Untechnisch-2013

Vorgeschichte

Eigentlich wollte ich einem Schulkollegen einen fertigen Aufsatz über die Homöopathie aus meinem Blog senden, doch die Bilder in diesem Beitrag waren verschwunden. Alle Rekonstruktionsversuche aus einem lokalen Backup waren erfolglos, weil sie auch dort nicht zu finden waren. Wann mir das passiert ist, weiß ich nicht mehr. Bei der Suche nach den Bildern stieß ich aber auf einen verwaisten Ordner untechnisch, der eine Sammlung von Witzen und Sprüchen enthielt.

Im Ordner untechnisch war eine Datei index.html. die auf weitere Unterordner verwies und in jedem Unterordner, dessen Name der Titel des Witzes war, war wieder eine Datei index.html mit dem eigentlichen Witz. Allerdings war es nicht nur der Text allein, sondern es war ein vollständige HTML-Seite mit Navigation, Kopf- und Fußzeile.

Ein Sammler wirft nichts weg!

Ich wollte diese 45 Sprüche/Witze retten, aber nicht in der vorliegenden StandAlone-Webanwendung, sondern in einer WordPress-Seite. Der Plan: Zusammenfassung aller einzelnen Dateien index.html ein einer Datei, entfernen aller nicht benötigten HTML-Codes. Das Ergebnis (die 45 Sprüche) ist im Anschluss an diesem Text zu finden.

Zusammenfassung von 45 Dateien index.html in einer einzigen Datei

Das ist eine typische Aufgabe für Powershell! Wenn man aber nicht regelmäßig mit PowerShell arbeitet, muss man sich die erforderlichen Kommandos erst zusammensuchen,

Suche auf google.com nach concat txt-files using powershell ergibt
https://stackoverflow.com/questions/40286458/combine-multiple-text-files-and-produce-a-new-single-text-file-using-powershell/40287333

Get-ChildItem S:\OneDrive\@Fiala_Franz\Projekte\fiala.cc\data\untechnisch -Include *.html -Recurse | ForEach-Object { Get-Content   $_; ""} | Out-File s:\onedrive\desktop\witze.html

Alle .html-Dateien im Verzeichnis untechnisch (und in allen darunterliegenden) werden aufgerufen und jede wird mit Get-Content gelesen und mit Out-File in die Ergebnis-Datei geschrieben. Das ist schon fast das Ergebnis, nur wurden alle Umlaute wegen eines Zeichensatzfehlers verfälscht. Es ist daher notwendig, den richtigen Code (UTF8) beim Lesen der Datei einzustellen.

Get-ChildItem S:\OneDrive\@Fiala_Franz\Projekte\fiala.cc\data\untechnisch -Include *.html -Recurse | ForEach-Object { Get-Content -Encoding UTF8 $_; ""} | Out-File s:\onedrive\desktop\witze.html

Jetzt stimmen auch die Umlaute!

Entfernung nicht benötigter HTML-Tags und HTML-Attribute

Diese Datei witze.html enthält noch viele nicht benötigte HTML-Codes wie zum Beispiel Scripts, Header, Footer und Formatierungen. Diese Werden mit dem Visual Studio Code-Editor mit einigen Ersetzungsvorgängen entfernt:

  • Entfernen aller Script-Abschnitte <script.*?</script>
  • Entfernt den Kopf und die Navigation bis zum Titel <html><head><title>.+?</div>
  • Entfernt die Fußzeile <br /><small>.*</body></html>
  • Tabellenkopf <div><div class=".*?<div dir='ltr'>
  • Formatierung <span class="entry-title"><span style.*?></span><br style.*?> -> <br>

.*?abc
. irgendein Zeichen,
* beliebig oft
? bis zum ersten Auffinden von abc.

Nach diesen Formatierungsschritten kann man die vereinfachte HTML-Datei mit einem Browser öffnen und in der WordPress-Seite einsetzen. Hier sind sie, eine Neuauflage 45 zufällig wiederentdeckter Sprüche und Witze:

Untechnisch-2013

Am Himmelstor

Himmelstor Großes Himmelstor. Riesenschild. Darauf steht: „Hier stellen sich alle die Männer an, die in ihrem Leben von ihrer Frau herumkommandiert wurden. Kilometerlange Riesenschlange.

Daneben ein kleines Himmelstor. Kleines Schild. Darauf ist zu lesen: „Hier melden sich alle die Männer, die in ihrem Leben nie von ihrer Frau herumkommandiert wurden.“ Dort steht ein einziger Mann.

Darauf fragt ihn Petrus: „Bist Du sicher, dass Du in Deinem Leben niemals von Deiner Frau herumkommandiert worden bist?!“

Der antwortet: „Keine Ahnung, meine Frau hat gesagt, ich soll mich hier anstellen.“

An das Christkind

Kevin, 9 Jahre

Liebes Christkind!
Ich wünsche mir:1. Nintendo 3DS2. iPad3. Samsung Galaxy S III
Thx glg

Antwort:

Lieber Kevin,
Ich habe keine Ahnung, wovon Du sprichst!
Kriegst ein Buch.
Dein Christkind

Anrufbeantworter in einer psychiatrischen Klinik

„Hallo und herzlich willkommen bei unserer Hotline für Menschen mit psychischen Problemen!Wenn Sie unter einer Zwangsneurose leiden, dann drücken Sie bitte immer wieder die 1Wenn Sie co-abhängig sind, dann bitten Sie jemanden, für Sie die 2 zu drücken.Multiple Persönlichkeiten drücken bitte die 3, 4, 5 und 6.Wenn Sie paranoid sind, wissen wir genau, was Sie wollen. Bleiben Sie in der Leitung, damit wir Ihren Anruf zurück verfolgen können!Wenn Sie zu Wahnvorstellungen neigen, drücken Sie die 7 und wir stellen eine Verbindung zu Ihrem Raumschiff her.Wenn Sie schizophren sind, hören Sie ganz genau hin. Eine dünne helle Stimme wird Ihnen zuflüstern, welche Nummer Sie drücken müssen.Wenn Sie Legastheniker sind, wählen Sie folgende Zahlenkombination:9696969696969696.Wenn Sie nervöse Störungen haben, fummeln Sie so lange an der Tastatur herum, bis sich ein Spezialist meldet.Wenn Sie unter Gedächtnisschwund leiden, geben Sie uns bitte Ihren Namen, Ihre Adresse, die Telefonnummer, Ihr Geburtsdatum und Ihre Sozialversicherungsnummer – und natürlich den Mädchennamen Ihrer Mutter.Wenn Sie an einem posttraumatischen Stress-Syndrom leiden, drücken Sie l-a-n-g-s-a-m und v-o-r-s-i-c-h-t-i-g dreimal die 0.Wenn Sie manisch-depressiv sind, hinterlassen Sie uns nach dem Signalton, vor dem Signalton oder nach dem Signalton eine Nachricht. Bitte warten Sie auf den Signalton.Wenn Sie Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis haben, drücken Sie die 9.Wenn Sie Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis haben, drücken Sie die 9.Wenn Sie Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis haben, drücken Sie die 9, die 9, die 9.Wenn Sie unter einem Minderwertigkeitskomplex leiden, dann legen Sie bitte auf. Die Leute hier sind sowieso viel zu beschäftigt, um ausgerechnet mit Ihnen zu reden.Wenn Sie in den Wechseljahren sind, legen Sie auf, machen Sie einen Ventilator an, legen Sie sich hin und weinen Sie. Sie werden nicht immer verrückt bleiben.“

Aufnahmsprüfung

In einer Bezirkshauptmannschaft wurde ein neuer Mitarbeiter zumAktenabstempeln gesucht und da bei manchen Formularen bis zu zehn Stempel notwendig sind, war die wesentlichste Qualifikation, dass der Bewerber bis 10 zählen konnte.

Der erste Bewerber kommt herein, setzt sich, wird vom Personalleiter gefragt, ob er bis zehn zählen könne.
Darauf dieser: „Selbstverständlich – 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0!“
„Schön und gut, aber können Sie das nicht auch andersherum, so richtig von 1 bis 10 ?“
„Nein, Denn ich war vorher bei der NASA, da haben wir immer so gezählt und jetzt will ich nicht mehr umlernen..“
„Nicht geeignet! Auf Wiedersehen.“ „Der Nächste bitte.“


Der zweite Bewerber auf die Frage, ob er denn bis zehn zählen könne:
„Na klar – 1, 3, 5, 7, 9, 10, 8, 6, 4, 2 !“
„Na, aber können Sie Denn nicht von 1 bis 10 zählen so wie jeder andere auch?“
„Nein, Denn ich war vorher bei der Post, da haben wir das immer so gemacht, die ungeraden Hausnummern in die eine Richtung, die geraden Hausnummern auf dem Rückweg…“
„Danke, Wiedersehen. Der Nächste !“

Personalleiter: „Können Sie bis zehn zählen?“
Der dritte Kandidat: „Sicher – 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10.“
„Toll, wo haben Sie Denn vorher gearbeitet?“
„Na, bei der Bundespolizeidirektion!“
„Bei der Bundespolizeidirektion? Also das überrascht mich wirklich. Sagen Sie – nicht dass das notwendig wäre – aber können Sie auch noch weiter als bis 10 zählen?“
„Na kloa – Bua, Dam, König, As!“

Behmische Weihnachtsgéschicht

Ich fircht‘, man kennt mich nur sehr wenig:
ich bin der vierte Heilige-Drei-Kenig,
geboren – no das heert man eh –
im scheenen Hradec Kralové,
mit Namen Jirí Príhoda,
in der Bibel steh‘ ich nie wo da –
das ist a traurige Geschichte
die welche heit‘ ich eich berichte.
Es hat der Stern von Bethlehemen
gemacht an Umweg iber Behmen
und darauf hab‘ ich gleich gewisst:
geboren ist Herr Jeschusch Christ!
Nu – weil mir Behm‘ Benehmen haben
besurgte ich gleich scheene Gab‘n,
nadierlich nicht kein Gschisti-Gschastel,
nein – Olmitzer Quargel in hulzerne Kastel!
Meine Kollegen, die andern drei Kenig,
warn ungeduldig schon a wenig,
in Damaschkusch sie mussten worten
bis ich gekummen bin von Norden
und Schimpfer mecht‘ ich duften kriegen,
„No“, sag‘ ich, „kann ich vielleicht fliegen?“
Dann sind mir scharf rechts abgebogen
und nach Jeruschalem gezogen.

Das Wetter durt war wunderscheen,
man hat die Sonnen nur geseh’n,
no, prosim pane, was sag‘ ich ihnen,
mein Quargel fangt sich an zum rinnen!
Der Balthasar hat gleich geschniftelt,
was in der Wiste da so diftelt,
doch ich hab‘ zu ihm g’sagt: „Du weißt nix,
ein Quargel, was nicht diftelt, heißt nix!“
Der Stern, der vor uns hergezogen,
ist pletzlich nicht mehr weiterg’flogen,
hat g’macht an Bremser iber an Stadel –
drin war ein Bursch‘ mit seinem Madel
und in an Bramburi-Kistel mit Stroh und Windel
da ist sich gelegen das himmlische Kindel.
Der Kaschpar, Melchior, Balthasar,
bringen Gold, Weihrauch und Mirrhe dar
und ich bring‘ Kistel hulzernes
mit Olmitzer Quargel – geschmulzernes.
Drauf sagt der Josef: „Maria, ich mecht wissen –
hat sich der Bub schon wieder angesch…?“
Der Evangelist Máttheus hat gestrichen drum
mich aus dem Weihnachtsevangelium.
Man kennt mich darum nur sehr wenig:
ich bin der vierte Heilige-Drei-Kenig!

Michael Haas – 1999
Favoritner Mundartdichter

Beim Würstelstand

Gestern am Abend beim Würstlstand „auf da Gwönstross´n“

Ein Deutscher: “ ’n tach! bitte ’ne currywurst.“
Würschtlsieder: „wos fia a wurscht wüüst?“
D: “ ’ne currywurst!“
W: „so an dreck hob i ned! a woidviertler, a burnheidl, a schoafe oder a eitriche kaunnst hom! wos wüüst?
D: „äh, ah so, wat war dat letzte? ne ettrige? watn dat?“
W: „a käsekrainer is des!“
D: „ahso, na dann probier icke dat würstchen mal.“
W: „aufschneiden? zwa höften? oisa gaunza?“
D: „aufschneiden, bitte.“
W: „senf? ketchup?“
D: „mit mayo bitte!“
W: „gibz ned! senf oder ketchup?“
D: „ja.“
W: „wos ja? heast moch mi ned deppat! senf? ketchup? ollas?“
D: „bitte senf.“
W: „wöchan? an gschissanan? an schoafm?
D: „hamse kein‘ süßen?.“
W: „an gschissanan!“
D: „…öhm…“
W: „drauf oder daneben?“
D: „na drauf bitte. daneben jeht doch nicht, mann, hahahaha!“
W: wirst glei schaun wo ois danem geh kau, wann i dan auf d‘ schuach druck!
D: „wat?“
W: „schwoazbrot? semmel? soizstangl?“
D: „ein brot, bitte.“
W: „bugl oda schnittn?“
D: „wat?“
W: „vergiss – do host a schnittn.“
D: „danke“
W: „gurkerl? pfeffaroni siaß oda schoaf?“
D: “ ’n pfefferoni bitte.“
W: „heast! an siassn oda an schoaffm? i bin a wirschtlstandl und ned da liabe rateonkel!
D: „wie scharf sind denn die scharfen?“
W: „wüüst mi heckln? wos hasst wie scharf? na soll i das aufzeichnen oder is da liawa in meta und zantimeta?“
D: „wat heisst denn nu dat wieder?“
W: „des woar dei bestöllung fia an kirschpfefferoni…dass wenigstens da mogn wos hackelt! wos zum trinken?“
D: „ja, ’ne cola bitte.“
W: „na grosse hüf bist ma du kane! – dosn oder floschn?“
D: „flasche bitte.“
W: „mit glasl, oda ohne? heast piefke reiss di a bissl zaumm!“
D: „ohne“
W: „na oisdan – sunst no wos?“
D: „Wat“?
W: „an brillanten, an unblachtn oder an schwoazzn zum ohtetn?“
D: „häää…?“
W: „vergiss es … mocht 5,90 – ohne maut“
D: „wat ?“
W: „5,90.“
D: „machen sie 6,- draus!“
W: „wos is, hos an igel in sock?“
D: „wat?“
W: „steh umme, marmeladinger! der nächste bitte …!!!“

Biertrinker aufgepasst

Die Büffel-Theorie des Biertrinkens und der Hirnentwicklung

Eine Herde Büffel ist nur so schnell, wie der langsamste Büffel, genauso wie das Hirn nur so schnell arbeiten kann, wie die langsamste Hirnzelle. Die langsamsten Büffel sind krank und schwach, sie sterben also zuerst und ermöglichen es der Herde so, schneller zu werden. Wie bei den Büffeln werden auch die schwachen und langsamen Hirnzellen zuerst abgetötet durch exzessiven Biergenuss und machen so das Hirn schneller.

Die Moral der Geschichte: Trink mehr Bier und Du wirst gescheiter.

Bist Du älter…

Bist du älter als 60 und strebst auf die 70 zu oder bist gar darüber hinaus:

1. Kidnapper interessieren sich nicht mehr für dich.
2. Im Falle einer Geiselnahme bist du wahrscheinlich einer der Ersten der freigelassen wird.
3. Keiner erwartet mehr, dass du rennst, egal wo.
4. Anrufer um 9 Uhr morgens oder 9 Uhr abends fragen: Habe ich dich aufgeweckt?
5. Es gibt nichts mehr, was auf die harte Tour zu lernen ist.
6. Klamotten, die du nun kaufst, kannst du nicht mehr austragen.
7. Du kannst leben ohne Sex, aber nicht mehr ohne Brille.
8. Du siehst Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht mehr als Herausforderung.
9. Deine Augen können nun nicht mehr schlechter werden.
10. Deine Einzahlungen in die Krankenkasse beginnen sich bezahlt zu machen.
11. Deine Gelenke sagen das Wetter genauer voraus als der Wetterdienst.
12. Deine Geheimnisse sind bei deinen Freunden sicher aufgehoben, denn sie können sich nicht mehr daran erinnern.
13. Die Anzahl deiner Gehirnzellen ist mittlerweile so überschaubar, dass sie gut zu handhaben sind.
14. Guter Ratschlag zum Schluss. Niemals, unter keinen Umständen, nimm eine Schlaftablette zusammen mit einem Abführmittel am selben Abend.

Der echte Wiener

Ein echter Wiener sagt nicht – NEE
Er sagt NAA und hat an Schmäh.
Eine Eitrige des is a Wurst,
A Hülsn -a Flascherl gegen den Durst.
Die Bim fährt ihn nach Haus,
Seine Schanze (Chance) nennt er Schaus.
Die Zigarette nennt er Tschick,
Geschlechtsverkehr an guadn Fick.
Die Frau am Straßenrand – a Hua,
Die von Zuhaus – a oide Kuah.

Er hört nicht gerne Spears van Britney
Sondern einfach Ostbahn Kurti.
Er lasst an Schass und keinen Puh,
Am liebsten hat er dann sei Ruh.
Er sagt Bock zu seinen Schuhen,
Ist hockenstad und will nichts tun.
Isst Breslfetzen jeden Tag,
weil er gern a Schnitzel mag.
Einen Jugoslawen nennt er Tschusch,
Die Schwarzarbeit ist meist ein Pfusch.

In seinem Herzen Patriot,
ist jeder Piefke ein Idiot.
Scherzerl ist ein Stückerl Brot,
Hundstrümmerl ein Hundekot.
Zu seinem Auto sagt er Tschesn,
Schlitzi zu Japanern und Chinesen.
Seine Kinder nennt er Gschroppn,
Ane budan, das heißt eine poppen.
A Fleischlaberl ist eine Frikadelle,
Voigas – alles in der Schnelle.

Zu einem Tierchen sagt er Viech,
Mit pfui Teufel meint er widerlich.
Stinkt es ihm, beginnt‘s zu fäun,
schleimen nennt er – in Oasch gräun.
Ist er bekifft, dann ist er waach,
Ist er faul, dann richtig zaach.
Ein Polizist a Kiwara
Dein bester Freund a Hawara.
Beim Tätowierer lässt er sich pecken,
Vaoascht er dich, will er dich necken.

Ein Typ der sich rein gar nichts traut,
Ist bei uns ein Nudl´aug.
Sein Geschäft macht er am Heisl,
Das Wirtshaus ist bei uns a Beisl.
Ein kleines Bier das nennt man Seidl,
Ein scharfes Messer ist ein Feidl
Bevor er stirbt, draht er sich ham,
A Strossen Koks und eine Pille,
Das ist sein allerletzter Wille.

Der Grund, warum ich einfach zu nichts komme

Es wird gesagt, dass es gesund ist, jeden Tag einen Apfel zu essen und eine Banane, um genügend Calcium zu bekommen. Man soll auch eine Apfelsine essen – wegen der C-Vitamine!

Dann muss man auch eine Tasse grünen Tee trinken (ohne Zucker – um Diabetes zu vermeiden – und um das Cholesterin im Körper zu vermindern)!

Dan muss auch mindestens 2 Liter Wasser täglich trinken und genau so viel wieder ausscheiden, wodurch man die Zeit weitgehend im Verhältnis zum bisherigen Aufwand verdoppelt!

Dan soll auch täglich einen Becher Joghurt verzehren, um die guten Bakterien in den Magen zu bekommen, wovon jedoch niemand weiß, was sie überhaupt bewirken, jedoch musst Du mindestens eine Million davon permanent im Magen haben, sonst ist es absolut nicht gut!

Du musst auch täglich ein Glas Rotwein einnehmen (trinken), um einem Herzinfarkt vorzubeugen. Und dann ein Glas Weißwein, um Dein Nervenkostüm zu schützen! Und natürlich auch eine Flasche Bier (…ich weiß nicht mehr
genau, wofür das eigentlich gut ist!) Wenn Du allerdings diese drei Getränke gleichzeitig zu Dir nimmst, kannst Du einen Schlaganfall erleiden, was jedoch nicht so viel ausmacht, weil Du das dann ja gar nicht mehr merkst.

Man soll Nüsse und Bohnen oder Erbsen jeden Tag verzehren. Sehr viele Nüsse, Bohnen und Erbsen!

Du sollst 4 bis 6 Mahlzeiten pro Tag zu Dir nehmen, leichte Mahlzeiten, aber vergiss bitte nicht, dass Du jeden Mundvoll mindestens 36 Mal kauen musst.

Allein dafür vergehen 5 Stunden! Und dann noch ein wichtiges Detail: nach jeder Mahlzeit musst Du die Zähne bürsten. Bürste Deine Zähne nach dem Apfel, dem Joghurt, der Banane, den Nüssen, den Bohnen und den Erbsen.

Dies musst Du natürlich machen, solange du noch Zähne hast, und vergiss bitte nicht die Zahnseide, die Zahnfleischmassage und das Mundwasser.

Wenn Du sowieso schon mit dem Zähneputzen zu Gange bist, kannst Du ja auch gleich das Bad putzen oder dort eventuell einen CD-Player oder einen Fernseher installieren; denn mit all dem Wasser, dass Du trinkst, sowie mit
den anderen Getränken und dem Zähneputzen wirst Du ganz automatisch sehr viel Zeit im Bad verbringen müssen.

Man muss auch mindestens 8 Stunden pro Tag schlafen – und auch 8 Stunden am Tag arbeiten. Wenn Du die 5 Stunden hinzurechnest, die beim Essen vergehen, kommst Du bereits auf 21 Stunden.

Somit sind noch 3 Stunden zur Verfügung – unter der Voraussetzung, dass Du zur und von der Arbeit nicht in einen Stau gerätst.

Laut Statistik schauen erwachsene Menschen am Tag 3 Stunden Fernsehen.

Das funktioniert nicht mehr, wenn man mindestens jeden Tag die empfohlene halbe Stunde spazieren geht. Übrigens ein kleiner Tipp: nach 15 Minuten umkehren und nach Hause gehen. Sonst wird Dein Spaziergang eine ganze Stunde andauern!!!

Du musst Dir auch Zeit nehmen, um Deine Freunde zu treffen, weil sie wie Pflanzen sind. Du musst sie jeden Tag bepüsseln!

Neben allem anderen musst Du Dich auch noch informieren, d.h. wenigstens zwei Zeitungen am Tag lesen, um eine kritische Einstellung zum Leben zu bekommen.

Du musst aber auch jeden Tag Sex haben, allerdings ohne dass es zur Routine wird.

Du musst innovativ und kreativ sein und jedes Mal Deinen Partner auf neue Art und Weise verführen. Hierfür wird Zeit gebraucht, Zeit die man eigentlich gar nicht hat.

Du musst auch Zeit haben für Deine Familie, Zeit, um Deine Wohnung sauber zu halten , die Fußböden aufzuwischen, , das Geschirr zu spülen, Wäsche zu waschen, zu bügeln, um gar nicht davon zu reden, was alles noch anfällt, wenn Du Kinder oder Haustiere hast.

Wenn man all das zusammenrechnet, müssen mindestens 29 Stunden zur Verfügung stehen … das ist aber nicht möglich!

Insofern ist die einzige Lösung, mehrere Sachen gleichzeitig zu machen!

Beispielsweise mit kaltem Wasser duschen und den Mund geöffnet halten, so dass Du Deine 2 Liter Wasser pro Tag erhältst.

Während Du das Bad verlässt – mit der Zahnbürste im Mund – kannst Du gleichzeitig Sex mit Deinem Partner haben, der fernsieht und die Zeitung liest, während Du den Fußboden schrubbst. Dann hast Du immer noch eine Hand
frei, um Deine Freunde und Familienangehörige anzurufen Trinke in jedem Falle danach den Wein, denn das wird unbedingt erforderlich sein!

Ich weiß nicht, ob ich das mal ausprobieren sollte?

Der Hund

Ein Mensch, im Kopf sonst kerngesund,
beschließt: Ich kauf mir einen Hund.
Der ist mutig, treu und schön,
wird viel mit mir spazieren gehen,
bringt Freude ins Familienleben
wenn wir ihm tüchtig Futter geben.

Dass dies sein erster Trugschluss war,
wird diesem Mensch erst später klar.

Er kann es jetzt noch nicht erfassen,
auf was er sich da eingelassen.
Wo Ruhe war bisher im Haus
Erklingt es nun wie Sturmgebraus.
Die Nachbarn haben bald vernommen:
Ein kleiner Hund ist angekommen.

Gesetze die bis dahin galten,
beginnt das Kerlchen auszuschalten.

Er setzt sich sofort obenauf,
bestimmt des Menschen Lebenslauf.

Die Hobbys, die er immer pflegte,
den Garten, den er so schön hegte,
verblassen schnell zur gleichen Stund‘,
der Mensch denkt nur noch an den Hund.
Und dieser nützt es weidlich aus,
ist Boss im Garten und im Haus,
darf alles, was bisher verboten,
beschmutzen mit den süßen Pfoten.

Die Schuhe und das Sofakissen
werden erst mal kleingebissen.
Der Rasen und die Fliederbüsche
verlieren schnell von ihrer Frische.
Der Garten – einst des Hauses Zier –
wird umgepflügt vom Hundetier.
Auch die Wohnung – gut geputzt –
wird als Hundespielplatz nun genutzt.

Für den Mensch nebst Kinderschar
der Teppich früher heilig war,
der Hund missachtet das Tabu,
er pinkelt drauf – und scharrt es zu.
Der Mensch beschließt daraufhin still,
dass er den Hund erziehen will.
Doch bald wird ihm sehr deutlich klar,
dass dies der zweite Trugschluss war.

Wo er ganz freundlich sagt :“Komm her“,
da rennt der Hundling kreuz und quer.
Sagt er nun:“ Hund hör auf zu raufen“,
hört man das Tier verächtlich schnaufen.

Zur Lösung dieser Seelenqual
bleibt ihm am Ende keine Wahl.
Sich selbst – und auch dem Hund zuliebe –
stürzt er sich ins Vereinsgetriebe.
Er hofft, nun wird sein Los sich wenden –
doch dieser Mensch wird schrecklich enden.
Ist ihm ein Rest Verstand geblieben,
wird der im Club ihm ausgetrieben.
Bald stellt er fest – ist sehr beglückt:
Die Leute hier sind auch verrückt!

Wo andere sich richtig pflegen,
beginnen die sich aufzuregen.
Nicht über Fußball, Weib und Bier,
der Grund ist nur das Hundetier.
Gesprochen wird von der Dressur
und manchen Pudels Haarfrisur.

Den Mensch stört nicht, was rings passiert,
der Hund wird jedenfalls dressiert.
Was hierbei alles schon geschehen,
das glaubt nur der, der es gesehen.
Der Hund, der sonst beim Laufen pennt,
entwickelt plötzlich Temperament.
Unterordnung – nie gehört,
weh dem, der mich beim Spielen stört.

Und neben all den Herrn, den trüben,
sieht man auch manches Frauchen üben.
Sie machen eifrig mit und munter,
rennen den Platz rauf und wieder runter.
Der Hund versucht sich durchzusetzen,
man sieht ihn mit der Frau entwetzen.
Sie flattert waagrecht an der Leine,
nach oben reißt es ihr die Beine.
Dann schlagen beide wie im Traum
einen Klasse Purzelbaum.
Das Herrchen kommt – beugt sich zum Hund:
„Gott sei Dank, er ist gesund.“
Mein Hund ist Spitze – ich bin fit,
die nächste Prüfung mach ich mit.
Am Prüfungstag wird ihm dann klar,
dass dies ein neuer Trugschluss war.

So wird am Morgen unser Held
dem strengen Richter vorgestellt,
Beschaut die Wiese sorgenvoll,
auf der sein Hund gleich suchen soll.
Er sieht den Kot der vielen Hasen,
was Kühe legten auf den Rasen.
Sieht innerlich schon voll Entsetzen,
seinen Hund dieselben hetzen

Später hört er ganz benommen,
wie viel Punkte sie bekommen.
„Von nun an“, sagt er dann bescheiden,
„bist du der Größte von uns beiden.“

Die zweite Runde wird gestartet –
die böse Unterordnung wartet.
Das „Fuß“ klingt voller Schmelz und Locken,
der Hund – total perplex – bleibt hocken.
Links schräg zur Hecke – geht‘ s voraus,
der Hund läuft langsam trotz Applaus.
Total geschafft – wie hingemäht,
erntet der Mensch, was er gesät.
Beschwörend spricht der Herr zum Hund:
„Verlass mich nicht in dieser Stund'“.

Als nächstes kommt der Schutzdienst dran.
Jetzt zeigt das Tierchen was es kann.
Bedrückt war ihm schon länger klar,
dass Herrchen nicht zufrieden war.
Jetzt wird gebissen, bis es kracht,
damit mein Herrchen wieder lacht.

Glücklich geht der Hund davon,
der Richter zählt die Punkte schon.
Der Mensch beschließt in dieser Stund:
Ich kauf mir nie mehr einen Hund!
Sie haben beide überlebt,
den Orden an die Wand geklebt.
Der Hund schielt ganz empört hinüber:
„Ne schöne Fleischwurst wär mir lieber.“

Jedoch das Club geschehn ist heiter,
es geht in schöner Vielfalt weiter:
Sommerfest und Weihnachtsfeier,
Versammlungstrubel, Ostereier,
Neujahrstrunk und Karneval.
Wer hat noch nicht – wer will noch mal?

Und die Moral von der Geschicht,
Besieht man alles mal bei Licht:
Denkst du des Hundes Herr zu sein,
hebt er verächtlich nur sein Bein.

Eugen Roth

Der Wunsch

Ein Mann trifft auf eine Fee.
Diese gewährt ihm einen Wunsch.
Darauf wünscht sich der Mann: „Ich will unsterblich sein.“
Fee: „Tut mir leid, aber diesen Wunsch kann ich Dir nicht erfüllen.“
Mann: „Ok, dann möcht´ ich an dem Tag sterben, an dem
Österreich Fußball-Weltmeister wird.“
Fee: „Du raffinierte Sau!“

Deutsche Einigkeit

Ein D-Zug fährt von Dresden nach Preußen – Bayern – Württemberg und wieder zurück nach Sachsen.  

Im Klosett befindet sich der bahnamtliche Vermerk:

„Die Benützung des Klosetts ist nur 5 Minuten gestattet“

DAS GIBT EINEM PREUSSEN ZU FOLGENDEM VERS ANLASS:

Wer hier mal wat verrichten will,
der möge sich mal sputen.
Die Bahnverwaltung gönnt ihm nur
zum Kacken fünf Minuten.

EIN BAYER SCHREIBT DARUNTER:

Wer diesen Vers geschrieben hat,
der ist gewiss aus Preissen.
Denn wer nicht viel zu Fressen hat,
hat auch nicht viel zu scheißen.

EIN SCHWABE VERSTIEG SICH ZU FOLGENDEM VERS:

Wer aber dies geschrieben hat,
das isch gewiss a Bayer,
die fressa und de saufa viel
und scheißen wia die Reiher.

DARUNTER SCHREIBT EIN SACHSE:

Seht hier die Deutsche Einigkeit,
hier tut es sich beweisen,
den einen gönnen’s Fressen nicht,
den anderen nicht das Scheißen.

DEN SCHLUSS VERS MACHT EIN ÖSTERREICHER:

Wer Freud und Eintracht sehen will,
der braucht nicht weit zu wandern,
in unserem schönen Österreich,
scheißt einer auf den andern.

Die anderen werden älter

Die Menschen meiner Altersgruppe haben sich verändert. Sie sehen alle viel älter aus als ich. Kürzlich traf ich einen Schulkameraden, der so gealtert ist, dass er mich nicht erkannt hat. Als ich heute morgen meine Haare kämmte, dachte ich an den Ärmsten, und als ich mich im Spiegel sah, stellte ich fest, dass Spiegel nicht mehr das sind, was sie einmal waren.

Vieles ist anders als früher. Es ist zwei Mal so weit bis zum Park und nun ist auch noch ein Berg dazwischen. Es kommt mir so vor, als würden sie die Treppen heute steiler machen. Und ich habe längst aufgegeben, zum Bus zu rennen – der fährt jetzt schneller weg als früher.

Zeitungen zu lesen fällt jetzt schwerer, weil sie die Schrift verkleinert haben. Es hat auch keinen Sinn, jemanden zu bitten, etwas vorzulesen, denn jeder spricht so leise, dass man ihn kaum hört.

Die Klamotten sind neuerdings so eng geschneidert, besonders um die Hüften. Es fällt mir immer schwerer, mich zu bücken, um meine Schuhe zu binden.

Auch glaube ich, dass das Jahr nicht mehr, wie früher 365 Tage hat. Hat der Tag noch 24 Stunden? Ein Freund hat seinen Rentneralltag einmal so beschrieben: Morgens um 7 Uhr läutet der Wecker, kurz darauf beginnt die Zeit im Bild.

Wartezimmer beim Arzt sind mir fast so vertraut wie mein Wohnzimmer. Unlängst wollte ich meinen Fernseher anmachen, aber wo der steht, da sass ein anderer Patient. Vor wenigen Wochen hat ein Arzt meinem Nachbarn, der nur zwei Jahre älter ist als ich, gesagt, in seinem Alter lohne sich diese Operation nicht mehr.

Ich könnte noch viele Dinge aufzählen, wenn sie mir nur einfallen würden.

Aber eines freut mich und zeigt mir, dass ich doch noch nicht so alt bin. Ich bin unverändert kontaktfreudig und lerne jeden Tag neue Menschen kennen. Einige von denen sagen mir allerdings, sie würden mich schon lange kennen?!

Im Laufe der letzten Jahre habe ich festgestellt, dass Karl Valentin recht hat mit seiner Aussage: „Die Zukunft war früher auch besser.“

Die Hungerkur

I hab mit der Figur ka Glick!
Net, dass leicht glauben, i bin zu dick!
Ja, molle bin i scho a weng,
de Schoss und d’Kladln wern ma z’eng,
dass i mi grad no einepress
in so a schwache Fünfergress.

Und weil des net so weitergeht, 
leb i jetzt nur mehr streng Diät.
Na, in der Fruah – a Lackl Tee,
kan Zucker und kan Milchkaffee –
von Guglhupf, Wuchtln – gar ka Red!
Kan Striezl und kan Strudl net.
Zwa Keks! Orangensaft dazua.
Was tuat ma net, zwegn da Figur!

Am Vurmittag, wann i nix iss, 
wird mir vor lauter Hunger mies.
Na, so was hat ja a kan Zweck,
a Salzstangerl, an Schinkenspeck,
des is erlaubt bei jeder Kur,
ma isst ja eh zwanzg Deka nur.
A Flascherl Bier, ka schwarz derfs sein,
des macht sunst dick, des siach i ein.

Dann turn i fest, wegn meine Füass – 
und kriag an Gusta auf was Süass.
A Mozartkugl, Praliné,
a Kokoskupperl, a Frappé,
in Mixer eine, glei is fix,
ma isst ja sunst doch eh fast nix!

Zmittag a Kalbsschnitzerl, natur, 
nur ka Panier – zwegn der Figur
A bisserl Reis, a wengerl Saft,
ma braucht ja schliesslich a sei Kraft!
A wenig Kompott dann zum Dessert,
a Glaserl Karlowitz, net mehr!
Den Schwarzn nur mit Sacharin,
dann leg i mi am Diwan hin,
weil i – erschöpft von dera Kur –
von ans bis drei dann tunkn tua.

Zur Jausn bin i gar net fad – 
a Buttabrot mit Marmelad,
Vanillekipferl zum Kaffee,
worauf i dann ins Dampfbad geh.
Ma kriagt bei dera Schwitzerei
an guatn Appetit dabei.
I geh zum Deml nei in d’Stadt
und iss zwa Indiana grad.
Mehr mag i net, zwegn der Glasur,
des schadt am End sunst der Figur.

Es Nachtmahl kummt dann eh scho bald, 
am liabstn iss i da nur kalt.
A Futzerl Wurscht, a Stückerl Käs,
an Fleischsalat mit Mayonaise,
zur Nachspeis gschwind an Kaiserschmarrn,
bevor wir dann zum Heurigen fahrn.

Da packt ma gmüatlich aus im Garterl,
a bratne Stelzn, resch, mit Schwarterln,
a Kaiserfleisch, nur leicht durchspickt,
weil sunst mein Mann die Gall glei zwickt.
Dazua so 3,4 Viertln gspritzt,
wenn ma kommod beinanda sitzt
und plauscht und kiefelt so dabei
Salzmandeln und Käsbäckerei.

Sehn’s des is alles, i iss net vü, 
a anderer wurd dabei a Grü.
Nur i werd bei der Hungerkur,
net mager, na, i nimm no zua!
Glei kiloweis bei jedm Wiegn,
bei mia muass des an die Drüsn liegn!

Dienstreise

Faymann, Spindelegger und Prammer sind auf Wahlkampf-Tour durch ganz Österreich.

Sie besuchen ein Kinderheim, finden alles wunderbar und bewilligen 30.000 Euro für den Ausbau.

Danach besuchen sie ein Spital, auch dort ist alles prächtig. (Die Klagen bei der Patientenanwaltschaft ließ man politisch korrekt unberücksichtigt) Sie bewilligen gemeinsam 300.000 Euro.

Schließlich besichtigen sie ein Gefängnis. Ohne mit der Wimper zu zucken, bewilligt Faymann 100 Millionen Euro aus Steuergeldern für die Modernisierung der Einzelzellen.

Spindelegger und Prammer sehen ihn verwundert an.

Für das Kinderheim haben wir 30.000 Euro bewilligt. Gut.
Für das Spital haben wir 300.000 Euro bewilligt. Gut.
Aber warum gleich 100 Millionen Euro für das Gefängnis?

Faymann stellt politisch korrekt die Gegenfrage:
Glaubt ihr, wir drei kommen noch einmal ins Kinderheim?

Frauenlogik

Frauenlogik! – Für Männer schlicht unerreichbar…

Ich (eine sie) fahre mit einem Bus nach Hause. Der Bus ist etwas voll, also erspare ich mir das Durchdrängeln zum Stempelautomaten und möchte eine Frau vor mir bitten, meine Karte für mich abzustempeln. Aber wie spreche ich sie am besten an, mit du oder Sie? An der vorletzten Haltestelle ist sie nicht ausgestiegen, also fährt sie mit bis zur letzten Haltestelle. Ich schaue sie mir genauer an. Sie hat eine Flasche Wein dabei, also fährt sie sicher zu einem Mann. Die Weinflasche ist nicht gerade die billigste, also muss es ein hübscher Mann sein. Bei uns im Dorf gibt es nur zwei hübsche Männer – meinen Mann und meinen Liebhaber. Zu meinem Liebhaber kann sie nicht fahren, da ich selbst dorthin unterwegs bin. Also fährt sie zu meinem Mann. Mein Mann hat zwei Geliebte – Katrin und Andrea. Katrin hat doch gerade Urlaub…Ich: „Andrea, kannst du bitte die Karte für mich stempeln?“ Andrea: „Kennen wir uns?“

Fußballerwitze

Der Lehrer: „Fritz, kannst du mir zwei berühmte Männer nennen, deren Namen mit ‚M‘ beginnen?“
Fritz: „Natürlich, Herr Lehrer, Maradona und Matthäus!“
Der Lehrer: „Ich dachte da eher an Michelangelo und Mozart.“
Fritz: „Kenn ich nicht. Spielen die Regionalliga?“

Wie lange dauert ein Fußballspiel zwischen Kolumbien und Jamaica? Keine Minute, da die Kolumbianer die Linien schnupfen und die Jamaicaner das Gras rauchen.

Der Teufel besucht Petrus und fragt ihn, ob man nicht mal ein Fußballspiel Himmel – Hölle machen könnte. Petrus hat dafür nur ein Lächeln übrig: „Glaubt ihr, dass ihr auch nur die geringste Chance habt? Sämtliche guten Fußballspieler sind Himmel: Pele, Beckenbauer, Charlton, Di Stefano, Müller, Maradona, Ronaldo, ….“ Der Teufel lächelt zurück: „Aber wir haben die Schiedsrichter!“

Zum nächsten Spiel der Nationalmannschaft kommt der Papst. Er reist immer dorthin, wo Not und Elend am größten sind.
Welches ist die kleinste Brauerei Österreichs? Das Nationalteam, die haben nur 11 Flaschen.

Was sind 11 Nationalspieler hintereinander? Ein Flaschenzug.

Der Trainer nach einer verheerenden Niederlage: „Ich habe vor dem Spiel gesagt, ‚Spielt, wie Ihr noch nie gespielt habt und nicht ‚Spielt, als ob Ihr noch nie gespielt habt!“

Der Mittelstürmer humpelt vom Fußballplatz. Besorgt kommt ihm der Trainer entgegen und fragt: „Schlimm verletzt?“ Der Mittelstürmer: „Nein, mein Bein ist nur eingeschlafen!“

Wie setzt sich die ideale Fußballmannschaft zusammen? In den Sturm kommen Juden, denn die dürfen nicht verfolgt werden. Ins Mittelfeld kommen Schwarze, Chinesen und Araber, denn die machen das Spiel bunt. In die Verteidigung kommen Schwule, denn die sorgen für Druck von hinten. Und ins Tor kommt eine 50-jährige Nonne, denn die hat schon seit 30 Jahren keinen mehr reingelassen.

Im Hotel „zur Kaiserkrone“

Im Hotel „zur Kaiserkrone“
Sitzt a klane, blade Nonne
und bei ihr am Nebntisch
zerteult a Callgirl grod an Fisch.

„Verzeihung“ sogt die Ordnsfrau,
„dass ich so oft zu ihna schau
doch der Ring aun ihrer Haund,.
i muss scho sagn-ollerhaund!“

Daraufhin sogt die Edelnutte:
„Den hob i gschenkt kriagt, meine Gute!
A Bankdirektor hot man brocht
Fia a gonz tolle Liebesnocht,..

Glaubnsas ruhig, des is ka Scherz !“
Und schliaft daunn eini  in an Nerz.
Die Nonne woa gonz echauffiert:
„Den hat a a Freind spendiert?“

Des Callgirl sogt darauf „Ja i schwör!
Den hot ma brennt a Regisseur!“
Die Nonne mant “ i kaunns net fossn!
„Sie gengan auße, auf die Strossn.

Do steht a Royce und zwoa ganz neich,
„Schau“ sogt die Kotz „der is vom Scheich!
Und nächste Wochn, do verdien i
In ana Nocht an Lambourghini“

Die Nonne sitzt beim Kerznschein
im Kloster in ihrn Kämmerlein,
und tuat ihre Unterhosn stopfn,
do heat si schon a leises Klopfn.

Sie geht zua Tia und flüstert: „Bist dus?“
Daunn heats: „Gelobt sei Jesus Christus!“
Sie mocht die Tia auf, ziemlich gschwind,
dea Pfarrer meint: „Kumm her mei Kind!“

Do schreit eam on die Ordnsschwester:
„Jetzt moch die Ohren auf, mein Bester:
Du brauchst mi net scho wieder bittn. 
Geh scheißn mit die Mannerschnittn !“ 

Infos für Intellektuelle

Infos für Intellektuelle oder jene die es noch werden wollen.

Ballistische Experimente mit kristallinem H2O auf dem Areal pädagogischen Institutionen unterliegt strikter Prohibition!
(Das Werfen von Schneebällen auf dem Schulhof ist verboten!)

Populanten von transparenten Domizilen sollen mit fester Materie keine transzendenten Bewegungen durchführen.
(Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen.)

Das maximale Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur spirituellen Kapazität des Produzenten.
(Die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffel)

Eine strukturell desintegrierte Finalität in Relation zur Zentralisationskonstellation provoziert destruktive Integrationsmotivationen durch permanent lokal aggressive Individuen der Spezies „Canis“ (Den Letzten beißen die Hunde.)

Es existiert ein Interesse an der generellen Rezesion der Applikation relativ primitiver Methoden komplementär zur Favorisierung adäquater komplexer Algorithmen. (Warum einfach, wenn’s kompliziert auch geht?)

In meiner psychologischen Konstitution manifestiert sich eine absolute Dominanz positiver Effekte für eine labil existente Individualität deiner Person. (Ich liebe dich)

Ingenieure begreifen

Ingenieure begreifen – Ein Drama in neun Akten.

Ingenieure begreifen 1.Akt

Zwei Ingenieurstudenten schlendern über den Campus.
Da sagt der eine: „Woher hast du so ein tolles Fahrrad?“
Darauf der Andere: „Als ich gestern ganz in Gedanken versunken spazieren ging, fuhr ein hübsches Mädchen mit diesem Fahrrad. Als sie mich sah, warf sie das Rad zur Seite, riss sich die Kleider vom Leib und schrie: „Nimm dir was du willst!“.
Der erste Student nickte zustimmend: „Gute Wahl, die Kleider hätten vermutlich nicht gepasst!“

Ingenieure begreifen 2.Akt

Der Optimist: „Das Glas ist halb voll“
Der Pessimist: „Das Glas ist halb leer“
Der Ingenieur: „Das Glas ist doppelt so groß wie es sein müsste“

Ingenieure begreifen 3.Akt

Ein Pfarrer, ein Arzt und ein Ingenieur warteten eines Morgens auf eine besonders langsame Gruppe von
Golfern.
Der Ingenieur ziemlich sauer: „Was ist mit denen? Wir müssen hier seit 15 Minuten warten!“
Der Arzt zustimmend: „Ich weiß nicht, aber ich habe noch nie so ein Unvermögen gesehen“
Der Pfarrer sagte: „Hey, da kommt der Platzwart. Lasst uns mit ihm reden. (dramatische Pause)Hei George, was ist eigentlich mit dieser Gruppe da vor uns? Die sind ziemlich langsam, oder?“
Der Platzwart antwortete: „Ah ja das ist die Gruppe der blinden Feuerwehrmänner. Sie verloren ihr Augenlicht
letztes Jahr als sie den Brand im Clubhaus löschten. Wir lassen sie immer kostenlos spielen.“
Die drei wurden ganz still.
Dann sagte der Pfarrer: „Das ist traurig. Ich glaube ich werde heute Abend ein Gebet für sie sprechen.“
Der Arzt: „Gute Idee. Ich werde mich mal mit meinem Kumpel dem Augenarzt in Verbindung setzen. Vielleicht
kann der irgendwas machen.“
Der Ingenieur: „Warum spielen die Jungs nicht Nachts???“

Ingenieure begreifen 4.Akt

Es war einmal ein Ingenieur, der ein besonderes Händchen dafür hatte, mechanische Sachen zu reparieren.
Nachdem er 30 Jahre lang treu in seiner Firma gearbeitet hatte, ging er glücklich in Pension. Einige Jahre später
kontaktierte ihn seine Firma, die ein offensichtlich unlösbares Problem mit einer millionenteuren Maschine
hatten. Sie hätten alles versucht und jeder hätte es versucht, aber nichts brachte Erfolg. In ihrer Verzweiflung
wandten sie sich an den pensionierten Ingenieur, der schon so viele Probleme gelöst hat. Dieser nahm die
Herausforderung widerstrebend an. Er brauchte eine Tag um die riesige Maschine kennen zu lernen. Am Ende
des Tages machte er ein kleines x mit Kreide an die Maschine und sagte: „Hier ist das Problem“. Das Teil wurde
ersetzt und die Maschine funktionierte perfekt. Die Firma erhielt eine Rechnung über 50.000,- DM von dem
Ingenieur für seine Arbeit. Sie forderten eine genaue Aufschlüsselung seiner Rechnung.
Der Ingenieur antwortete kurz: „Eine Kennzeichnung mit Kreide: 1,-DM. Zu wissen, wo die Markierung hin
muss: 49.999,- DM“
Er wurde voll bezahlt und lebt weiterhin friedlich in Pension. (basiert auf wahrer Begebenheit)

Ingenieure begreifen 5.Akt

Was ist der Unterschied zwischen einem Maschinenbauingenieur und einem Bauingenieur?
Maschinenbauingenieure bauen Waffen. Bauingenieure bauen Ziele.

Ingenieure begreifen 6.Akt

Drei Ingenieurstudenten stehen zusammen und diskutieren die möglichen Entwickler des menschlichen Körpers.
Der eine sagt: „Das war ein Maschinenbauer. Schaut euch nur mal all die Gelenke an.“
Darauf der Zweite: „Nein es war ein Elektroingenieur. Das Nervensystem hat tausende elektrischer Verbindungen.“
Der Letzte: „In Wirklichkeit war es ein Bauingenieur. Wer sonst würde eine Abwasserleitung mitten durch ein
Vergnügungszentrum leiten.“

Ingenieure begreifen 7.Akt

„Normale Menschen denken, was nicht kaputt ist wird auch nicht repariert.
Ingenieure denken, wenn es noch nicht kaputt ist, dann hat es zu wenige Möglichkeiten.“

Ingenieure begreifen 8.Akt

Ein Architekt, ein Künstler und ein Ingenieur unterhalten sich darüber, ob es besser ist, eine Frau oder eine
Geliebte zu haben.
Der Architekt erzählt, dass er die Zeit mit seiner Frau genießt, während sie eine solide Grundlage für eine
dauerhafte Beziehung schaffen.
Der Künstler sagt, er mag lieber eine Geliebte auf Grund der Leidenschaft und der Geheimnisse.
Der Ingenieur meint: „Ich mag beide.“
„Beide?“
„Ja, wenn du eine Frau und eine Geliebte hast, meinen beide du verbringst deine Zeit mit der Anderen. So hast
du Zeit, ins Labor zu gehen und dort zu arbeiten“

Ingenieure begreifen 9.Akt

Als ein Ingenieur eines Tages die Strasse überquerte, wurde er von einem Frosch angesprochen: „Wenn du mich
küsst, werde ich eine wunderschöne Prinzessin.“
Er beugte sich runter, hob den Frosch auf und steckte ihn in die Tasche.
Der Frosch sprach erneut zu ihm: „Wenn du mich küsst und mich zur Prinzessin machst, bleibe ich eine Woche
bei dir.“
Der Ingenieur nahm ihn aus der Tasche, lächelte ihn an und steckte ihn wieder zurück. Da schrie der
Frosch: „Wenn du mich küsst und zur Prinzessin machst, bleibe ich bei dir und mache was du willst!“
Wieder nahm er den Frosch heraus, lächelte ihn an und steckte ihn wieder zurück.
Da fragte der Frosch schließlich: „Was ist los? Ich habe dir gesagt, ich sei eine schöne Prinzessin, ich bleibe für
eine Woche bei dir und mache was du willst. Warum küsst du mich nicht?“
Darauf der Ingenieur: „Schau ich bin Ingenieur. Ich habe keine Zeit für eine Freundin. Aber ein sprechender
Frosch …. das ist cool!“

Integration auf Jugoslawisch

Der Mirko is a Volksschulbua,
is aufmerksam, hört recht guat zua,
und is a sunst recht nett und brav,
nur is er halt – a Jugoslav.

Sei Lehrer is wia Lehrer san,
a recht a toleranter Mann.
Drum sagt er eines Tags: „Huach zua, 
du bist a braver, gscheiter Bua,
du redst schee deitsch, folgst immer mir,
wir sogn jetzt M I C H A E L zu dir!“

Den Mirko g’freits, dass eam fost z’reißt,
dass er jetzt nimma Mirko heißt;
und wie er ham kummt, schreit er schnell:
„I haas stod Mirko – MICHAEL!“

Dem Jugovater passt des net,
drum gibts min Buam a glei a Gfrett:
„Komm, Mirko, hol mir gschwind a Bier!“
„Naa, sog erst MICHAEL zu mir!“

So gehts a paarmal hin und her,
der Vater redt zum Schluss nix mehr,
er tut nur mehr die Zähne fletschn
und gibt dem Buam a gsunde Tetschn.

Jetzt mischt si a die Mutter ein:
„Geh, Mirko, lass das Streiten sein;
du bist der Mirko a bei mir
geh, hol dem Vater jetzt a Bier!“

Er folgt auch seiner Mutter nicht
und kriagt den zweiten Schlog ins G’sicht.
Dann in der Schul am nächsten Tag
kummt von sein Lehrer glei di Frag?:

„Zwei blaue Augen? Was is g’schehn,
Du bist verunglückt, kann man sehn!
„Mein Kind, du kannst mir’s ruhig sagen,
hat von der Klass dich wer geschlagen?“
Da sagt der Bua:“Sis nix passiert, 
zwa Tschuschen ham mi attackiert. . …..!“

Kuh mit Aufpreis

Ein Bauer kaufte sich vor einiger Zeit einen Mercedes von der Daimler Benz AG.Er ärgerte sich über die Aufpreise und Zusatzpreise. Kurze Zeit später kaufte sich ein Vorstandsmitglied der Daimler Benz AG bei ihm eine Kuh für seinen Freizeithof.
Der Bauer schrieb folgende Rechnung:

Kuh – Standardausführung    4.888,- DM
Kuh – zweifarbig (schwarz – weiß) Aufpreis    300,-
Rindlederbezug    200,-
Milchbehälter für Sommer und Winter    120,-
4 Zapfhähne, selbstschließend    100,-
2 Stoßstangen vorne, verhornt 90,-
Fliegenwedel, hinten, halbautomatisch 60,-
Düngevorrichtung (biologisch, umweltfreundlich)    120,-
Allwetterhufe für Sommer und Winter    200,-
Zweikreisbremssystem (Vorder- und Hinterläufe) 800,- DM
Signalhorn – mehrstimmig    270,- DM
Halogenaugen – verschließbar    300,-
Vielstoff – Futterverwerter – Motor    2500,- DM
Endpreis für die Kuh in gewünschter Ausführung 9940,- DM

Leistungsprinzip

Eine Büffelherde bewegt sich nur so schnell wie der langsamste Büffel, wenn die Herde gejagt wird, sind es die schwächsten und langsamsten ganz hinten, die zuerst getötet werden. Diese natürliche Selektion ist gut für die Herde als Ganzes, da sich ihre allgemeine Geschwindigkeit und die Gesundheit durch regelmäßige Auslese verbessern.
Auch das menschliche Gehirn kann nur so schnell arbeiten, wie die langsamsten Gehirnzellen.
Wie wir alle wissen, werden durch die übermäßige Einnahme von Alkohol Gehirnzellen abgetötet, aber natürlich sind es die langsamsten und schwächsten, die es zuerst erwischt.
FAZIT
Regelmäßige Einnahme von Alkohol befreit das Gehirn von schwachen und langsamen Gehirnzellen und macht es so zu einer schnellen und effizienten Maschine.
Das ist auch der Grund, warum man sich nach ein paar Bier immer für wesentlich schlauer hält.

Nachkriegs-Weihnachten

Glei nochn Kriag, im 46er Jahr,
hats nix zum Essen geben, und des is wahr.
Ganz sicher wars do allerhand,
wannst mit an Bauern warst verwandt.

Und – net zum Verachten war do a
Der Onkel in Amerika.
Am heiligen Abend, 1 schrei Hurra,
a Packl‘ aus Amerika.

Von unsra Haben Tante Rosen, 
Von unt bis obn gfüllt mit Dosen.
I reiß ois auf und reck mein Hals,
ganz oben drauf san 3 Pfund Schmalz,

A Kilo Baulkaffe und schau,
a riesen Dosen mit Kakau.
Und neben bei, du guate Seel
3 Dosen mit Olivenöl

Und alles beschreibt die Tante Rosen
Und pickt an Zettel auf jede Dosen.
Bloß – von der Weißblechdosen drunten
Da war der Zettl holt verschwunden.

Was kann in dera Dosen sei?
1 habs probiert, – a paar Mal glei.
Es war net sauer war net siaß,
gschmeckt hats wia eingeschlofne Füaß,

mia harn uns voll den Kopf zabrochen
was – kennt ma aus dem Pulva kochen?
Die Mama moant, vielleicht an Brei,
guat zamgmischt kunnts a Schmankerl sei.

So nimmts a Mülli und a Ei,
rührts Pulver in de Pfanna nei,
und hört den Rat von ihrer Oma:
tua nei a wengerl Zimtaroma,

gib eini no an Löffe Schmolz
Und tua dazu – a Prisn Soiz.
Und wirklich!
Mit ana Einbrenn und an Zwiebel

Hats wirklich gschmeckt –
War gar net übl.
Ja, liabe Leit, scho drei Tag drauf,
klärt durch an Briaf si alles auf:

Und Schuld draun, – ’s is a schwacher Trost,
war wieder – d’Schlamperei der Post.
Jetzt drüber schimpfen hat kann Wert.
Nur, DER Briaf, der hät zum Packl g’hert.

Weu, die Tante Rosn, die hat gschriebn:
I schick a Packerl Euch nach drübn,
mit lauter schene, guate Sachen und hoff,
sie werdn a Freud Euch machen.

Nur was ihr leider no net wisst,
der Onkel Schorsch jetzt g’storben ist.
I mecht sein letzten Wunsch Euch künden:
Dahoam, wüll er die Ruhe finden.

Drum sei es wie es immer sei,
in aller Stille setzt eam bei.
Sei Aschn is in der Weißblechdosen.
In stiller Trauer – Tante Rosen.

Jo, jo – So hamma, i werds nia vergessen,
am Weihnachtstag den Onkl g’fressen.

Nikolausgedichte

Nikolausgedicht der Frau

Müde bin ich, geh zur Ruh,
mache meine Augen zu.
Lieber Nikolaus bevor ich schlaf,
bitte ich Dich noch um was:
Schick mir mal ’nen netten Mann,
der auch wirklich alles kann.
Der mir Komplimente macht,
nicht über meinen Hintern lacht,
mich stets nur auf Händen trägt
und sich Geburtstage einprägt,
Sex nur will, wenn ich grad mag
und mich dann liebt den ganzen Tag.
Soll die Füße mir massieren
und mich schick zum Essen führen.
Er soll treu und zärtlich sein
und mein bester Freund noch oben drein.

Nikolausgedicht des Mannes

Lieber Nikolaus,
schicke mir eine stumme Nymphomanin
die einen Getränke- oder Fleischhandel besitzt
und Jahreskarten fürs Stadion.
Und es ist mir scheißegal, dass sich
das nicht reimt!

Österreichische Maßeinheiten

Ich wage zu behaupten, dass es keine Sprache gibt, die so unverbindliche Maßeinheiten hervorgebracht hat, wie die Österreichische. 

An der Aufforderung: noch ein Wengerl (ein Wengerl sitzen, ein Wengerl da zu bleiben, noch ein Wengerl lustig sein) finden wir gar nichts Bemerkenswertes mehr, noch dazu wo sich dieses Wengerl auch ausreichend von „ein Wenig“ herrührend erklären lässt.

Dass ein Weg breit ist, wenn er lang ist, wundert auch keinen mehr: „Heast, wo woast denn? – Na des woar a brader Weg!“ 

Dass man endlos wartet und ewig nicht dran kommt, auch daran hat man sich gewöhnt. Ja selbst, dass jemand bei einem auf einen Hupfer vorbeischaut, wird in den seltensten Fällen missverstanden und stört selbst nach zwei Stunden noch niemanden. 

Schwieriger wird es dann, wenn jemand um ein Euzerl daneben liegt. Kann man zum Beispiel auch um zwei Euzerl daneben liegen? Waren in grauer Vorzeit einmal 10 Euzerl 1 Euz? 

Um welche Menge handelt es sich wirklich wenn jemand sagt: „Ich bin den ganzen Nachmittag eine Stunde herumgerannt. I war in 97 Gschäftln, hab 17 Sakkos in 100 verschiedenen Größen probiert. Kein einziges hot ma passt, bis auf zwa, san gar net so schlecht. I hab a Lawine zahlt und bin fix und fertig, weil überall a ganzer Oasch voll Leut woar!“ Wie viele Leute gehen da wohl hinein? Ja, wenn besagter Körperteil einer einflussreichen Persönlichkeit gehört, wie viele san scho drin? 

Wann wird aus einem Tröpferl ein Tropfen? Wann daraus ein Schluckerl? Wann kann man von einem Glaserl sprechen? Bitte, dass ein Flascherl Wein in Österreich meistens ein Doppelliter ist, darf allerdings als bekannt vorausgesetzt werden.

Jedoch, wie groß ist ein Futzerl? Wann mutiert es zum Eckerl? Wann zum Stückerl? Welche Ausdehnung muss ein Körper haben, dass wir ihn in der Folge als Trumm, oder gar als Mordstrumm bezeichnen können? 

Wie viel ist ein bissi? Bissi ist besonders heikel, weil man bissi so ambivalent verwenden kann. Zum Beispiel: „Na is a bissi vü!“ oder aber auch: „Na is a bissi wenig!“ „Bist ein bissi deppert.“ Trägt noch ein harmloses, fast liebenswertes Irresein in sich. Während: „Du bist, mir scheint, a bissi deppert!“ bereits auf ernsthaft gestörte Geisteszustände hinweisen möchte. 
Die Bereitschaft zur physischen Attacke drückt diese dann nur noch mehr durch die rhetorisch gestellte Frage aus, wenn sie unter Weglassung sämtlicher Zischlaute gestellt wird, denn: „Heast bid a bidl debad!“ „A bidl“ das kann man gar nicht anders als drohend sagen. 

Alle diese Beiläufigkeiten sind in ihrer Ungenauigkeit keine fixen Größen, aber als Österreicher lebt man mit ihnen. Wahrscheinlich könnten Etymologen unter zu Hilfenahme diverser Lautverschiebungen ihre Herkunft einigermaßen klären. 

Anthropologen werden unter Hervorkramen alter Sitten und Gebräuche weiter Klarheit schaffen können, egal ob es sich um ein Trumm, ein Eckhaus oder ein Futzerl handelt.

Aber NIEMAND, NIEMAND kann erklären von wo es kommt oder gar von welchem Brauch es sich ableitet, dass wenn jemand gefragt wird, ob er beispielsweise seinen Zug erwischt hätte, dieser dann antworten kann:
„Oba ums Oaschleckn net!“

Ich bin so froh ….. ein Österreicher zu sein!

Pension mit 105

Forscher sagen uns, dass mit 90 oder 100 Jahren noch lange nicht Schluss sein muss. Wenn sich die Medizin weiterentwickelt und jeder von uns auf größere Mengen von Zigaretten, Bier, Süßigkeiten und Schweinebraten verzichtet, dann steht angeblich einem menschlichen Lebensalter von bis zu 150 Jahren nichts im Wege.

Was heißt das? Natürlich können wir dann nicht so weitermachen wie bisher. Würde künftig jemand mit 67 in Rente geschickt, dann wäre er ja 83 Jahre im Ruhestand. Selbst für extrem freizeitbewusste Menschen dürfte das eine Horrorvorstellung sein. Man kann schließlich nicht den ganzen Tag mit seinen 96-jährigen Enkelkindern spielen und auch nicht vier Dekaden lang ununterbrochen Seniorentanzkurse an der Volkshochschule besuchen.

Nein, es muss sich in Zukunft alles ein wenig nach hinten verschieben. Die Grundschule endet etwa im 20. Lebensjahr. Die Firmung kann gut und gerne mit 40 stattfinden, wenn der Jugendliche etwas einsichtiger geworden ist. Wer mit 60 seinen Platz im Berufleben noch nicht gefunden hat, um den machen sich die Eltern langsam Sorgen. Manche Unart eines Jupi Heesters (107) wird man im Nachhinein als Zeichen einer verspäteten Pubertät bewerten und großzügig verzeihen.

Als Haustiere empfehlen sich künftig ausschließlich Schildkröten (Lebenserwartung über 100 Jahre) oder Wale (bis zu 90 Jahren). Man will sich ja auch ein wenig an die Tierchen gewöhnen. Wenig Spaß dürfte es hingegen machen, alle zehn Jahre seine Katze oder seinen Hund auszutauschen.

Vielleicht sollten wir auch wieder mehr in der Bibel lesen, insbesondere im Alten Testament. Dort hat man über die Jungspunde mit 150 oder 200 gelacht. Ein Herr Mahalaleel wurde immerhin 895, ein gewisser Enos sogar 905. Keine Ahnung, wann die damals ihre Matura gemacht oder den Seniorenpass der Bahn erhalten haben.

Physikprüfung

Es war einmal in Kopenhagen. – Das nun Folgende war wirklich eine Frage, die in einer Physikprüfung, an der Universität von Kopenhagen, gestellt wurde: „Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt.“
Ein Kursteilnehmer antwortete: „Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers zum Boden. Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes.“

Diese in hohem Grade originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermaßen, dass der Kursteilnehmer sofort entlassen wurde. Er appellierte an seine Grundrechte, mit der Begründung dass seine Antwort unbestreitbar korrekt war, und die Universität ernannte einen unabhängigen Schiedsrichter, um den Fall zu entscheiden

Der Schiedsrichter urteilte, dass die Antwort in der Tat korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige. 
Um das Problem zu lösen, wurde entschieden den Kursteilnehmer nochmals herein zu bitten und ihm sechs Minuten zuzugestehen, in denen er eine mündliche Antwort geben konnte, die mindestens eine minimale Vertrautheit mit den Grundprinzipien von Physik zeigte.

Für fünf Minuten saß der Kursteilnehmer still, den Kopf nach vorne, in Gedanken versunken. Der Schiedsrichter erinnerte ihn, dass die Zeit lief, worauf der Kursteilnehmer antwortete, dass er einige extrem relevante Antworten hatte, aber sich nicht entscheiden könnte, welche er verwenden sollte.

Als ihm geraten wurde, sich zu beeilen, antwortete er wie folgt:

„Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers nehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen die es braucht, um den Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel H=0.5gt² berechnet werden. Der Barometer wäre allerdings dahin!“

„Oder, falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschließend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.“

„Wenn Sie aber in einem hohem Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen Wiederherstellungskraft T=2 pi im Quadrat (l/g).“

Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, würde es am einfachsten gehen da hinauf zu steigen, die Höhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen.

Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie selbstverständlich den Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen und der Unterschied bezüglich der Millibare umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen.

Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen: „Wenn Sie einen netten neuen Barometer möchten, gebe ich Ihnen dieses hier, vorausgesetzt Sie sagen mir die Höhe dieses Wolkenkratzers.“

Der Kursteilnehmer war Niels Bohr, der erste Däne der überhaupt den Nobelpreis für Physik gewann…

Polizisten

Ein Mädchen findet auf der Straße einen Gummiknüppel. Ein paar Meter weiter steht ein Polizist.
Die Kleine: „Ist das ihr Gummiknüppel?“ Der Polizist schaut nach: „Nee, meinen habe ich verloren!“

Gehen zwei Polizistinnen mit einer Schäferhündin die Straße entlang. Da bückt sich die eine Polizistin immer wieder einmal, hebt der Hündin den Schwanz hoch und schaut sich den Hintern der Hündin genauer an.
Fragt die andere Polizistin: „He, was machst denn du da?“
Sagt die: „Die Passantinnen da haben gesagt: Da kommt wieder die Schäferhündin mit den zwei Arschlöchern!“

Ein Oberkommissar fordert Angela Merkel zum Tanzen auf. Dabei sagt er ihr: „Frau Bundeskanzlerin, es wird Zeit, dass diese Polizei-Witze verboten werden!“ Darauf Angela: „Aber irgend etwas muss dran sein. Sie sind der erste, der mich bei der Nationalhymne zum Tanzen auffordert…“

Eine Frau im Wasser brüllt aus Leibeskräften: „Hilfe, Hilfe! Ich kann nicht schwimmen!“ Kommt ein Polizist vorbei und ruft: „Ich kann auch nicht schwimmen, aber mache ich deswegen einen solchen Lärm?“

Rapid-Fan

Die Lehrerin will sich gleich am 1. Schultag beliebt machen und sagt voller Stolz, dass sie Rapid-Fan ist und fragt die Klasse, wer sonst noch Rapid-Fan ist. Alle Hände gehen nach oben, nur ein kleines Mädchen meldet sich nicht.

Die Lehrerin fragt: „Warum meldest du dich denn nicht?“

„Weil ich kein Rapid-Fan bin!“

„Ja so was. Zu welchem Verein hältst du denn dann?“

„Ich bin FC Bayern-Fan und stolz darauf!“

„FC Bayern? Ja um Himmels willen, warum denn ausgerechnet der FC Bayern?“

„Weil mein Vater aus München kommt, bei der Allianz arbeitet, als Jugendlicher bei den Bayern Amateuren gespielt hat und BMW fährt und meine Mutter auch aus München kommt und Wiesn-Bedienung bei Paulaner ist. Beide sind natürlich FCB-Fans, also bin ich es auch!“

„Aber mein Kind, du musst doch deinen Eltern nicht alles nachmachen! Stell dir doch nur mal vor, deine Mutter wäre eine Prostituierte und dein Vater ein alkoholabhängiger Arbeitsloser, was wäre denn dann?“

„Ja gut, dann wäre ich wohl auch Rapid-Fan…“

Rechtschreibregeln

Wir müssen einfach sicherer im Umgang mit Fremdwörtern werden. Deshalb hier die neue Rechtschreibung:

Ahallabadohnedach – Freibad (arab.)
Machamalahalabad – (Schwimmbad-Konstrukteur)
Arabella – Schöner Papagei
Bagdad – Befehl eines Bäckers an den Lehrling (arab.)
Ballerina – Revolverbraut
Belgrad – Lärmskala für Hunde
Bhagwan – Arbeitswut eines Konditors
Bibel – Nagetier (chines.)
Bravda – Gehorsamsbefehl an Hunde (russ.)
Budapest – Ungelüftete Stube
Espresso – Arbeitsbereich der Mafia (ital.)
Fidel Castro – Geigenkasten (kubanisch)
Garibaldi – Schnellkochtopf (ital.)
Gebet – Aufforderung zum Schlafengehen
Mannwadamahaada – „Glatze“ (arab.)
Helsinki – Die Sonne ist weg!!! (fin.)
Istanbul – Steht da ein Polizist (turk.)
Kanada – Niemand zu Hause (bayrisch)
Knochenmark – Währung für Hundesteuer (BRD)
Leberknödel – Krankhaftes Organ
Literatur – Bierabfüllmaschine
Machmahall – Tontechniker (arab.)
Machmalalla – Disk Jockey
Moskau – Ökokaugummi
Mubarak – Kuhstall (arab.)
Nottingham – Kein Schinken mehr vorhanden (engl.)
Patronat – Munitionsmagazin
Pomade – Darmschmarotzer
Pullman – Polizist (engl.)
Rotterdam – Verdammter Linker (holland)
Scharlach – Bitte des Komikers an Publikum
Schnitzel – Holzarbeiter (japan)
Spektakel – Dicker Hund
Taktik – Defekter Wecker
Tangente – Veralgter Wasservogel
Transistor – Langsame Nonne (engl.)
Vollzugsanstalt – Heim mit undichten Fenstern
Washington – Musizieren bei Körperpflege

Reim auf „Timbuktu“ gesucht

Ein Geistlicher und ein australischer Schafhirte treten bei einem Quiz gegeneinander an. Nach Ablauf der regulären Fragerunde steht es unentschieden, und der Moderator der Sendung stellt die Stichfrage, die da lautet:

„Schaffen Sie es, innerhalb von 5 Minuten einen Vers auf das Wort „Timbuktu“ zu reimen?“

Die beiden Kandidaten ziehen sich zurück. Nach 5 Minuten tritt der Geistliche vor das Publikum und stellt sein Werk vor:

„I was a father all my life, I had no children, had no wife, I read the bible through and through on my way to Timbuktu…“

Das Publikum ist begeistert und wähnt den Kirchenmann bereits als den sicheren Sieger. Doch da tritt der australische Schafhirte vor und dichtet:

„When Tim and I to Brisbane went, we met three ladies cheap to rent. They were three and we were two, so I booked one and Tim booked two…“

Sieben Österreichwunder

Jeder kennt die sieben Weltwunder, aber die sieben Österreich-Wunder sind weniger bekannt:

Wunder 1: In Österreich gibt es kaum Arbeitslosigkeit.

Wunder 2: Obwohl fast keiner arbeitslos ist, lebt die halbe Bevölkerung vom Staat.

Wunder 3: Obwohl die Hälfte vom Staat lebt, gibt es stets ein Wirtschaftswachstum.

Wunder 4: Obwohl es ein stetiges Wirtschaftswachstum gibt, können sich die wenigsten ein normales Leben leisten.

Wunder 5: Obwohl die meisten nicht normal leben können, sind alle glücklich und zufrieden.

Wunder 6: Obwohl alle zufrieden sind, gibt es regelmäßig Demonstrationen.

Wunder 7: Obwohl regelmäßig demonstriert wurde, wird immer die alte Regierung wiedergewählt.

Softwareanfrage

Sehr geehrte Damen und Herren!

Voriges Jahr bin ich von der Version ‚Freundin 7.0‘ auf ‚Gattin 1.0‘ umgestiegen. Ich habe festgestellt, dass das Programm einen unerwarteten Kind-Prozess gestartet hat und sehr viel Platz und wichtige Ressourcen belegt. In der Produktanweisung wird ein solches Phänomen nicht erwähnt.

Außerdem installiert sich ‚Gattin 1.0‘ in allen anderen Programmen von selbst und startet in allen Systemen automatisch, wodurch alle Aktivitäten der übrigen Systeme gestoppt werden. Die Anwendungen ‚Bordell 10.3‘, ‚Umtrunk 2.5‘ und ‚Fußballsonntag 5.0‘ funktionieren nicht mehr, und das System stürzt bei jedem Start ab. Leider kann ich ‚Gattin 1.0‘ auch nicht minimieren, während ich meine bevorzugten Anwendungen benutzen möchte.

Ich überlege ernsthaft, zum Programm ‚Freundin 7.0‘ zurückzugehen, aber bei Ausführen der UninstalI-Funktion von ‚Gattin 1.0‘ erhalte ich stets die Aufforderung, zuerst das Programm ‚Scheidung 1.0‘ auszuführen. Dieses Programm ist mir aber viel zu teuer. Können Sie mir helfen?

Danke, ein User 

Antwort

Lieber User,

das ist ein sehr häufiger Beschwerdegrund bei den Usern. In den meisten Fällen liegt die Ursache aber bei einem grundlegenden Verständnisfehler: Viele User steigen von ‚Freundin 7.0 ‚ auf ‚Gattin 1.0‘ um, weil sie Zweites zur Gruppe der „Spiele & Anwendungen“ zählen. ‚Gattin 1.0‘ ist aber ein BETRIEBSSYSTEM und wurde entwickelt, um alle anderen Funktionen zu kontrollieren. Es ist unmöglich, von ‚Gattin 1.0‘ wieder auf ‚Freundin 7.0‘ zurückzugehen. Bei der Installation von ‚Gattin 1.0‘ werden versteckte Dateien installiert, die ein Re-Load von ‚Freundin 7.0‘ unmöglich machen. Es ist nicht möglich, diese versteckten Dateien zu deinstallieren, zu löschen, zu verschieben oder zu vernichten.

Einige User probierten die Installation von ‚Freundin 8.0‘ oder ‚Gattin 2.0‘ gekoppelt mit ‚Scheidung 1.0‘, aber am Ende hatten sie mehr Probleme als vorher. Lesen Sie dazu in Ihrer Gebrauchsanweisung die Kapitel „Warnungen“, Alimente-Zahlungen – fortlaufende Wartungskosten von Kindern ab Version 1.0″.

Ich empfehle Ihnen daher, bei ‚Gattin 1.0‘ zu bleiben und das Beste daraus zu machen. Ich habe selber ‚Gattin 1.0‘ vor Jahren installiert und halte mich strikt an die Gebrauchsanweisung, vor allem in Bezug auf das Kapitel „Gesellschaftsfehler“. Sie sollten die Verantwortung für alle Fehler und Probleme übernehmen, unabhängig davon, ob Sie schuld sind oder nicht.

Die beste Lösung ist das häufige Ausführen des Befehls: C:\UM-ENTSCHULDIGUNG-BITTEN.exe. Vermeiden Sie den Gebrauch der „ESC“ Taste, da Sie öfter UM-ENTSCHULDIGUNG-BITTEN einschalten müssten, damit ‚Gattin 1.0‘ wieder Normal funktioniert.
Das System funktioniert solange einwandfrei, wie Sie für die „Gesellschaftsfehler“ uneingeschränkt haften! Alles in allem ist ‚Gattin 1.0‘ ein sehr interessantes Programm – trotz der unverhältnismäßig hohen Betriebskosten.

Bedenken Sie auch die Möglichkeit, zusätzliche Software zu installieren, um die Leistungsfähigkeit von ‚Gattin 1.0‘ zu steigern. Ich empfehle Ihnen: ‚Pralinen 2.1‘ und ‚Blumen 5.0‘ in Deutsch.

Viel Glück! 
Ihr Technischer Dienst 

PS: Installieren Sie niemals ‚Sekretärin im Minirock 3.3‘! Dieses Programm verträgt sich nicht mit ‚Gattin 1.0‘ und könnte einen nicht wieder gut zu machenden Schaden im Betriebssystem verursachen.

Sterbehilfe für Männer

Gestern Abend haben meine Frau und ich am Tisch sitzend über einiges diskutiert.
Dann kamen wir auf Sterbehilfe zu sprechen. Zu dem sensiblen Thema, Wahl zwischen Leben und Tod, habe ich ihr gesagt:

„Wenn’s mal so weit kommen sollte, lass mich nicht in einem solchen Zustand! Ich will nicht leben nur von Maschinen
abhängig und von Flüssigkeiten aus einer Flasche. Wenn ich in diesem Zustand bin, dann schalte bitte die Maschinen ab, die mich am Leben erhalten.“

Da ist sie aufgestanden, hat den Fernseher und den Computer ausgemacht und mein Bier weggeschüttet!

Die blöde Kuh!

Über Fünfzig

Bist du über 50 und strebst auf die 60 oder 70 zu oder bist gar darüber hinaus, dann erwartet dich folgendes:

  • Kidnapper interessieren sich nicht mehr für dich.
  • Im Falle einer Geiselnahme bist du wahrscheinlich einer der Ersten der
  • freigelassen wird.
  • Keiner erwartet mehr, dass du rennst, egal wo.
  • Anrufer um 9 Uhr morgens oder 9 Uhr abends fragen: „Habe ich dich aufgeweckt?“
  • Klamotten, die du nun kaufst, kannst du nicht mehr austragen.
  • Du kannst leben ohne Sex, aber nicht mehr ohne Brille.
  • Du siehst Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht mehr als Herausforderung.
  • Deine Augen können nun nicht mehr viel schlechter werden.
  • Deine Einzahlungen in die Krankenkasse beginnen sich bezahlt zu machen.
  • Deine Gelenke sagen das Wetter genauer voraus als der Wetterdienst.
  • Deine Geheimnisse sind bei deinen Freunden sicher aufgehoben, denn sie können sich nicht mehr daran erinnern.
  • Die Anzahl deiner Gehirnzellen ist mittlerweile so überschaubar, dass sie gut zu handhaben sind.
  • Guter Ratschlag zum Schluss. Niemals, unter keinen Umständen, nimm eine Schlaftablette zusammen mit einem Abführmittel am selben Abend.

USB-Stick und Frau

Wie erklärt man einer Frau, was eine Verknüpfung ist?
Hier kommt mal eine vernünftige Erklärung, die man (Frau) auch begreift.

Anfrage von Anwenderin
Wenn ich einen Film auf meinen USB-Stick speichern möchte, kommt die Meldung, dass auf dem USB-Stick nicht genügend Speicherplatz vorhanden ist. Dann versuche ich es mit Verknüpfung speichern und dann ist Platz genug und der Film ist auf dem USB-Stick. 
Problem ist aber, wenn ich diesen Film auf dem USB-Stick auf einem anderen PC anschauen möchte. Da kommt die Meldung: „nicht gefunden“. Aber auf meinem PC funktioniert es. Was kann das sein?

Antwort IT-Hotline:
Sehr geehrte Anwenderin,in Ihre Handtasche passt Ihr Pelzmantel einfach nicht rein. Ein Zettel mit Vermerk, dass Ihr Pelzmantel im Schrank hängt, passt in Ihre Handtasche rein. Also solange Sie diesen Zettel daheim lesen, finden Sie Ihren Pelzmantel im Schrank. 
Schwieriger wird es, wenn Sie Ihre Freundin besuchen und dort Ihren Zettel lesen und erfahren, dass Ihr Pelzmantel im Schrank hängt. In dem Schrank von Ihrer Freundin können Sie suchen, so lange Sie wollen, Ihren Pelzmantel finden Sie dort bestimmt nicht…
Noch eine Hilfe:
Handtasche = USB-StickPelzmantel = FilmZettel = VerknüpfungSchrank = PCMotten im Schrank = PC VirusNachbar im Schrank = Hacker
…alles klar?

Weihnachten business speech

Message from the CEO (Christmas Event Organizer)
Dr. J. Christus v. Bethlehem.

Liebe Leute, ich bin jetzt im Urlaub.

Aller Voraussicht nach bin ich bis Weihnachten wieder da, aber die Vorbereitungen darauf sollten natürlich jetzt schon loslaufen.

* Status:
Wie Weihnachten letztes Jahr im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann entsprechend auch ab jetzt X-man heißen!

Da X-mas quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens seit Oktober höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen.

Verzeihung, seit Oktober ist es höchste Zeit, mit dem Weihnachts-roll-out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in time vorzubereiten.

* Hinweis:
Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (Santa Claus Road Show) findet bereits am 27. November statt.Daher wurde das offizielle come-together des Organizing Commitees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) abgehalten. Erstmals haben wir ein Projekt-Status-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte To-do-Liste und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocations geschaffen werden, was wiederum den Service-Level erhöht und außerdem hilft, X-mas als Brandname global zu implementieren. Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head des Global Christmas Markets (früher Knecht Ruprecht) die Ablauforganisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen private-Schenking-Center sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sog. Geschenk-Units über das Internet angeboten werden.Die Service Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via conference call virtuell informiert und die core-competence vergeben.

Ein Bündel von Incentives und ein separates Team-Building-Event an geeigneter location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche corporate culture samt identity zu entwickeln.

Der Vorschlag, jedem Engel einen coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelled. Stattdessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem testmarket als Pilotprojekt eine Hotline für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den added value für die Beschenkten zu erhöhen.

Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MIST) ist auch benchmark-orientiertes Controlling für jedes private-Schenking-Center möglich.

Nachdem ein neues Literaturkonzept und das layout-Format von externen Consultants (Osterhasen Associates) definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release V2.22.113.1) erstellt werden.

Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende updating. Hochauflagige lowcost-giveaways dienen zudem als teaser und flankierende Marketingmaßnahmen.

Ferner wurde durch intensives brainstorming ein Konsens über das Mission Statement gefunden.

Es lautet: „Let’s keep the candles burning“
und ersetzt das bisherige „Frohe Weihnachten“.

X-man hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des corporate redesigns. Er akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz, auch im Hinblick auf das Sharholder-value, und würdigte das Know-how seiner
Investor-Relation-Manager.

In diesem Sinne: Schönen Advent!

Weihnachtsgedicht

Gerade vom HOFER – MARKT komme ich her,
ich muss Euch sagen: Die Regale sind leer!
Überall auf Stufen und Kantensitzen Polen und Asylanten    
und draußen, vor dem Eingangstorschaut beklommen ein Österreicher hervor
und fragt mit schüchterner Stimme:
Ist für mich auch noch was drinnen?
Und wie ich so geh an den Kassen vorbei
seh ich auch Leute aus der Türkei.    
Die haben gekauft und gefüllt ihre Taschen,
die gucken nur dumm, diese Flaschen.
Ich wollt mir noch kaufen ein Stück Käse,   
schnappt sich das letzte Stück ein Libanese.
Ich flitze zur Tür hinaus, ich Armer,
Stoss ich zusammen mit einem Ghanaer.
Nun wollt ich noch zum Wohnungsamt,
kommen mir fünf Polen entgegen gerannt.
Völlig entnervt fuhr ich dann heim mit dem Busse,
sitzt mir gegenüber auch noch ein Russe.
Der Pole hat Kohle und reichlich Kredit,
Wir zahlen die Steuern – für’n Assy gleich mit.
Der Türke hat Häuser in der Türkei,
Der Österreicher hat keine Wohnung – das arme Ei. 
Komm, Herr Bundeskanzler und sei unser Gast, 
und siehe, was Du uns bescheret hast…

Why God never received a PhD

1. He had only one major publication.

2. It was in Hebrew.

3. It had no references.

4. It wasn`t published in a refereed journal.

5. Some even doubt he wrote it by himself.

6. lt may be true that he created the world, but what has he done since then?

7. His cooperative efforts have been quite limited.

8. The scientific community has had a hard time replicating his results.

9. He never appIied to the ethics board for permission to use human subjects.

10. When one experiment went awry he tried to cover it by drowning his subjects.

11. When subjects didn’t behave as predicted, he deleted them from the sampie.

12. He rarely came to class, just told students to read the book.

13. Some say he had his son teach the dass.

14. He expelled his first two students for learning.

15. Although there were only 10 requirements, most of his students failed his tests.

16. His office hours were infrequent and usually held on a mountain top.

17. No record of working well with colleagues.

Wie heiß ist die Hölle?

Dunkel kann ich mich daran erinnern, dass es das Boyle-Marriotte’sche und Gay-Lysac’sche Gesetz gibt, aber im Großen und Ganzen kommt man im Leben auch ohne die beiden ganz gut durch, außer, wenn man etwa Meteorologe ist – oder bei eine Prüfung danach gefragt wird:

Ein etwas ungewöhnlicher Professor gab seinen Studenten folgende Aufgabe zur schriftlichen Beantwortung in einer Prüfung:

Ist die Hölle exotherm (Wärme abgebend) oder endotherm (Wärme annehmend)?

Die meisten Studenten untermauerten ihre Antwort, indem sie das Boyle-Mariotte-Gesetz heranzogen: „Das Volumen und der Druck eines geschlossenen Systems sind voneinander abhängig“, d.h. Gas kühlt sich ab, wenn es sich ausdehnt und erwärmt sich bei Kompression).

Einer aber schrieb folgendes:

Zuerst müssen wir feststellen, wie sich die Masse der Hölle über die Zeit ändert. Dazu benötigen wir die Rate der Seelen, die „zur Hölle fahren“ und die Rate derjenigen, die sie verlassen. 

Ich denke, wir sind darüber einig, dass eine Seele, einmal in der Hölle, diese nicht wieder verlässt.
Wir stellen also fest: Es gibt keine Seelen, die die Hölle verlassen.

Um festzustellen, wie viele Seelen hinzu kommen, sehen wir uns doch mal die verschiedenen Religionen auf der Welt heute an. Einige dieser Religionen sagen, dass, wenn man nicht dieser Religion angehört, man in die Hölle kommt. Da es auf der Welt mehr als eine Religionen mit dieser Überzeugung gibt, und da niemand mehr als einer Religion angehört, kommen wir zu dem Schluss, dass alle Seelen in der Hölle enden.

Auf der Basis der weltweiten Geburten- und Sterberaten können wir davon ausgehen, dass die Anzahl der Seelen in der Hölle exponentiell ansteigt.

Betrachten wir nun die Veränderung des Volumens der Hölle, da nach dem Boyle-Mariotte-Gesetz bei gleichbleibender Temperatur und Druck 
das Volumen proportional zur Anzahl der hinzukommenden Seele ansteigen muss.

Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten:

  1. Expandiert die Hölle langsamer als die Anzahl der hinzukommenden Seelen, dann steigen Temperatur und Druck in der Hölle an, bis sie explodiert.
  2. Expandiert die Hölle schneller als die Anzahl der hinzukommenden Seelen, dann sinken die Temperatur und Druck in der Hölle, bis sie zufriert.

Welche der Möglichkeiten ist nun die Lösung?

Wenn wir die Prophezeiung meiner Kommilitonin Sandra aus dem ersten Studienjahr mit einbeziehen, nämlich, dass eher die Hölle zufriere, bevor sie mit mir schlafe, sowie die Tatsache, dass ich gestern mit ihr geschlafen habe, kommt nur Möglichkeit zwei in Frage.

Deshalb bin ich überzeugt, dass die Hölle endotherm ist und bereits zugefroren sein muss. 

Aus der These, wonach die Hölle zugefroren ist, folgt, dass keine weiteren Seelen dort aufgenommen werden können, weil sie erloschen ist. Womit nur noch der Himmel übrig bleibt, was die Existenz eines göttlichen Wesens beweist und was wiederum erklärt, warum Sandra gestern Abend die ganze Zeit “Oh mein Gott!” geschrien hat.

Der Student bekam als einziger Prüfungsteilnehmer die volle Punktzahl.

(gepostet in Facebook von Robert Betz)

Wiener Punschgedicht

Im Winter find ich keine Ruh,
bevor ich nicht was Gutes tu.
Es gibt viel Not auf dieser Welt,
am besten hilft man da mit Geld.
Nicht mit dem Zahlschein auf der Bank,
es gibt was Bess´res, Gott sei Dank.
Damit das Helfen mich auch freut,
hab ich für einen Rundgang Zeit.
Jetzt, im Advent, an allen Ecken,
kann man den Punsch schon förmlich schmecken,
der heiß und süß und parfümiert
zum Wohl der Andren `trunken wird.
Im Namen Allahs geh ich´s an …
Ich spende für Afghanistan,
dann einen für die armen Kinder
und für die ganz, ganz armen Inder.
Ich denk an die Malteser Ritter,
denn deren Leiden ist recht bitter.
Beim Stand vom „Lion´s Club“ am Graben
kann ich mich für Rumänien laben,
und bitte nicht zu vergessen,
die haben beinah nichts zu essen.
Als Nächstes hebe ich mein Glas
rasch für die liebe Caritas.
Fürs Rotes Kreuz und für die Gruft
mit Zimt und mit Holunder-Duft.
Ich merke deutlich: „Gute Werke“
erfordern sehr viel Kraft und Stärke.
Ein Punsch noch rasch für die Partei,
als Wechselwähler trink ich zwei.
Dort steht der Herr Bezirksvorsteher,
bei einem Punsch kommt man sich näher.
Für´s Kinderdorf, für Kommunisten,
für Asylanten, Terroristen,
für Hungernde im fernen China
und für die Araber in Palästina.
Wer Gutes tut, hat immer Recht.
Ein Punsch noch – und dann wird mir schlecht.
Doch ehe ich nach Hause schunkel
trink ich noch rasch für „Licht ins Dunkel“.
Ich kann die Häferln nicht mehr zählen,
jedoch, ich muss mich weiter quälen.
Am Stephansplatz werd ich ganz fromm
und trink noch für den Stephansdom.
Spätabends ladet mich wer ein
„zu Punsch und Keks bei Kerzenschein“.
„Doch bitte, nicht mit leeren Händen!
Du kannst ja für die Armen spenden.“
Am Sonntag dann, in meiner Pfarr,
wird sicher auch der Punsch nicht gar.
Das Geld für das, was uns so schmeckt
wird noch in die Renovierung g´steckt.
So trink ich mich durch den Advent,
ein Wahnsinn, was man dafür brennt!
Doch ist das letzte Geld auch weg:
„Ich tu´s für einen guten Zweck.“
Ich bin ein hoffnungsloser Säufer,
und schuld sind nur die Punsch-Verkäufer.
Den Punsch kann ich schon nicht mehr sehen
und lass ihn zu Silvester stehen.
Ich habe nur noch einen Wunsch:
Ich trinke alles, nur kan Punsch.
Den Nächsten gibt es, das ist klar,
erst im Advent im nächsten Jahr!

Zeit-Wert

Um den Wert eines Jahres zu verstehen, frage einen Schüler, der gerade das Schuljahr nicht bestanden hat.
Um den Wert eines Monats zu verstehen, frage eine Mutter, deren Kind zu früh zur Welt kam.
Um den Wert einer Stunde zu verstehen, frage Liebende, die auf einander warten.
Um den Wert einer Minute zu verstehen, frage jemanden, der gerade seinen Zug versäumt hat.
Um den Wert einer Sekunde zu verstehen, frage jemanden, der gerade einem Unfall entgangen ist.
Um den Wert einer Hundertstelsekunde zu verstehen, frage denjenigen, der die Silbermedaille bei der Olympiade gewonnen hat.

Schätze jeden Augenblick, den du hast!
Und vergiss nicht, dass die Zeit auf niemanden wartet.

GESTERN ist Geschichte, MORGEN ein Geheimnis.
Das HEUTE ist ein Geschenk.
(A. Köck)

Zufälle

Zwei Golfer haben vor sich zwei sehr langsam spielende Damen. Nach einigen Bahnen sagt der eine Golfer: „Das sehe ich mir nicht mehr länger mit an, ich gehe jetzt vor und frage, ob die Damen uns nicht durchspielen lassen könnten.“
Gesagt, getan.
Nach der Hälfte der Strecke kehrt er um und sagt: „Kann nicht fragen, die eine ist meine Frau und die andere meine Geliebte.“
Sagt der andere Golfer: „Kein Problem – ich kann ja fragen.“
Gesagt, getan.
Nach der Halfte der Strecke kehrt auch er wieder um und sagt: „Zufälle gibt es!“

Franz Fiala

Präsident Clubcomputer / Herausgeber PCNEWS bei ClubComputer.at
Franz ist pensionierter HTL Lehrer (TGM), Präsident von ClubComputer, Herausgeber der Clubzeitung PCNEWS und betreut unser Clubtelefon und Internet Support. Er ist leidenschaftlicher Rapid Wien Fan.

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