zum Navigieren nicht mit einem Tastenkürzel hinterlegt ist, ist auch eines von vielen ergonomischer Hoppalas (nicht nur in diesem Programm).

Das neue Edge-Symbol

Das neue Edge-Symbol ist seit Jahresanfang bekannt, aber es ist noch nicht sehr verbreitet. Man findet es zwar in der Google Bildersuche, doch die Auflösung ist sehr schlecht. Die Wikipedia-Seite berichtet etwas von einer “Urheberrverletzung” und zeigt ein extrem kleines Bild.

Daher musste das Symbol aus einer Pixeldatei vektorisiert werden. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger (einfärbiges ‘e’) ist das neue Symbol durch Schattierungen und Farbübergänge schwieriger zu vektorisieren.

Das Resultat dieser Vektorisierung ist nicht berauschend, weil die Farbverläufe nicht als solche nachgebildet werden, sondern durch eine mehr oder weniger große Anzahl diskreter Farbtöne und daher kommt es zu den abrupten Farbstufen.