Grundlagen

Windows = Desktop-Betriebssystem + Programme

WordPress = Web-Betriebssystem + PlugIns

Warum ist WordPress so erfolgreich? Es kann nur ganz elementare Dinge. Alle höherwertigen Funktionen wie Foren, Newsletter, Webshops, Terminverwaltung werden von so genannten Plugins nachträglich installiert. Damit wird WordPress durch die Gemeinschaft der Anbieter zu einem großen Interessenspool, ganz ähnlich wie das bei Windows der Fall ist.

Wegen dieser Vielfalt kann man sagen, dass es praktisch keine zwei identischen WordPress-Installationen gibt, alle schauen ein bisschen anders aus und können bis zu sehr komplex sein.

Besucheransicht – Administratoransicht

Um sich anzumelden, wählt man

Domäne/wp-admin/ oder

Domäne/wp-login.php

Wenn jemand angemeldet ist, sieht er eine obere schwarze Menüleiste.

Diese Adressen sind eine einfache Möglichkeit, um festzustellen, ob ein Web ein WordPress-Web ist.

WordPress allein kann nichts

WordPress kann Benutzer, Inhalte und Medien speichern aber kann nichts anzeigen. Für die Art der Anzeige dieser Objekte benötigt WordPress ein Thema.

WordPress liefert jedes Jahr ein neues Thema aus. Diese mitgelieferten Themen sind sehr einfach gehalten, dafür sind sie aber immer auf dem neuesten Stand.

Die mitgelieferten Themen heißen Twenty Twenty, Twenty Nineteen, Twenty Seventeen. 2018 gab es kein Thema, in diesem Jahr lag der Fokus auf der Entwicklung des Blockeditors „Gutenberg“. Ältere Themen werden nicht mehr an die neuen Gegebenheiten angepasst.

Demonstration

Schlichtes Web ohne Schnörksel: http://klubderfreunde.at

Thema: Enfold von kriesi.at

Jede Seite hat eine Kopfzeile mit Menü (=Seiten) und Suchbutton, eine Seitenleiste rechts und eine zweispaltige Fußleiste.

Was wird angezeigt?

WordPress zeigt eine von folgenden Inhaltstypen an:

  • Seite
  • Beitrag
  • Blog
  • (Shop)

Angezeigt wird eine Blog-Seite, das ist eine Zusammenfassung der letzten Beiträge: http://klubderfreunde.at

Bei komplexen Plugins wie zum Beispiel bei Shops übernehmen diese die Kontrolle über eine Seite, und es gelten dann andere Regeln.

Die Fensterfläche enthält aber über den eigentlichen Inhalt hinaus auch noch

  • Menüs
  • Pfad (Breadcrumb)
  • Kopfzeilen
  • Fußzeilen
  • Seitenleisten
  • Werbeeinschaltungen
  • Suche
  • Login

Alles das sind Elemente, die durch das gewählte Thema bestimmt werden. Nehmen wir an, ein Thema hätte eine Seitenleiste und man hätte dort Bedienungselemente positioniert. Schaltet man auf ein anderes Thema ohne Seitenleisten um, dann sind die Bedienungselemente scheinbar weg, man muss sie im neuen Thema einfach nur woanders anbringen.

Der aktuelle Trend sind sind eher lange und weniger breite Seitenlayouts, und das ist keine Mode, sondern vereinfacht die Darstellung am Handy. Das neueste Thema Twenty Twenty hat keine Seitenleisten und nur Fußleisten, weil ein Handy die Seitenleiste ohnehin nur gestapelt anzeigen kann.

Seite

Eine Seite ist ein feststehender Content, der vielleicht gelegentlich korrigiert wird aber ansonsten unverändert bleibt, auch in seiner Position in einem Web.

Seiten können hierarchisch geordnet werden, und man sollte das bei komplexeren Webs auch so anordnen, weil der sich daraus ergebende Adresspfad eine Orientierungshilfe für Suchmaschinen darstellt.

Seiten kann man in einen hierarchischen Seitenbaum einbauen. Hier ist die Adressstruktur einer Seite:

http://domäne/kapitel/unterkapitel/titel

Auf der obersten Hierarchiebene entfallen kapitel und unterkapitel, daher ist die Adresse:

http://domäne/titel 

Aber mit der Erstellung einer Seite allein findet sie ein Benutzer nicht; für die Benutzerführung benötigt man Menüs.

Beitrag

Ein Beitrag ist eine chronologische Seite, die in einem Archiv und in einem Kategorienbaum eingeordnet wird. Über die Kategorie gelangt man zu ähnlichen Beiträgen.

http://domain/yyyy/mm/titel

Beträgen kann man hierarchisch strukturierte Kategorien und/oder Schlagwörter zuweisen.

Alle Beiträge einer Kategorie kann man so anzeigen lassen:

http://domain/category/kategorie

Beiträge = Blog (Zusammenfassung von Beiträgen)

Es gibt verschiedene stilistische Varianten, um die letzten Beiträge anzuzeigen. Auf der Seite http://klubderfreunde werden die 12 letzten Berichte angezeigt. Am unteren Ende kann man sehen, dass es 70 solcher Seiten gibt, also ungefähr 70×12 = 840 Berichte

Die Seite https://clubcomputer.at hat dagegen eine listenartige Ansicht der Beiträge.

Die Möglichkeiten zur Gestaltung der Blogseite wird durch das Thema vorbestimmt.

Widgets

Widgets sind Bausteine, die man auf Seitenleisten und Fußleisten anbringt und die sich dort unabhängig vom Inhalt (Seite, Beitrag, Blog) befinden.

Menüs

Menüs sind hierarchisch strukturierte Links zu Seiten, Beiträgen, Kategorien, externen Seiten…Wo ein solches Menü platziert werden kann, legt das Thema fest. Es gibt horizontal und vertikal angeordnete Themen. Die horizontalen Themen sind am PC gut verwendbar, werden aber bei Betrachtung auf einem Handy auf vertikal umgeschaltet, damit der Benutzer den Bildschirminhalt nicht verschieben muss (responsive).

Dashboard

  • Beiträge
    • Alle Beiträge
    • Erstellen
    • Kategorien
    • Schlagwörter
  • Medien
    • Medienübersicht
    • Datei hinzufügen
  • Seiten
    • Alle Seiten
    • Erstellen
  • Kommentare
  • Design
    • Themes
    • Customizer
    • Wifgets
    • Menus
    • Hintergrund
    • Theme Editor
  • Plugins
    • Installierte PlugIns
    • Installieren
    • Plugin-Editor
  • Benutzer
  • Werkzeuge
    • Verfügbare Werkzeige
    • Daten importieren
    • Daten exportieren
    • Website Zustand
    • Personenbezogene Daten exportieren
    • Personenbezogene Daten löschen
  • Einstellungen
    • Allgemein
    • Schreiben
    • Lesen
    • Diskussion
    • Medien
    • Permalinks
    • Datenschutz

Thema

Ein Thema übernimmt alle Aufgaben, die mit der Ansicht zu tun haben, Also was, wo und vor allem wie platziert wird. Das Aussehen. Man kann die Anordnung in gewissen Grenzen verändern aber über die Schriftarten -farben und – größen, hat man bei einfachen Themen keine Kontrolle. Es ist wie bei einer Zeitung, auch dort ist ein Layout durch Autoren und Redakteure nicht veränderbar.

Bespiele für die Möglichkeiten eines Themas

https://kriesi.at/themes/enfold-overview/

Welches Thema/Plugin soll man wählen?

Das ist eine gar nicht so einfach zu beantwortende Frage. Es gibt kostenlose Themen/Plugins und kostenpflichtige Themen/Plugins. Sicher und preiswert ist man mit einem Thema/Plugin bedient, das sowohl in einer kostenlosen aber auch in einer kostenpflichtigen Pro-Variante existiert, denn dann ist man sicher, dass es regelmäßige Updates gibt.

Konfiguration – Customizer

Mit dem Customizer können Themen einstellbare Eigenschaften eines Themas interaktiv verändert werden. Der Customizer ist aber ein relativ neues Element und die Hersteller der Themen sind auf diesen „Zug“ noch nicht aufgesprungen. Professionelle Themen haben über die Einstellungen im Customizer hinaus eine und oft sehr aufwändige Konfigurationsmenüs.

Seitenleisten – Footer

Abschaltbare Bereiche für feststehende Inhalte, wie zum Beispiel Impressum, Datenschutzerklärung und Kontakt.

Responsive (RWD)

Unter „Responsiveness“ = „Responsives Webdesign“ (RWD) versteht man die automatische Anpassung einer Seite an einen vorgegebenes Ausgabegerät. Wenn man eine klassische Webseite auf einem Handy anzeigt, muss man die Seite meist mühsam zoomen und verschieben, um einen bestimmtem Inhalt lesen zu können. Moderne Webseiten passen sich aber selbständig dem schmalen Bildschirm eines Handy an, und der Benutzer hat einen ähnliches Bedienungsgefühl wie bei einer App.

Alle modernen Themen sind „responsive“. Wie sie das machen, kann uns egal sein.

Wenn man aber weiß, dass die Mehrzahl der Besucher einer Seite dieselbe am Handy betrachten, kann man bei der Anordnung der Seite darauf Rücksicht nehmen.

Demo: Verkleinern des Bildschirms

Nicht responsive: http://familie.fiala.cc

Responsive: http://fiala.cc oder http://klubderfreunde.at

Beiträge und Seiten

Jeder Beitrag und jede Seite hat sowohl einen Permalink aber auch eine Id

Unter Permalink versteht man eine sprechende Bezeichnung für die Seite, die Teil der Adresse ist:

http://wptest.clubcomputer.at/?p=49
http://wptest.clubcomputer.at/neue-seite/

Im obigen Beispiel hat eine Seite den Titel „Neue Seite“ und WordPress erzeugt daraus automatisch den Permalink neue-seite. Leerzeichen, Umlaute… werden in eine verträgliche Schreibweise umgeformt.

Wenn nun ein Seitentitel einen Inhalt nicht gut beschreibt, kann man diesen Permalink manuell verändern. Man kann auch Begriffe einfügen, die dem besseren Auffinden dienen. Das alles sollte man aber nur beim Anlegen der Seite tun, danach sollte Schluss sein. Der Grund: wenn Seiten einmal publiziert worden sind, dann werden sie Teil des Internets; andere Seiten verlinken auf diese Seite und benutzen dazu diesen sprechenden Permalink, insbesondere natürlich die Suchmaschinen. Würde man den Permalink ändern, stimmen alle diese Verweise nicht mehr.

Elemente eines WordPress-Fensters

Egal, ob man eine Seite oder einen Beitrag anlegt, die meisten Elemente auf der Editor-Seite sind gleich. Der Unterschied zwischen Seite und Beitrag werden weiter hinten gezeigt. Folgend Elemente sind immer vorhanden:

Sichtbarkeit

  • Öffentlich
  • Privat
  • Passwortgeschützt

Diese Seite ist eine

  • WordPress-Seite oder
  • Ein Link zu einer anderen Seite

Revisionen

  • Zu jeder Seite werden auch Vorgängerversionen gespeichert, auf die man zurückschalten kann

Permalink

Der Permalink ist der Name der Seite und er wird beim Speicher automatisch aus dem Titel gebildet, wobei der Zeichenraum auf ASCII-Zeichen reduziert wird. Der Titel sollte den Inhalt gut charakterisieren. Tut er das nicht, solle man Schlagwörter hinzufügen.

Beitragsbild

Textauszug

Der Titel eines Beitrag gehört nicht zum Beitrag.

Entwurf – Veröffentlicht – geplant veröffentlicht

Beiträge und Kategorien

Beiträge sind chronologische Inhalte, die in ihrer Gesamtheit einen Blog formen.

Ein Blog wird strukturiert nach Kategorien, Stichworten oder in einer Chronik (Archiv)-

Kategorie

Jedem Beitrag kann ein Sachgebiet zugewiesen werden, eine Kategorie. Diese Sachgebiete können gleichrangig sein oder aber auch hierarchisch strukturiert.

Beispiele

http://fiala.cc/2017/09/der-sportler/
http://fiala.cc/category/lustiges/

Der erste Link zeigt einen Beitrag vom September 2017, „Der Sportler“. Der Beitrag wurde in die Kategorie „Lustiges“ eingereiht.

Der zweite Link zeigt alle Beiträge aus dieser Kategorie „lustiges“.

http://klubderfreunde.at/2019/10/mattersburg-rapid-9/
http://klubderfreunde.at/category/rapid/rapid-i/bundesliga/mattersburg/

Der erste Link zeigt einen Beitrag von Spiel Mattersburg-Rapid. Da es schon den zehnten gleichnamigen Beitrag gibt, wurde von WordPress automatisch ein fortlaufender Index angehängt.

Der zweite Link zeigt alle Spiele von Rapid gegen Mattersburg in der Kategorienhierarchie rapid -> rapid i -> bundesliga -> mattersburg

Seiten und Hierarchie

Übergeordnete Seite

Seiten können „linear“ (alle gleich wichtig) oder hierarchisch aufgebaut sein.

Die Hierarchie dient der Suchmaschinenführung, denn der Titel der Seite wird um die Einträge im Hierarchiepfad verlängert. Sie Suchmaschine weiß einfach mehr über eine Seite.

Ohne Eintrag in einem Menü kann eine Seite nur durch den Permalink (den man kennen muss)  aufgerufen werden.

Diese Hierarchie wird nicht automatisch in einem Menü abgebildet. Man kann aber in einem Menü verfügen, dass jede neue Seite automatisch in dem Menü eingefügt wird. Die genaue Position im Menübaum muss man händisch durchführen.

Die Seitenhierarchie (gerichtet an die Suchmaschine) und die Menühierarchie (gerichtet an den Benutzer) können identisch sein. Aber ein Menü kann über die Seiten hinaus auch noch Beiträge, Kategorien oder auch Links enthalten.

Menü

Eine neue Seite ist im Hierarchiebaum aber noch nicht im Menü

Das Menü muss man getrennt davon aufbauen. Und das Menü kann auch Beiträge oder Links enthalten.

Ein Menü dient der Benutzerführung

Editor (klassisch oder Block)

Im letzten Jahr hat der integrierte Editor einen großen Entwicklungsschritt gemacht. Früher war der Editor ein klassischer Wysiwyg-Editor, den man in eine HTML-Ansicht umschalten konnte. Der heutige Editor ist ein Block-Editor, der das Dokument in Blöcken verwaltet.

Es gibt sehr viele Blocktypen und je nach Blocktyp ändern sich die damit verbundenen Eigenschaften. Die wichtigsten Blocktypen sind Absatz, Überschrift, Bild und Galerie.

Textblock

Blöcke sind individuell formatierbar und können daher vom Rest des Dokuments unterschieden werden. Variabel ist: Schriftgröße, Initialbuchstabe, Textfarbe und Hintergrundfarbe.

Blöcke kann man ohne Copy&Paste verschieben.

Ein Dokument wird automatisch durch eine Blockliste strukturiert und erlaubt – ähnlich wie bei einer Word-Gliederung/Navigation – eine direkte Navigation ohne Scrollen.

Blöcke können in einer Art Bausteingalerie in wiederverwendbaren Blöcken zusammengefasst werden.

Blöcke können zusammengefasst werden.

Fallback

Mit dem HTML-Block können die Blockregeln ausgehebelt werden. Mit dem Block „Classic“ verhält sich der Editor wie früher.

Medien

Medien werden in einem eigenen Menüabschnitt verwaltet

Speicherort

Medien werden in dem Ordner

/wp-content/uploads/yyyy/mm/bbbbbb128x356.jpg

Man kann diese Speicherart auch ausschalten Dashboard -> Einstellungen -> Medien

Die Medien werden in verschiedenen Größen gespeichert, die man zentral in den Einstellungen konfigurieren kann.

Man kann verschiedene Dateien uploaden, kann aber auch bestimmte Formate ausschließen.

Eine Liste kann man in einem WordPress Multisite-Netzwerk verwalten.

https://codex.wordpress.org/Uploading_Files (Dateitypen)
http://wp-guru.net/erlaubte-dateitypen-fuer-den-upload-in-die-mediengallerie-hinzufuegen/

Adresse eines upgeloadeten Mediums

  1. Verlinkbare absolute Adresse ohne Menü
    http://klubderfreunde.at/wp-content/uploads/2020/02/D15A5395.jpg
  2. Eingebettete Adresse (Permalink)
    http://klubderfreunde.at/D15A5395/

Beitragsgröße

Kleine Beiträge werden direkt im online-Editor geschrieben. Mit der Blockverschiebungsmöglichkeit des Gutenbergeditors kann man auch strukturelle Änderungen gut ausführen.

Große Beiträge mit einer verschachtelten Struktur entwirft man besser mit Word, weil man mit der Gliederungsansicht das Projekt besser „im Griff“ hat. Nach Fertigstellung wird der Text mit Copy&Paste in WordPress übernommen.

Wenn man die Absicht hat, Office-Dokumente oder PDF-Dokumente in WordPress-Seiten einzubetten, kann man das Plugin Emben Andy Document verwenden.

Benutzer

Die Benutzerverwaltung definiert, was ein Besucher einer Seite tun kann, wenn er sich einloggt. Sie bestimmt nicht, was er sehen kann. Sehen können in der Regel alle alles. Eine Einschränkung der Sichtbarkeit ist nicht vorgesehen.

WordPress = Multi-User-Betriebssystem für ein Web

WordPress verfügt über eine Benutzerverwaltung mit einem fünfstufigen Rechtesystem

  • Abonnent (niederste Stufe)
  • Mitarbeiter
  • Autor
  • Redakteur
  • Administrator (höchste Stufe)

Zusammenarbeit steht im Vordergrund.

Die Anmeldung für neue Benutzer kann sein:

  • Jeder kann sich registrieren (Username + E-Mail) -> Benutzer erhält eine E-Mail
  • Registrierung mit Freischaltung nur durch Administrator

Die öffentliche Registrierung funktioniert nur, wenn E-Mail korrekt konfiguriert ist. (siehe „Mailkonfiguration“).

Der Benutzer erhält eine Mail mit einem Link, mit dem er das Passwort festlegen kann. Schwache Passwörter muss man bestätigen.

Ein sich selbst registrierender Benutzer ist anfangs in der Regel nur Abonnent und kann über das Dashboard nur sein Profil bearbeiten. Ein Administrator kann seine Rechte manuell erhöhen.

Mailkonfiguration

Damit WordPress Mails versenden kenn, braucht es ein Mail-Plugin. Beispiel: WP Mail SMTP. Wenn man einen Newsletter betreibt, übernimmt das Newsletter-Plugin die Mailfunktion.

Dashboard -> Plugins -> Installieren -> „WP Mail SMTP“ -> Jetzt installieren -> Aktivieren

Es gibt mehr als eine Million Installationen, ist also sehr weit verbreitet. Nach der Aktivierung erscheint ein neuer Eintrag „WP Mail SMTP“ in der Menüspalte. Die installierte Version ist eine „Lite“-Version, man braucht keinen Lizenzschlüssel.

Vorausgefüllt ist die eigene E-Mail-Adresse. Man muss diese E-Mail-Adresse so wie die bei der Konfiguration verwendeten E-Mail-Adresse wählen, weil der ccc-Server es nicht erlaubt, dass sich die Absenderadresse von der User-Id unterscheidet.

Wenn man die Club-Id zum Versand verwenden will, wählt man aus den angebotenen Mailern „Other SMTP“.

  • Host: sm.ccc.at
  • Verschlüsselung: TLS
  • SMTP-Port: 587
  • Authentifizierung: On
  • SMTP-Username: ffiala@clubcomputer.at
  • SMTP-Password: xxxxx

Save Settings

Jetzt erscheint über ein Menü: General – Email Test – Email log und Misc

Man wählt Email-Test uns sendet sich mit „Send Email“ eine Mail.

Multi-User-Umgebung Abonnent-> Mitarbeiter->Autor->Redakteur->Administrator
https://www.mittwald.de/blog/cms/wordpress/benutzer-rollen-in-wordpress

Login für Besucher

  • Jeder kann sich registrieren
  • Admin legt Benutzer an – keine Registrierung

Seiten selektiv zeigen

WordPress hat in der Grundausrüstung keine Möglichkeit, bestimmten Benutzern bestimmte Seiten zu zeigen. Man kann aber mit einigen kleinen Plugins eine solche Funktionalität herstellen.

Wie funktioniert WordPress?

WordPress benötigt Webspace und Datenbank (MySQL). Bei ClubComputer legen wir beides an. Verwaltet werden beide durch das WebSitePanel:

Webspace und Datenbank

Datenbank

Möglichkeiten der WordPress-Installation

Stand-Alone – Eigenes Netzwerk – gehostetes WordPress – WordPress-com

Einfacher: Google-Business, 28.5. Homepage mit VIX

Export einer ganzen Seite

Werkzeuge -> Daten exportieren

Backup (statisch und mit Benutzern)

Wichtig sind die Benutzerdaten und die Datenbank

  1. Backup des kompletten Webs mit Ftp
  2. Backup der Datenbank mit einem SQL-Befehl

Automatische Backups mit PlugIns, auch in die Cloud

Aufgaben eines Webmasters

Was unbedingt zu tun ist, meldet WordPress im Dashboard über rote Bullets. Man muss gelegentlich PlugIns, Themen oder WordPress insgesamt aktualisieren, das ist alles.

Das nächste Update von WordPress kommt 31.3.2020.

Was wenn der Update eines Themas oder eines Plugins nicht funktioniert?

Die dann angezeigte Fehlermeldung ist in den meisten Fällen „Altes Thema/Plugin konnte nicht entfernt werden.“. Der Grund dafür ist, dass eine der Dateien geöffnet ist und das Betriebssystem die Datei nicht löschen konnte. Folgende Vorgangsweise behebt das Problem:

  • https://panel.ccc.at -> Dateimanagaer -> web/wwwroot/wp-content
  • /themes/thema -> löschen des betroffenen Themas
  • /plugins/plugin -> löschen des betroffenen Plugins
  • Thema/Plugin neu installieren. Alle bisherigen Einstellungen bleiben erhalten.

Aufgabe eines Webmasters

Sonstiges

Unterlagen

Bezugsquellen

Eingebettetes Word-Dokument

Das folgende, in einer WordPress-Seite eingebettete Word-Dokument zeigt, wie das Plugin “Embed Any Document” arbeitet.

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Hinweise

Da WordPress nicht für das Web geeignet ist, gibt es auch einen Download-Link zur lokalen Weiterbearbeitung, Wenn man Änderungen vornehmen muss, sollte man das Word-Dokument herunterloaden, am Server mit dem Mediamanger löschen, es lokal bearbeiten und unter demselben Namen mit dem Mediamanager wieder uploaden. An der Seite selbst (an dieser hier) würde man gar nichts tun, es sei denn, dass man sich bei der Änderung in einem neuen Monat befindet. Dann muss man den Link in dieser Einbettung ändern. So schaut das für das vorliegende Dokument in der Code-Ansicht aus: wp-content/uploads/sites/6/2020/02/wordpress.docx. sites/6 kommt nur bei einer Netzwerkinstallation von WordPress vor. 2020/02 ist der Monat, in dem das Dokument gespeichert wurde und es liegt auch in dem gleichnamigen Ordner. Würde man es – sagen wir – im Mai bearbeiten, müsste man dort 2020/05 einsetzen.