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Es kommt immer wieder vor, dass Domänen-Inhaber beim Clubtelefon anrufen und sich wundern, dass sie einen ziemlich hohen Betrag (im aktuellen Fall 179,40 Euro) für ihre Domäne zahlen sollen. Teilweise sind diese Forderungen in englischer Sprache aber seit einiger Zeit auch in Deutsch, sodass sie in einem arbeitsteiligen Betrieb durchaus als echt eingestuft werden könnten.

Wenn man seine Internet-Ressourcen von einem Provider – also zum Beispiel von ClubComputer – bezieht, kann man keine Rechnungen von anderen Firmen bekommen. Es kommt aber vor, dass sich Mitglieder eine Domäne bei einem der zahlreichen internationalen Provider kaufen und dann den Webspace beim Club verwenden. In diesen Fällen kann durchaus Unklarheit über die Korrektheit der Rechnung bestehen. Zur Erinnerung: beim Club kostet eine .com-Domäne 9,90 Euro und eine .at-Domäne 17,90 Euro, der Webspace ist kostenlos und im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Heute hat ein Mitglied eine Mail mit folgendem Inhalt bekommen:

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“Nicole Steiner” ist eher vertrauenerweckend.  Hier ist verdächtig, dass kein Name angegeben ist.  Die Domäne austriadomainhosting.at existiert nicht. Die Rechnung selbst ist als PDF-Dokument als Beilage angehängt. Auch hier ist kein Name angegeben und es wir ein spanisches Konto angegeben.

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Keinesfalls einzahlen! 

Weiters kommt es auch vor, dass der Domäneninhaber angeschrieben wird und dazu verleitet wird, auf einen Link zu klicken (zum Beispiel mit einem Text wie “Domäne vorübergehend deaktiviert! Klicken sie hier…”). In allen diesen Fällen nie auf einen solchen Links klicken, die Installation von Malware aller Art ist die Folge.

Franz Fiala

Präsident Clubcomputer / Herausgeber PCNEWS bei ClubComputer.at
Franz ist pensionierter HTL Lehrer (TGM), Präsident von ClubComputer, Herausgeber der Clubzeitung PCNEWS und betreut unser Clubtelefon und Internet Support. Er ist leidenschaftlicher Rapid Wien Fan.

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